24:29 Niederlage gegen HSG Nordhorn-Lingen

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Erzielte 9 Tore, Evgeny VorontsovDer Wilhelmshavener HV hat das Benefizspiel in Friedeburg gegen die HSG Nordhorn-Lingen mit 24:29 (15:15) verloren. Die HSG erwischte den besseren Start in die Partie und führte nach 12 Minuten mit 8:5. Der WHV zeigte dann aber eine tolle kämpferische Leistung. René Drechsler erzielte in der 15 Minute das 8:8 und warf nach dem 9:8 von Köhrmann auch das 10:8 für den WHV. Eine Auszeit brachte das Team der HSG wieder in die Spur. Nach dem 13:11 durch Martin Waschul, schafften die Nordhorner kurz vor Ende der ersten Halbzeit den Ausgleich zum 15:15. In der 2.Halbzeit drehte das Spiel. Nur 3 Tore gelang dem WHV-Angriff in den ersten 15 Minuten der 2.Halbzeit. Ein 18:23 Rückstand in der 46 Minute war die logische Folge, den der WHV auch nicht mehr aufholen konnte. Nach dem 24:29 Schlusspunkt, ärgerten sich die WHV-Spieler sichtlich am Spielfeldrand. Insgesamt 25 Fehlversuche vom WHV-Angriff zählte Betreuer Matthias Fritz im gesamten Spiel. Zu viele Fehler um das Spiel erfolgreich gestalten zu können.  Ab der 15. Spielminute hatte der WHV das Spiel eigentlich im Griff, konnte sich aber wegen fehlender Torausbeute nicht weiter absetzen. Die vielen Fehlwürfe in der 2.Halbzeit nutzen die Nordhorner konsequent aus und sicherten sich den Sieg. Der WHV musste im Spiel gegen Nordhorn auf Oliver Krechel, Dennis Doden und Fabian Hesslein verzichten. Am Samstag um 16:00 Uhr trifft der WHV zum 15. Vereinsjubiläum (Nordfrost-Arena) auf den VFL Fredenbeck. Der Eintritt zu dieser Partie ist frei.

 

Statistik WHV: Dannigkeit 7 Paraden, Vorontsov 9/4 Tore, Köhrmann 5/1 Tore, Drechsler 4 Tore, Waschul 2 Tore, Barkow 2 Tore, Warnecke 1 Tor, T.Hesslein 1 Tor, Czertowicz, Maas, Geppert

Zum Spiel die Wilhelmshavener Zeitung

 

Nach der Pause schneller Rückstand

Friedeburg/mün Die gute Nachricht zuerst: Rund 3000 Euro kamen gestern beim Benefizspiel der Handball- Zweitliga-Vertretungen aus Wilhelmshaven und Nordhorn in Friedeburg für das Kinderhospiz „Löwenherz“ in Syke zusammen. Rechnet man die 1750 Euro aus dem Vorfeld dazu, werden mindestens 5000 Euro für die gemeinnützige Einrichtung mit seinen acht Pflegeplätzen zusammenkommen, mit denen die ambulante und stationäre Versorgung schwerstkranker Kinder und Jugendlicher in Syke ergänzt wird.

Die schlechte Nachricht für alle WHV-Fans: die Wilhelmshavener verloren die Partie vor 500 Zuschauern, die auf Stühlen und Langbänken in der Halle Platz gefunden hatten, gegen die HSG Nordhorn- Lingen verdient mit 24:29 (15:15). Nur im ersten Durchgang konnte das Team um Kapitän Christian Köhrmann überzeugen und dank guter Abwehrarbeit einen 4:7-Rückstand (11.) in eine Zwei-Tore-Führung (10:8, 13:11, 14:12) umwandeln, die zur Pause allerdings keinen Bestand mehr hatte.

Nach dem Wechsel stellten die Wilhelmshavener, bei denen Oliver Krechel (EM- Pause), Dennis Doden (A-Jugend) und Fabian Hesslein (Knochenhautentzündung) fehlten, nach einer 17:16-Führung (35.) ihre Angriffsbemühungen ein und gerieten spielentscheidend 18:24 (44.) in Rückstand. Inbesondere die beiden Dormagen-Zugänge im HSG-Dress (Schagen, Meyer) trafen fast nach Belieben, und auch auf der Torhüterposition hatten die Grafschafter klare Vorteile.

Dementsprechend zwiespältig fiel auch das Fazit von WHV-Kapitän Christian Köhrmann aus. „Die erste Halbzeit war – speziell was die Abwehrarbeit angeht – okay. Nach der Pause gab es einen Bruch im Spiel, auch wenn das Engagement weiter vorhanden war. Aber da haben wir zu früh den Abschluss gesucht und einige Freie nicht genutzt.“

Wilhelmshavener Zeitung vom 11.08.2010

Zuletzt aktualisiert am Donnerstag, den 12. August 2010 um 10:47 Uhr