]: failed to open stream: php_network_getaddresses: getaddrinfo failed: Name or service not known in
WHV geht mit 32:17 in Nordhorn unter



Geschrieben von: WHV-Webteam
Sonntag, den 04. November 2007 um 03:00 Uhr
Nach der Pokalniederlage unter der Woche in Friesenheim stand am gestrigen Samstag im Euregium für den WHV mit der HSG Nordhorn eine schon im Vorfeld kaum zu überwindende Hürde an. Dabei wurde zudem das Unterfangen durch den Ausfall von Milan Vucicevic nicht gerade erleichtert. Was sich dann jedoch in den 60 Minuten, speziell jedoch in der ersten Halbzeit abspielte, sollte doch noch für einigen Gesprächsstoff sorgen.
So ging der WHV mit seiner gewohnten Startformation in die Partie. Somit spielten Kristian Ljubanovic, Tobias Schröder, Renato Rui, Oliver Köhrmann, Gylfi Gylfason und Michael Binder. Im Tor stand wiederum Adam Weiner. Dem gegenüber stellten sich auf Seiten der Nordhorner Peter Kukucka, Bjarte Myrhol, Nicky Verjans, Piotr Prybecki, Goran Sprem und Holger Glandorf. Im Tor stand Peter Gentzel.
Die ersten fünf Minuten waren geprägt von Fehlern auf beiden Seiten. So produzierten sowohl die HSG als auch der WHV zu viele Angriffsfehler in Form von technischen Fehlern (Stürmerfouls und Abspielfehler) als auch in Fehlwürfen. Folglich stand es somit nach fünf Minuten 0:0, ehe dann Holger Glandorf für das erste Tor und die damit verbundene 1:0 Führung sorgte. Auch in den folgenden Minuten sollte Glandorf die Akzente setzen, denn er konnte auch die nächsten beiden Treffer erzielen. Der WHV- Angriff hingegen scheiterte schon zu diesem Zeitpunkt immer wieder an der aggressiven 6:0 Deckung oder an dem guten Peter Gentzel. Erst in der 9. Minute konnte Gylfi Gylfason nach einem technischen Fehler der Nordhorner per Tempogegenstoß den ersten Treffer erzielen. So stand es nach 10 Minuten 3:1 für Nordhorn. In der Folge baute die HSG ihren Vorsprung aus und konnte nach zwei Treffern von Piotr Przybecki erstmals in der 15.Minute mit 6:1 in Führung gehen. Dabei profitierte die HSG vor allem von ihrer guten Deckung, die den WHV vor eine unlösbare Aufgabe stellte. Zwar spielte man seine Angriffe immer sehr lang aus, fand jedoch keine Lücken in der Abwehr, was auch in der fehlenden Dynamik innerhalb der Angriffe lag. Diese fünf Tore- Führung hielt bis zur 21. Minute, ehe dann Nordhorn innerhalb von einer Minute von 9:4 auf 11:4 weiter davonzog. Weiterhin fand das Angriffsspiel des WHV nicht statt und auch in der Deckung offenbarten sich oftmals große Lücken. So konnte man auf die Nordhorner Deckung nicht den nötigen Druck ausüben, woran auch Wechsel im Angriffsspiel (Rico Bonath, Christian Köhrmann) nichts ändern konnten. Bis zur Halbzeit baute die HSG ihre Führung aus, so dass man mit einem zehn Tore Vorsprung (16:6) in die Kabine ging. Sechs WHV Tore in 30 Minuten, darunter zwei Siebenmetertreffer, sprechen schon Bände über die Angriffsleistung des WHV, die sicherlich eine der schlechtesten in den vergangenen Jahren war. Zwar trat man nur mit neun Feldspielern und drei Torhütern an, aber trotzdem sollte das nicht nur als Entschuldigung gelten.
Auch in der zweiten Halbzeit änderte sich am Bild wenig. Dem WHV gelang weiterhin im Angriffsspiel nur wenig und Nordhorn baute seine Führung weiter aus. In der 33. Minute betrug der Vorsprung der Nordhorner beim Stande von 20:7 erstmals 13 Treffer. Nordhorn spielte weiterhin clever im Angriff und nutzte die Fehler des WHV gnadenlos aus. Mit schnellen Toren aus dem Rückraum und mit Tempogegenstößen wuchs der Vorsprung weiter. Zwischen der 40. und 47.Minute konnte sich die HSG von 24:11 auf 30:14 und somit mit 16 Treffern absetzen. Bis zum Ende hielt der HSG- Vorsprung und Nordhorn konnte am Ende gegen einen, vor allem im kämpferischen und im Angriffsspiel erschreckend schwachen WHV, mit 32:17 ungefährdet gewinnen. Sympthomatisch passte dazu ein Plakat der HSG- Fans, welches zwar auf den Flensburg-Sieg gemünzt war. Jedoch passt der Begriff „Nordlichtauspuster“ auch auf das heutige Spiel gegen den WHV. Am Ende hatten die enttäuschten mitgereisten Fans nach dieser WHV- Leistung sicherlich noch einigen Gesprächsstoff. So muss man sich als Fan sicherlich fragen, ob der WHV nicht besser spielen konnte, denn in den vergangenen Spielen agierte doch ein anderer WHV.
Bei der HSG überzeugte neben der guten 6:0 Deckung wiederum Holger Glandorf mit sieben Treffern.
Beim WHV konnten einzig Gylfi Gylfason und Christian Köhrmann in einer sonst erschreckend schwachen WHV- Mannschaft überzeugen.
Dabei spielte beim WHV vermutlich auch die Bekanntgabe von Michael Biegler eine Rolle, der bekanntlich um eine Freigabe aus seinem Vertrag zum Saisonende gebeten hat. Hoffentlich kann sich der WHV schnell von dieser Niederlage erholen, denn am Samstag steht mit Göppingen ein wichtiges Heimspiel an.
Stimmen zum Spiel:
Michael Biegler (Trainer Wilhelmshavener HV): Ich möchte mich heute kurz und knapp fassen. Wir haben heute von Beginn an versucht, das bestmögliche Resultat zu schaffen, was uns jedoch letztendlich nicht gelungen ist. Heute haben wir gegen einen Gegner gespielt, der nicht auf unserer Augenhöhe ist und damit auch höher einzuschätzen ist. Wie ich bereits schon gestern gesagt habe, ist Nordhorn im Augenblick die Mannschaft der Stunde, sogar schon der zweiten bzw. dritten Stunde. In der heutigen Partie sah man, dass unsere Personalie augenblicklich zu knapp ist. So fehlt uns auf dem rechten Rückraum ein etatmäßiger Spieler und auf der linken Rückraumposition ist Tobias Schröder nach seiner Verletzung noch nicht so weit. Somit sind wir auf beiden Rückraumposition blank besetzt, was auch Oliver Köhrmann auf der Mitteposition nicht alleine auffangen kann. Bezüglich der Personalie sollten sich gewisse Leute nun einmal Gedanken machen. Wir sollten nach dieser Partie schnell wieder den Mund abwischen. Meine Mannschaft hat gezeigt, dass sie nach solchen Spielen wieder hervorragend aufstehen kann. Daher ist der Blick nun ausgerichtet auf das Heimspiel gegen Göppingen, wo wir von der Papierform auf einen etwas günstigeren Gegner treffen.
Ola Lindgren (Trainer HSG Nordhorn): Wir hatten in diesem Spiel die Favoritenrolle. Vor dem Spiel habe ich jedoch viel über Disziplin und Einstellung gesprochen. So wollten wir mit einer aggressiven 6:0 Deckung die Partie gewinnen. Dieses ist uns dann auch gelungen. So hat die Deckung mit einem starken Peter Gentzel über die gesamten 60 Minuten funktioniert. Dieses hat schließlich den Ausschlag gegeben. Daneben haben wir auch im Angriff unsere Aufgabe gut gemacht. So haben wir diszipliniert gespielt und sind zudem professionell aufgetreten. Am Ende freuen die Mannschaft und ich mich über den Sieg.
HSG Nordhorn: Wilhelmshavener HV 32:17 (16:6)
Lemgo: Gentzel (1.-60.), Katsigiannis (bei einem Siebenmeter (49.Minute)), Glandorf 7, Kukucka 5, Myrhol 4, Przybecki 4, Stojkovic 4/1, Verjans 3, Mickal 2, Weinhold 2, Mamelund 1, Sprem, Kubes, Machulla (n.e.), Filip (n.e.)
WHV: Weiner (1.-60.), Gylfason 5, O. Köhrmann 4/ 2, C. Köhrmann 4/1, Ljubanovic 2, Binder 1, Rui 1, Schröder, Bonath, Kelm, Meyer (n.e.), Babin (n.e.)
Zuschauer: 3.250
Schiedsrichter: Becker/Hack
Strafminuten: 8/ 6
Siebenmeter: 2/ 1 (Stojkovic scheitert an Weiner) – 4/ 3 (C. Köhrmann scheitert an Gentzel)
Zuletzt aktualisiert am Sonntag, den 06. Juli 2008 um 20:10 Uhr
This content has been locked. You can no longer post any comment.