WHV verliert nach gro



Geschrieben von: WHV-Webteam
Mittwoch, den 03. Oktober 2007 um 03:00 Uhr
Der Wilhelmshavener HV musste im vierten Heimspiel
die zweite Heimniederlage hinnehmen. Nach einer vor allem in der Deckung starken
Leistung und einer bis zum Ende kämpferischen Einstellung verlor man am Ende
knapp mit 22:25 gegen den aktuellen Vizemeister.
Vor 2.410 Zuschauern in der Nordfrost Arena begann der
WHV in der gewohnten Stammformation. So spielten Oliver Köhrmann, Jacek
Bedzikowski, Gylfi Gylfason, Renato Rui, Michael Binder, Kristian Ljubanovic und
Adam Weiner stand zwischen den Pfosten. Dem gegenüber stellten sich auf
Hamburger Seite Dimitri Torgowanow, Kyung-Shin Yoon, Pascal Hens, Krzysztof
Lijewski, Torsten Jansen und Stefan Schröder. Im Tor stand zu Beginn der
ehemalige WHV- Spieler Johannes Bitter. In einer von Beginn an aggressiven und
teilweise hektischen Partie hatte der WHV den besseren Start. So ging der WHV
nach dem ersten Treffer von Kristian Ljubanovic nach 2 Minuten mit 1:0 in
Führung. 39 Sekunden später konnte jedoch, der in der ersten Halbzeit stark
spielende, Kyung-Shin Yoon zum 1:1 ausgleichen. Der WHV ließ sich davon jedoch
nicht beirren und im Gegenzug konnte Michael Binder den WHV wiederum in Führung
bringen (2:1/ 2.55). Diese Führung sollte dann auch die letzte Führung im
gesamten Spiel sein. In der Folge konnte Hamburg erst durch Pascal Hens in der
4.Minute zum 2:2 ausgleichen, ehe man sich dann zwischen der 6.-10.Minute von
2:3 (6:31) auf 2:6 (9:48) absetzte. Dabei nutzte der HSV die Fehler im
Angriffsspiel des WHV und bestrafte diese mit leichten Toren, zumeist aus dem
Rückraum. So provozierte die aggressive 6:0 Deckung des HSV den WHV zu
Fehlwürfen, welche der HSV postwendend in Form von Tempogegenstößen bzw. schnell
vorgetragenen Angriffen seinerseits in Tore umsetzte. In der 12.Minute betrug
der Vorsprung des HSV nach einem erfolgreichen Siebenmeter von Yoon schon fünf
Tore (2:7). Jedoch kämpfte der WHV, angetrieben von Oliver Köhrmann, weiterhin
verbissen um den Anschluss, was auch in den weiteren Minuten gelingen sollte. So
verkürzte erst Michael Binder zum 3:7, ehe in der 14.Minute Pascal Hens für zwei
Minuten auf die Bank musste. Zuvor hatte bereits Adam Weiner einen
Tempogegenstoß von Yoon entschärfen können. Diese Aktion und die zwei Minuten
Strafe von Hens brachten den WHV zurück ins Spiel. So verbuchte die WHV Abwehr
während der Überzahlsituation zwei Ballgewinne, die Renato Rui und Tobias
Schröder in Form von Tempogegenstößen zu Toren nutzten. Zudem traf nochmals
Renato, so dass nach diesem 3:0 Lauf der WHV in der 16.Minute nur noch mit einem
Tor (6:7) zurücklag. Drei Minuten später konnte dann der WHV unter dem Jubel der
Nordfrost Arena ausgleichen. Dabei nutzte der WHV einen technischen Fehler von
Souza aus (Anspielfehler), welchen Kristian Ljubanovic per Heber zum 8:8 nutzte,
der die Zuschauer sprichwörtlich von den Sitzen riss, denn nach dem Treffer
stand erstmals die Halle. Der HSV reagierte daraufhin und fortan spielte
Bertrand Gille für Dimitri Torgowanow am Kreis. Bis zur 26.Minute blieb die
Partie ausgeglichen, ehe sich der HSV innerhalb von einer Minute wieder mit zwei
Toren zum zwischenzeitlichen 10:12 absetzte. Hierbei nutzte der HSV wiederum
Fehler im Angriffsspiel aus, welche per Tempogegenstoß zu Toren genutzt wurden.
Bis zur Halbzeit blieb es bei diesem zwei Tore Vorsprung, so dass Hamburg mit
einer 11:13 Führung in die Halbzeit ging.
In der zweiten Halbzeit stand nun
beim HSV Per Sandström für Johannes Bitter zwischen den Pfosten. Zu Beginn der
zweiten Halbzeit hatte der WHV gleich den besseren Start. So gewann der WHV
gleich in der Abwehr den Ball und per Tempogenstoss erzielte Gylfi Gylfason nach
31 Sekunden den 12:13 Anschlusstreffer. 20 Sekunden später stellte jedoch Pascal
Hens den zwei Tore Vorsprung der Hamburger wieder her. In der Folge sollte sich
dann jedoch der Torwartwechsel der Hamburger auszahlen. So hielt zuerst
Sandström einen Siebenmeter und den folgenden Nachwurf von Tobias Schröder und
auch in den folgenden Minuten fanden die WHV- Angreifer oftmals in Sandström
ihren Meister. Jedoch konnte Hamburg nur bedingt davon profitieren, da man
seinerseits einige technische Fehler produzierte bzw. an der guten WHV- Deckung
scheiterte. So konnte Hamburg seinen Vorsprung nur auf drei Tore ausbauen (14:17
39.41 Minute). Der WHV kämpfte jedoch weiterhin verbissen um den jeden Ball und
kam durch Milan Vucicevic wieder auf zwei Tore heran, ehe Hamburg bis zur 43.
Minute nach WHV- Fehlern wieder auf vier Tore davonzog (16:20 43.Minute). Jedoch
kam der WHV nach Treffern von Oliver Köhrmann und Kristian Ljubanovic wieder auf
zwei Tore heran (45.Minute). Jedoch kam der WHV bis zum Ende der Partie immer
nur bis auf zwei Tore an den HSV heran. So vergab man leider in der Schlussphase
durch Abspielfehler bzw. Fehlwürfe die Möglichkeit näher an den HSV
heranzukommen. Der HSV hingegen spielte zu diesem Zeitpunkt cleverer und kam
zumeist zu leichten Toren aus dem Rückraum und von Außen. So gewann der HSV am
Ende knapp mit 22:25 gegen den WHV, was jedoch nicht die starke Leistung des WHV
schmälern sollte. Diese Leistung honorierten auch die Zuschauer, welche zwei
Minute vor dem Ende geschlossen standen. Somit endete ein toller Handball-Abend,
wobei vor allem der WHV durch eine starke kämpferische Leistung und eine gute
Deckungsleistung überzeugte.
Beim WHV muss man Kristian Ljubanovic
hervorheben, der nicht nur durch seine fünf Treffer auf sich aufmerksam machen
konnte.
Beim HSV zeigte vor allem in der zweiten Halbzeit Per Sandström eine
starke Leistung. Zudem hatten Kyung-Shin Yoon und Pascal Hens mit sechs Treffern
großen Anteil am Sieg der Hamburger.
Stimmen zum Spiel :
Martin Schwalb (Trainer HSV Hamburg): Wir freuen uns über den verdienten
Sieg, welchen wir gegen einen aufopferungsvoll kämpfenden WHV erringen konnten.
Dabei setzte uns der WHV durch seine lang vorgetragenen Angriffe unter Druck, so
dass meine Abwehr am obersten Limit spielen musste. So war unser Hauptziel auch
nicht in Rückstand zu geraten, was uns auch gelungen ist. Daher muss ich sowohl
meiner Mannschaft aber auch dem WHV für sein Spiel ein großes Kompliment machen.
Mit der Angriffsleistung meines Teams bin ich jedoch nicht zufrieden. Speziell
in der ersten Halbzeit haben wir in der Phase, wo wir mit 3-4 Toren führten, zu
viele Fehler gemacht. Am Ende sind wir jedoch froh, dass wir beide Punkte
mitnehmen konnten.
Michael Biegler (Trainer Wilhelmshavener HV): Zuerst
möchten meine Mannschaft und ich mich für die tolle Unterstützung bei der Halle
bedanken. Die Mannschaft hat alles versucht, was möglich war. Mitte der zweiten
Halbzeit konnten wir dann nicht mehr so aggressiv in der Abwehr agieren, da ich
aufgrund des Ausfalls von Jacek Bedzikowski tauschen musste. Zudem haben wir
dann vorne zu viele Bälle weggeworfen. Wir haben sehr diszipliniert gespielt und
kämpferisch alles gegeben. Vielen Dank nochmals für die Unterstützung, ein
tolles Spiel mit einer knappen 3 Tore Niederlage.
Wilhelmshavener
HV: HSV Hamburg 22:25 (11:13)
WHV: Weiner (1.-60.), Ljubanovic 5, Binder
4, Schröder 3/2, O. Köhrmann 3, Gylfason 2, Vucicevic 2, Rui 2, Bedzikowski 1,
Bonath, C. Köhrmann, Babin (n.e.), Kelm (n.e.)
Hamburg: Bitter (1.-30.),
Sandström (31.-60), Hens 6, Yoon 6/2, Schröder 4, Jansen 3, Torgowanow 2, B.
Gille 2, Lijewski 2, G. Gille, Flohr, Souza, Jurecki (n.e.), Ursic (n.e.),
Lindberg (n.e.), Schult (n.e.)
Zuschauer: 2410
Schiedsrichter:
Hartmann/ Schneider
Strafminuten: 6/ 8
Siebenmeter: 4/ 2 (Schröder
scheitert an Sandström/O. Köhrmann scheitert an Sandström– 2/ 2
Zuletzt aktualisiert am Dienstag, den 01. Juli 2008 um 09:35 Uhr
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