WHV trifft am Sonntag gegen TuSEM Essen in der Nordfrost-Arena an

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Am Sonntag um 17.00 Uhr bestreitet der Wilhelmshavener HV innerhalb von acht Tagen nunmehr schon seine dritte Partie. Nach dem Punktgewinn in Balingen und dem Sieg am vergangenen Mittwoch im Pokalspiel gegen den Regionalligisten GWD Minden II gastiert mit TuSEM Essen ein Mitkonkurrent um den Klassenerhalt in der Nordfrost-Arena.
Dabei ist der Aufsteiger kein unbekanntes Gesicht in der Bundesliga. Bis zum Jahr 2005 war die Bundesliga ohne den TuSEM kaum auszudenken, ehe dann Essen in dem Jahr als aktueller Europapokalsieger die Lizenz entzogen wurde, was zwangsläufig den Abstieg bedeutete. Innerhalb von zwei Jahren gelang Essen jedoch von der Regionalliga über die zweite Liga der Durchmarsch in die erste Liga. Als Aufsteiger ist das Ziel der Mannschaft um Trainer Jens Pfänder natürlich der Klassenerhalt, welches Essen mit einem 19 Mann starken Kader angeht.
Hierbei setzt man auf eine Mischung aus erfahrenen und jungen Spielern, was sich auch schon an den fünf Neuzugängen aufzeigen lässt. So verpflichtete man mit Thorsten Friedrich von der TUS N-Lübbecke einen erfahrenen Schlussmann, der zusammen mit dem jungen niederländischen Torhüter Gerrie Eijers das Torwartduo in Essen bildet. Für die Rückraummitte verpflichtete man mit Andrej Siniak ebenfalls einen erfahrenen Spieler. Der weißrussische Nationalspieler kam von der SG Kronau-Östringen und konnte bereits zuvor in Hamburg beweisen, wie wichtig er für eine Mannschaft sein kann. Mit Vaclav Vrany am Kreis und Ajoscha Schmidt auf Linksaußen konnte man sich zudem noch die Dienste von zwei jungen Spielern sichern, die sicherlich in dieser Saison auf sich aufmerksam machen wollen. Der letzte Neuzugang ist dem Wilhelmshavener Publikum sicherlich noch gut in Erinnerung, denn mit David Katzirz kehrt ein ehemaliger Wilhelmshavener wieder an seine alte Wirkungsstätte zurück.
Daneben befinden sich im Essener Kader zudem neben vielen jungen deutschen Spielern auch einige bekannte Bundesligaspieler. Hierbei sollen nur der starke Rechtsaußen Mark Schmetz, Sergio Ruiz Casanova auf der Rückraummitte und der ehemalige Nationalspieler Mark Dragunski genannt werden, welcher mit 2,14 m wohl ein imposantes Bild am Kreis abgeben wird.
Somit erwartet dem WHV eine Essener Mannschaft, die speziell im Rückraum sehr wurfstark und schwer auszurechnen sein wird. Zudem konnte TuSEM Essen mit dem Heimsieg gegen die Rhein-Neckar Löwen und dem Punktgewinn gegen Flensburg schon für zwei große Überraschungen sorgen.
Eine alles im allem schwierige Aufgabe für den WHV, welche jedoch mit einer kämpferischen Leistung über 60 Minuten und der Unterstützung des Publikums durchaus lösbar sein sollte. Zwar wird viel davon abhängen, inwieweit der Kader die bisherigen beiden Spiele verkraftet hat, jedoch sollte der WHV in der Lage sein, beide Punkte gegen einen Mitkonkurrenten um den Klassenerhalt an der Nordsee zu behalten.

Zuletzt aktualisiert am Dienstag, den 01. Juli 2008 um 09:35 Uhr  

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