WHV trifft am Sonntag gegen TuSEM Essen in der Nordfrost-Arena an



Geschrieben von: WHV-Webteam
Freitag, den 21. September 2007 um 03:00 Uhr
Am Sonntag um 17.00 Uhr bestreitet der
Wilhelmshavener HV innerhalb von acht Tagen nunmehr schon seine dritte Partie.
Nach dem Punktgewinn in Balingen und dem Sieg am vergangenen Mittwoch im
Pokalspiel gegen den Regionalligisten GWD Minden II gastiert mit TuSEM Essen ein
Mitkonkurrent um den Klassenerhalt in der Nordfrost-Arena.
Dabei ist der Aufsteiger kein unbekanntes Gesicht in
der Bundesliga. Bis zum Jahr 2005 war die Bundesliga ohne den TuSEM kaum
auszudenken, ehe dann Essen in dem Jahr als aktueller Europapokalsieger die
Lizenz entzogen wurde, was zwangsläufig den Abstieg bedeutete. Innerhalb von
zwei Jahren gelang Essen jedoch von der Regionalliga über die zweite Liga der
Durchmarsch in die erste Liga. Als Aufsteiger ist das Ziel der Mannschaft um
Trainer Jens Pfänder natürlich der Klassenerhalt, welches Essen mit einem 19
Mann starken Kader angeht.
Hierbei setzt man auf eine Mischung aus
erfahrenen und jungen Spielern, was sich auch schon an den fünf Neuzugängen
aufzeigen lässt. So verpflichtete man mit Thorsten Friedrich von der TUS
N-Lübbecke einen erfahrenen Schlussmann, der zusammen mit dem jungen
niederländischen Torhüter Gerrie Eijers das Torwartduo in Essen bildet. Für die
Rückraummitte verpflichtete man mit Andrej Siniak ebenfalls einen erfahrenen
Spieler. Der weißrussische Nationalspieler kam von der SG Kronau-Östringen und
konnte bereits zuvor in Hamburg beweisen, wie wichtig er für eine Mannschaft
sein kann. Mit Vaclav Vrany am Kreis und Ajoscha Schmidt auf Linksaußen konnte
man sich zudem noch die Dienste von zwei jungen Spielern sichern, die sicherlich
in dieser Saison auf sich aufmerksam machen wollen. Der letzte Neuzugang ist dem
Wilhelmshavener Publikum sicherlich noch gut in Erinnerung, denn mit David
Katzirz kehrt ein ehemaliger Wilhelmshavener wieder an seine alte Wirkungsstätte
zurück.
Daneben befinden sich im Essener Kader zudem neben vielen jungen
deutschen Spielern auch einige bekannte Bundesligaspieler. Hierbei sollen nur
der starke Rechtsaußen Mark Schmetz, Sergio Ruiz Casanova auf der Rückraummitte
und der ehemalige Nationalspieler Mark Dragunski genannt werden, welcher mit
2,14 m wohl ein imposantes Bild am Kreis abgeben wird.
Somit erwartet dem WHV
eine Essener Mannschaft, die speziell im Rückraum sehr wurfstark und schwer
auszurechnen sein wird. Zudem konnte TuSEM Essen mit dem Heimsieg gegen die
Rhein-Neckar Löwen und dem Punktgewinn gegen Flensburg schon für zwei große
Überraschungen sorgen.
Eine alles im allem schwierige Aufgabe für den WHV,
welche jedoch mit einer kämpferischen Leistung über 60 Minuten und der
Unterstützung des Publikums durchaus lösbar sein sollte. Zwar wird viel davon
abhängen, inwieweit der Kader die bisherigen beiden Spiele verkraftet hat,
jedoch sollte der WHV in der Lage sein, beide Punkte gegen einen Mitkonkurrenten
um den Klassenerhalt an der Nordsee zu behalten.
Zuletzt aktualisiert am Dienstag, den 01. Juli 2008 um 09:35 Uhr
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