WHV verliert nach gro

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Nach einer vor allem kämpferischen starken Leistung verliert der WHV am Ende knapp gegen den VfL Gummersbach mit 22:24. Vor 2.051 Zuschauern in der Nordfrost-Arena begann der WHV mit der Startformation Binder, Ljubanovic, Oliver Köhrmann, Bedzikowski, Gylfason und Bonath. Im Tor musste Adam Weiner die gesamte Partie bestreiten, da nach dem Ausfall von Holger Eilts am Wochenende auch noch Jendrik Meyer bei einem Überfall in Hameln erheblich verletzt wurde und dadurch länger ausfällt. Dem gegenüber begann der VfL mit Oleg Kuleschow auf der Mitteposition, Ilic, Alvanos im Rückraum, Gunnarsson am Kreis und auf den beiden Außenpositionen Neuzugang Roman Puntgartnik und Gudjon Valur Sigurdsson. Im Tor stand Nandor Fazekas. Zu Beginn bestimmte der VfL die Partie. Gegen eine 5:1 Abwehrformation, in der Gudjon Valur Sigursson vorgezogen agierte, tat sich der WHV zunächst schwer. So produzierte der WHV neben einigen Fehlwürfen auch einige technische Fehler in Form von Abspielfehlern. So konnte der VfL nach 7 Minuten mit0:3 in Führung gehen. Dabei bestrafte der VfL in Person von Gudjon Valur Sigurdsson die Fehler im Angriffsspiel durch schnelle Tempogegenstöße. Außerdem brachte in dieser Phase Nandor Fazekas durch mehrere Paraden die WHV-Angreifer fast zur Verzweiflung. Nach 7:34 Minuten konnte Rico Bonath die Torflaute beenden und den ersten Treffer für den WHV erzielen. Bis zur 11.Minute blieb es jedoch weiterhin bei der drei Tore Führung des VfL. Der WHV konnte bis zu diesem Zeitpunkt seine technischen Fehler im Angriffsspiel nicht unterbinden und produzierte zudem noch einige Fehlwürfe. So konnte dann der VfL in der 11.Minute innerhalb von 50 Sekunden von 2:5 auf 2:7 davonziehen. Dieser Vorsprung hielt bis zur 15.Minute, ehe Michael Biegler eine Auszeit nahm. Nach der Auszeit, in der für Michael Binder nun Christian Köhrmann auf der Linksaußenposition agierte, kam der WHV besser ins Spiel. Die Abwehr mit einem guten Adam Weiner konnte sich steigern. Im Angriff unterliefen fortan nicht mehr so viele Fehler und man konnte in der 5:1 Abwehrformation die sich ergebenden Lücken besser Nutzen. So kam der WHV Tor um Tor heran. Über 5:9 in der 18.Minute kam der WHV durch Treffer von Christian Köhrmann, Gylfi Gylfason per Tempogegenstoß und schließlich Jacek Bedzikowski in der 21 Minute auf 8:9 heran. Dem VfL unterliefen nun technische Fehler und zudem bot Adam Weiner im Tor eine starke Leistung, die ihren Höhepunkt in der 22.Minute mit dem gehaltenen Siebenmeter gegen Vedran Zrnic fand. In der 24.Minute konnte dann Milan Vucicevic unter dem Jubel der Nordfrost-Arena zum 9:9 ausgleichen. In der 26.Minute ging dann der WHV erstmals in Führung. Dafür sorgte Gylfi Gylfason, der nach einem gewonnenen Ball in der Abwehr per Tempogegenstoß das 11:10 erzielte. Jedoch glich in der 28.Minute Gummersbach durch einen Siebenmeter von Zrnic auf 11:11 aus, was gleichzeitig auch der Halbzeitstand war.
Zu Beginn der zweiten Halbzeit blieb die Partie eng. Zwar konnte der VfL durch einen Tempogegenstoß in Führung gehen, jedoch glich der WHV wieder aus und ging seinerseits in Führung. In der 38.Minute konnte der VfL wiederum durch Geoffrey Krantz ausgleichen, der nun auf der Mitteposition agierte. Der WHV ließ sich davon jedoch nicht beeindrucken und erspielte sich wieder eine Führung (14:13), welche durch zwei Tore von Kristian Ljubanovic, davon das letzte per Heber, sogar auf drei Tore zum zwischenzeitlichen 16:13 in der 42.Minute anwuchs. Der VfL hatte in dieser Phase gegen die starke WHV-Abwehr keine Mittel gefunden und dadurch einige Fehlwürfe produziert. Die Führung sollte jedoch nicht lange Bestand haben, da sich der VfL wieder heran kämpfte und in der 47.Minute zum 16:16 ausgleichen konnte. Fortan dominierte nur eine Person im VfL Spiel, nämlich Roman Puntgartnik, der mit seinen Toren den VfL zurück ins Spiel warf. So war es auch Roman in der 50. Minute vergönnt, den VfL wieder mit zwei Toren in Führung zu bringen (17:19). Der WHV kämpfte jedoch weiterhin verbissen, aber kam immer nur auf ein Tor heran. So blieb es bis zur 56.Minute bei diesem ein Tor Abstand, ehe dann durch zwei Tore von Robert Gunnarsson der VfL auf 21:24 davonzog, was dann auch die Vorentscheidung in der Partie war. Am Ende gewann dann der VfL mit 22:24 und konnte seinen zweiten Auswärtssieg feiern.
Beim WHV überzeugten neben einem starken Adam Weiner Oliver Köhrmann, der sich mit acht Treffern in die Torschützenliste eintrug.
Beim VfL überzeugte der ehemalige WHV-Spieler Roman Puntgartnik, der neun Treffer zum Sieg von Gummersbach beitrug.

Stimmen zum Spiel:

Alfred Gislason (Trainer VfL Gummersbach): Ich bin sehr froh, dass wir hier gewonnen haben. Es konnte keiner übersehen, dass wir noch Probleme speziell im Rückraum haben, über den wir zu wenig Treffer erzielten. So mussten wir uns unsere wenigen Tore auch sehr hart erarbeiten. Am Ende haben wir uns dann jedoch in einem Kampfspiel doch verdient durchgesetzt. Speziell in der zweiten Halbzeit muss ich meiner Mannschaft ein Kompliment machen, als sie sich wieder in die Partie zurückgekämpft hat. Nach der Umstellung auf eine 6:0 Abwehr haben wir cleverer gespielt, sind zu Ballgewinnen gekommen und haben wichtige Tore herausgespielt. Diese beiden Punkte haben uns erst einmal etwas Luft verschafft.

Michael Biegler (Trainer WHV): Zuerst einmal ein Kompliment an die Halle, die uns nach vorne gepuscht hat. Man hat heute gemerkt, dass der VfL noch keine geschlossene Einheit ist. Wir hatten uns vorgenommen, mit Aggressivität dem VfL das Leben so schwer wie möglich zu machen. In der zweiten Halbzeit haben wir dann den VfL ins Schwimmen gebracht. Daher auch ein riesiges Kompliment an die Deckung, die dann den geforderten Level erreicht hatte. Das spielerische Potenzial von unserer Mannschaft war heute höher, jedoch wurde uns nach dem letzten finalen Pass leider oftmals der freie Torwurf weg gepfiffen. Daneben haben wir auch selbst einige gute Möglichkeiten ausgelassen. So hat es nur an einigen Kleinigkeiten in den 60 Minuten gelegen, dass wir kein besseres Ergebnis erreicht haben. Wir können nicht lange enttäuscht sein, fahren jedoch mit Mut auf die lange Reise in den Süden nach Balingen.


Wilhelmshavener HV: VfL Gummersbach 22:24 (11:11)

WHV: Weiner (1.-60.), O.Köhrmann 8, Vucicevic 4, Gylfason 3, Ljubanovic 3, C. Köhrmann 2, Bonath 1, Bedzikowski 1, Schröder, Binder, Kelm (n.e.)

Gummersbach: Fazekas (1.-27. / 54.-60.), Stojanovic (28.-30./ 31.-53.), Puntgartnik 9, Sigurdsson 6, Gunnarsson 4, Ilic 2, Krantz 2, Zrnic 1/1, Wagner, Klev, Kuleschow, Alvanos, Jahn (n.e.)

Zuschauer: 2051
Schiedsrichter: Fleisch/ Rieber
Strafminuten: 0/ 0
Siebenmeter: 2/ 0 – 2/ 1

Zuletzt aktualisiert am Dienstag, den 01. Juli 2008 um 09:35 Uhr  

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