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Vor 416 Zuschauern in der Sporthalle West in Vechta bestritt der Wilhelmshavener HV sein letztes Testspiel vor dem Bundesligaauftakt gegen GWD Minden. Dabei traf der WHV auf den Zweitligisten Ahlener SG.
Neben Holger Eilts und Tobias Schröder musste der WHV in dieser Partie auch auf Renato Rui verzichten. Dafür spielte Oliver Köhrmann nach seiner Augenverletzung von Beginn an. Bis zur 3.Minute blieb die Partie offen, ehe der WHV durch einen verwandelten Siebenmeter von Oliver Köhrmann mit 4:3 in Führung ging. Diese Führung sollte der WHV bis zum Ende der Begegnung nicht mehr abgeben. Dieses lag vor allem an der guten Abwehrarbeit, wodurch der WHV Ahlen zu leichten Ballverlusten und Fehlwürfen zwang. Diese Ballgewinne konnte der WHV zumeist durch Tempogegenstöße schließlich zu leichten Toren umsetzen. So konnte der WHV bis zur 6.Minute mit 7:3 davon ziehen. Daran hatte auch Gylfi Gylfason maßgeblichen Anteil. Gylfi spielte vor allem in der ersten Halbzeit eine starke Partie, was sich an der perfekten Wurfbilanz von 10 Toren bei 10 Versuchen zeigte. Aber auch die anderen WHV-Angreifer konnten überzeugen und zwischen den Pfosten bot Adam Weiner wiederum eine starke Leistung. Ahlens Angriff unterliefen zu viele Fehler, die der WHV eiskalt ausnutzen konnte. So stand es in der 16.Minute nach einem Tor von Rico Bonath 14:8 für den WHV und Michael Biegler konnte schon einige taktische Veränderungen durchführen. So spielte fortan Christian Köhrmann für Michael Binder auf Linksaussen und ab der 21.Minute spielte Dominic Kelm für Kristian Ljubanovic am Kreis. In der 28.Minute war es Dominic Kelm vergönnt, den WHV erstmalig mit 10 Toren in Führung zu bringen (21:11), die auch gleichzeitig der Halbzeitstand war. Damit bot der WHV im Angriff in Person von Gylfi Gylfason wie auch in der Abwehr eine starke Leistung, wodurch schon zu diesem Zeitpunkt die Partie entschieden war.
In der zweiten Halbzeit bot sich den Zuschauern ein ähnliches Bild. Der WHV, bei dem nun Jendrik Meyer zwischen den Pfosten stand und ebenfalls stark hielt, bot weiterhin eine gute Abwehrarbeit, an der Ahlen das ein oder andere Mal scheiterte. Die dadurch erzielten Ballgewinne konnte der WHV wiederum in leichte Tore ummünzen, wodurch der Vorsprung noch weiter anstieg. Über 25:13 in der 40.Minute konnte der WHV in der 47.Minute mit dem 30:16 und der damit verbundenen 14 Tore Führung sich den höchsten Vorsprung in der Partie erspielen. In der 50.Minute passierte dann der einzige kleine Schönheitsfehler aus Sicht von Gylfi Gylfason. Nach einem Pfostenschuss endete das bis dahin perfekte Spiel von 12 Würfen mit 12 Toren. Am Ende war es dann nur der einzige Fehlwurf von Gylfi, so dass eine beeindruckende Bilanz von 13 Toren bei 14 Würfen stand. Am Ende spielte der WHV die Partie locker nach Hause, so dass ein souveräner und zu keiner Zeit gefährdeter 35:22 Sieg heraussprang.
Beim WHV überzeugte der kaum zu bremsende Gylfi Gylfason, der mit 13 Toren, davon 10 in der ersten Halbzeit, ein Superspiel ablieferte. Aber auch die beiden Torhüter Adam Weiner und Jendrik Meyer boten eine starke Leistung.
Bei Ahlen fielen Karsten Ganschow mit sieben Treffern und Tobias Skerka mit fünf Treffern auf.
Nach diesem Kantersieg gegen Ahlen beendete der WHV seine Vorbereitung auf die sechste Bundesliga-Saison. Mit der GWD Minden kommt am 25.August gleich ein Gegner in die Nordfrost-Arena, der aller Voraussicht nach ein direkter Konkurrent um den Klassenerhalt ist. Mit den erzielten Ergebnissen aus der Vorbereitung sollte es dem WHV möglich sein, vielleicht sogar mit einem Sieg einen erfolgreichen Bundesliga-Auftakt zu feiern.






Wilhelmshavener HV: Ahlener SG 35:22 (21:11)

WHV: Weiner (1.-30.), Meyer (30.-60.), Gylfason 13/1, Binder 4, O. Köhrmann 4/1, Kelm 3, Bedzikowski 3, C. Köhrmann 3/3, Ljubanovic 2, Vucicevic 2, Bonath 1, Eilts (n.e.), Schröder (n.e.), Rui (n.e.)

Ahlen: Stochl (1-30.), Peveling (30-60), Ganschow 7, Bertow 5/2, Skerka 5, Pries 2, Schmidtmeier 2, Schindelhauer 1, Wiegers, Philipp, Latchimy, Bagel, Wischniewski, Kropp

Zuschauer: 416
Schiedsrichter: Völkerding/Franz (Bohmte)
Strafminuten: 2/ 4
Siebenmeter: 6/ 5 – 5/ 2

Zuletzt aktualisiert am Dienstag, den 01. Juli 2008 um 13:53 Uhr  

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