Im letzten Heimspiel einen Sieg erk



Geschrieben von: WHV-Webteam
Samstag, den 26. Mai 2007 um 03:00 Uhr
Mit dem Schlusspfiff besiegelte Christian Köhrmann
nach einem Freiwurf-Trick den doppelten Punktgewinn im letzten Heimspiel der
Saison. 29:28 schlägt der Wilhelmshavener HV die Gäste nach einem umkämpften
Spiel und legte damit einen guten Grundstein für eine gelungene
Saisonabschlussfeier.
Das Wilhelmshavener Team erwischte den besseren Start,
konnte die ersten Angriffe der Gäste abwehren und seinerseits durch ein
Siebenmetertor von Manuel Liniger und wenig später durch Renato Rui einen ersten
2:0 - Vorsprung erwerfen. Doch eine frühe Zeitstrafe gegen Kristjan Ljubanovic
verschaffte der HSG in Überzahl die Möglichkeit, ihrerseits ins Spiel zu finden.
Und die nahmen diese Chance war. In Überzahl erzielten sie zunächst den
Ausgleich, um dann durch Lars Kaufmann sogar mit 2:3 in Führung zu gehen. Ab
jetzt entwickelte sich eine verbissen geführte Partie, in der es keiner der
beiden Mannschaften so richtig gelingen wollte, sich abzusetzen, auch wenn sich
das Team von Gästetrainer Volker Mudrow ein leichtes Übergewicht erspielte. Doch
dank des gut aufgelegten WHV-Torhüters Jendrik Meyer, der sein Team im Spiel
hielt und etwas flexibleren Wechselmöglichkeiten von der Bank, als unter der
Woche befürchtet, blieb der WHV dran. So gab es denn auch das eine oder andere
Mal die für Wilhelmshavener Verhältnisse die ungewohnte Situation zu bestaunen,
dass Oliver Köhrmann nach seiner Verletzung im Angriff unter der Regie seines
Bruders an das Spiel herangeführt wurde, bevor er nach und nach in gewohnter
Manier das Heft wieder in seine Hände nahm. Damit wurde der WHV auch immer
stärker und hätte mit etwas mehr Treffsicherheit zur Halbzeit die Zwei-Tore
Führung der Gäste egalisieren können; ein Freiwurf für den WHV nach offiziell
abgelaufener Spielzeit brachte nichts mehr ein. So trennte man sich in einem
guten und bislang spannenden Spiel mit 11:12 zur Pause.
Der Ausgleich gelang
dann Oliver Köhrmann gleich nach Wiederanpfiff. Und jetzt ging es erst einmal
Schlag auf Schlag. Beide Mannschaften waren mit temporeichem Angriffsspiel darum
bemüht, das Spiel an sich zu reissen. Allerdings kam es dabei auch auf beiden
Seiten zu etlichen Fehlwürfen. Indes, dem WHV gelang es in dieser Zeit, die
spielbestimmende Mannschaft zu werden und führte nach 40 Minuten erstmalig nach
Spielbeginn wieder mit zwei Toren. Manuel Liniger, heute erfolgreichster
WHV-Schütze, traf zum 19:17. Für Volker Mudrow war die Zeit gekommen, die grüne
Karte zu zücken und sein Team neu einzustellen. Doch der nächste Angriff der
Gäste wurde abgefangen und Manuel Liniger konnte sogar auf drei Tore Vorsprung
erhöhen. Auch den Anschlusstreffer durch Wetzlars bestem Werfer Milan Vucicevic
beantwortete wiederum Manuel Liniger mit seinem siebten Tor. Die Gäste gaben
jedoch noch lange nicht auf und zeigten sich nun etwas konzentrierter in der
Deckung. So blieb die Partie weiterhin spannend und nahm etwas an Ruppigkeit zu.
Eine Zeitstrafe gegen Oliver Köhrmann konnten die HSG allerdings nicht in einen
vorteil ummünzen, der WHV blieb durch sehenswerte Treffer durch Christian
Köhrmann und David Katzirz mit zwei Toren in Front; zwischenzeitlich hatte Milos
Putera den Platz im WHV-Gehäuse eingenommen. Es blieb beim offenen
Schlagabtausch und es sah dfast schon so aus, als ob der Wilhelmshavener HV das
Spiel nicht mehr aus der Hand geben würde.
Doch ein wenig schwanden die
Kräfte und Wetzlar konnte sich zum 27:27 - Ausgleich heranschleichen. Gut, dass
Milos Putera den anschliessenden Siebenmeter von Milan Vucicevic entschärfte und
die Führung der Gäste zunächst verhinderte. Eine torlose Minute später war es
dann doch soweit. Savas Karipidis brachte sein Team knapp zwei Minuten vor dem
Spielende mit 27:28 in Front. Nur wenig später gelang dann der Ausgleich für den
WHV durch Gylfi Gylfason. Der nächste Angriff der Gäste dann eine sichere Beute
von WHV-Schlussmann Milos Putera; dem WHV blieb weniger als 30 Sekunden für den
letzten Angriff und Michael Biegler nahm eine Auszeit. Danach baute das WHV-Team
im sicheren Bewußtsein eines Unentschiedens und gemessen an der Kürze der Zeit,
seinen Angriff in aller Ruhe auf. Den finalen Abschluss von Oliver Köhrmann
unterband dann Wetzlars Timo Salzer allzu regelwidrig, er kassierte eine
Zeistrafe und der WHV bekam zwei Sekunden vor Schluss noch einen Freiwurf
zugesprochen. Die Situation ähnelte dem Ende der ersten Halbzeit, allerdings
blieb eben mit zwei Sekunden noch ein wenig Zeit zu agieren. Und die nutzte
Christian Köhrmann bestens. Er narrte mit einer Finte den gesamten, vor ihm
aufgebauten Wetzlarer Block und brachte den Ball zum 29:28 - Siegtreffer im
Gehäuse der Gäste unter.
Dieser Sieg bescheerte dem WHV nicht nur zwei
weitere Punkte und damit ganz sicher den elften Platz in der Abschlusstabelle
dieser Saison, sondern sorgte, wie schon angedeutet, für eine ausgelassene
Stimmung bei Spielern und Fans und damit die besten Voraussetzungen für eine
stimmungsvolle Verabschiedungsfeier und eine etwas vorgezogene
Saisonabschlussparty.
Wilhelmshavener HV : HSG Wetzlar 29:28
(11:12)
Wilhelmshavener HV
Meyer, Putera; Ljubanovic 4, Hribar,
Liniger 7/3, Gylfason 3, Habbe, Schröder 1/1, Bonath, Katzirz 2, Behrends 1, Rui
1, Christian Köhrmann 4/2, Oliver Köhrmann 6
HSG Wetzlar
Matosevic,
Weber; Clößner, Salzer 5, Allendorf 1, Ivankovic 2, Mitkov, Hock, Kaufmann 6,
Karipidis 2, Werum 2, Schmidt, Vucicevic 8/2, Weber 2
Strafzeiten: WHV 2
(Ljubanovic, O. Köhrmann) / HSG 3 (Werum, Mitkov, Salzer)
Siebenmeter: WHV
8-6 / HSG 4-2
Schiedsrichter. Geipel /Helbig
Spielfilm:
1:0
(2.), 2:0 (2.), 2:1 (4.), 2:3 (8.), 3:3 (8.), 5:5 (13.), 6:6 (14.), 6:7 (15.),
6:8 (20.), 7:9 (22.), 9:10 (24.), 10:11 (27.), 11:12 (29.), 11:12 (HZ), 16:16
(35.), 19:17 (40.), 21:18 (42.), 22:21 (47.), 24:22 (50.), 25:24 (51.), 27:27
(55.), 27:28 (59.), 28:28 (60.), 29:28 (EN)
Zuletzt aktualisiert am Dienstag, den 01. Juli 2008 um 19:28 Uhr
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