Im letzten Heimspiel einen Sieg erk

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Mit dem Schlusspfiff besiegelte Christian Köhrmann nach einem Freiwurf-Trick den doppelten Punktgewinn im letzten Heimspiel der Saison. 29:28 schlägt der Wilhelmshavener HV die Gäste nach einem umkämpften Spiel und legte damit einen guten Grundstein für eine gelungene Saisonabschlussfeier. Das Wilhelmshavener Team erwischte den besseren Start, konnte die ersten Angriffe der Gäste abwehren und seinerseits durch ein Siebenmetertor von Manuel Liniger und wenig später durch Renato Rui einen ersten 2:0 - Vorsprung erwerfen. Doch eine frühe Zeitstrafe gegen Kristjan Ljubanovic verschaffte der HSG in Überzahl die Möglichkeit, ihrerseits ins Spiel zu finden. Und die nahmen diese Chance war. In Überzahl erzielten sie zunächst den Ausgleich, um dann durch Lars Kaufmann sogar mit 2:3 in Führung zu gehen. Ab jetzt entwickelte sich eine verbissen geführte Partie, in der es keiner der beiden Mannschaften so richtig gelingen wollte, sich abzusetzen, auch wenn sich das Team von Gästetrainer Volker Mudrow ein leichtes Übergewicht erspielte. Doch dank des gut aufgelegten WHV-Torhüters Jendrik Meyer, der sein Team im Spiel hielt und etwas flexibleren Wechselmöglichkeiten von der Bank, als unter der Woche befürchtet, blieb der WHV dran. So gab es denn auch das eine oder andere Mal die für Wilhelmshavener Verhältnisse die ungewohnte Situation zu bestaunen, dass Oliver Köhrmann nach seiner Verletzung im Angriff unter der Regie seines Bruders an das Spiel herangeführt wurde, bevor er nach und nach in gewohnter Manier das Heft wieder in seine Hände nahm. Damit wurde der WHV auch immer stärker und hätte mit etwas mehr Treffsicherheit zur Halbzeit die Zwei-Tore Führung der Gäste egalisieren können; ein Freiwurf für den WHV nach offiziell abgelaufener Spielzeit brachte nichts mehr ein. So trennte man sich in einem guten und bislang spannenden Spiel mit 11:12 zur Pause.
Der Ausgleich gelang dann Oliver Köhrmann gleich nach Wiederanpfiff. Und jetzt ging es erst einmal Schlag auf Schlag. Beide Mannschaften waren mit temporeichem Angriffsspiel darum bemüht, das Spiel an sich zu reissen. Allerdings kam es dabei auch auf beiden Seiten zu etlichen Fehlwürfen. Indes, dem WHV gelang es in dieser Zeit, die spielbestimmende Mannschaft zu werden und führte nach 40 Minuten erstmalig nach Spielbeginn wieder mit zwei Toren. Manuel Liniger, heute erfolgreichster WHV-Schütze, traf zum 19:17. Für Volker Mudrow war die Zeit gekommen, die grüne Karte zu zücken und sein Team neu einzustellen. Doch der nächste Angriff der Gäste wurde abgefangen und Manuel Liniger konnte sogar auf drei Tore Vorsprung erhöhen. Auch den Anschlusstreffer durch Wetzlars bestem Werfer Milan Vucicevic beantwortete wiederum Manuel Liniger mit seinem siebten Tor. Die Gäste gaben jedoch noch lange nicht auf und zeigten sich nun etwas konzentrierter in der Deckung. So blieb die Partie weiterhin spannend und nahm etwas an Ruppigkeit zu. Eine Zeitstrafe gegen Oliver Köhrmann konnten die HSG allerdings nicht in einen vorteil ummünzen, der WHV blieb durch sehenswerte Treffer durch Christian Köhrmann und David Katzirz mit zwei Toren in Front; zwischenzeitlich hatte Milos Putera den Platz im WHV-Gehäuse eingenommen. Es blieb beim offenen Schlagabtausch und es sah dfast schon so aus, als ob der Wilhelmshavener HV das Spiel nicht mehr aus der Hand geben würde.
Doch ein wenig schwanden die Kräfte und Wetzlar konnte sich zum 27:27 - Ausgleich heranschleichen. Gut, dass Milos Putera den anschliessenden Siebenmeter von Milan Vucicevic entschärfte und die Führung der Gäste zunächst verhinderte. Eine torlose Minute später war es dann doch soweit. Savas Karipidis brachte sein Team knapp zwei Minuten vor dem Spielende mit 27:28 in Front. Nur wenig später gelang dann der Ausgleich für den WHV durch Gylfi Gylfason. Der nächste Angriff der Gäste dann eine sichere Beute von WHV-Schlussmann Milos Putera; dem WHV blieb weniger als 30 Sekunden für den letzten Angriff und Michael Biegler nahm eine Auszeit. Danach baute das WHV-Team im sicheren Bewußtsein eines Unentschiedens und gemessen an der Kürze der Zeit, seinen Angriff in aller Ruhe auf. Den finalen Abschluss von Oliver Köhrmann unterband dann Wetzlars Timo Salzer allzu regelwidrig, er kassierte eine Zeistrafe und der WHV bekam zwei Sekunden vor Schluss noch einen Freiwurf zugesprochen. Die Situation ähnelte dem Ende der ersten Halbzeit, allerdings blieb eben mit zwei Sekunden noch ein wenig Zeit zu agieren. Und die nutzte Christian Köhrmann bestens. Er narrte mit einer Finte den gesamten, vor ihm aufgebauten Wetzlarer Block und brachte den Ball zum 29:28 - Siegtreffer im Gehäuse der Gäste unter.
Dieser Sieg bescheerte dem WHV nicht nur zwei weitere Punkte und damit ganz sicher den elften Platz in der Abschlusstabelle dieser Saison, sondern sorgte, wie schon angedeutet, für eine ausgelassene Stimmung bei Spielern und Fans und damit die besten Voraussetzungen für eine stimmungsvolle Verabschiedungsfeier und eine etwas vorgezogene Saisonabschlussparty.


Wilhelmshavener HV : HSG Wetzlar 29:28 (11:12)

Wilhelmshavener HV
Meyer, Putera; Ljubanovic 4, Hribar, Liniger 7/3, Gylfason 3, Habbe, Schröder 1/1, Bonath, Katzirz 2, Behrends 1, Rui 1, Christian Köhrmann 4/2, Oliver Köhrmann 6

HSG Wetzlar
Matosevic, Weber; Clößner, Salzer 5, Allendorf 1, Ivankovic 2, Mitkov, Hock, Kaufmann 6, Karipidis 2, Werum 2, Schmidt, Vucicevic 8/2, Weber 2

Strafzeiten: WHV 2 (Ljubanovic, O. Köhrmann) / HSG 3 (Werum, Mitkov, Salzer)
Siebenmeter: WHV 8-6 / HSG 4-2

Schiedsrichter. Geipel /Helbig

Spielfilm:
1:0 (2.), 2:0 (2.), 2:1 (4.), 2:3 (8.), 3:3 (8.), 5:5 (13.), 6:6 (14.), 6:7 (15.), 6:8 (20.), 7:9 (22.), 9:10 (24.), 10:11 (27.), 11:12 (29.), 11:12 (HZ), 16:16 (35.), 19:17 (40.), 21:18 (42.), 22:21 (47.), 24:22 (50.), 25:24 (51.), 27:27 (55.), 27:28 (59.), 28:28 (60.), 29:28 (EN)


Zuletzt aktualisiert am Dienstag, den 01. Juli 2008 um 19:28 Uhr  

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