WHV empf

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Am kommenden Samstag hat der Wilhelmshavener HV sein letztes Heimspiel in dieser Saison. Gast dieser Begegnung, die schon um 15:00 Uhr angeworfen wird, ist die hessische Handballspielgemeinschaft aus Wetzlar, derzeit auf Platz Sechzehn der Tabelle. Die Situation der HSG zu diesem Zeitpunkt ist dem Wilhelmshavener HV aus der vergangenen Saison nur allzu vertraut. Mit großem Druck, im vorletzten Spiel der Saison hier in Wilhelmshaven zu punkten, um wengistens die Relegation zu sichern, reist die HSG Wetzlar mit ihrem neuen Trainer Volker Mudrow an. Das letzte Punktspiel nämlich beschert den Hessen, wenn auch zu hause, den SC Magdeburg. Kein Gegner also, bei dem man sich allzu viel ausrechnen darf, zumal die Magdeburger auch am letzten Spieltag noch um die Qualifikation für die Champiosleague kämpfen dürften.
Der letzte Auswärtssieg Wetzlars liegt allerdings auch schon eine ganze Weile zurück. Zum Ende der Hinrunde konnte man sich knapp gegen Hildesheim durchsetzen. Den letzten Auswärtspunkt überhaupt jedoch gab's vor zwei Spieltagen in Düsseldorf, wo man sich torgleich mit 29:29 trennte. Wäre es ein Sieg geworden, hätte man mit den Düsseldorfer Löwen die Plätze getauscht. Auch diese Situation dürfte der Mannschaft des WHV noch vertraut sein.
Für die Begegnung in der NORDFROST-Arena hat sich das Wetzlarer Team in jüngster Zeit einiges Selbstvertrauen erspielt. Zuletzt gab es aus drei Begegnungen fünf Punkte. Das spricht zum einen für die gute Arbeit des neuen Trainers und die Moral dieser Mannschaft, die mit Lars Kaufmann immerhin einen Weltmeister in ihren Reihen hat, zum anderen aber auch für die Unterstützung durch die eigenen Fans, wie Geschäftsführer Axel Geerken hervorhebt. Er hofft, dass möglichst viele Fans auch den weiten Weg an die Nordseeküste nicht scheuen.

Scheinbar unbeschwert kann dagegen der Wilhelmshavener HV in diese Partie gehen. Den derzeitigen elften Tabellenplatz, den das Team seit dem neunten Spieltag offensichtlich für sich gepachtet hat, zu verteidigen, ist das vornehmste Ziel der zwei verbleibenden Spieltage. Dafür braucht es noch genau einen Punkt und den möchte man schon gerne gegen die HSG Wetzlar einbehalten, denn auch für den WHV ist das letzte Spiel beim Tabellennachbarn MT Melsungen alles andere als eine leichte Aufgabe. Vor allem, weil genau diese Mannschaft gemeinsam mit der HBW Balingen/Weilstetten noch Anspruch auf den Platz des WHV erheben können.

Die Fans sind beim letzten Heimspiel für den WHV ebenfalls ein ganz wichtiges Thema. Denn unisono mit dem Geschäftsführer der HSG Wetzlar betonen auch WHV-Manager Dieter Koopmann und Trainer Michael Biegler, dass die Wilhelmshavener Handballfans einen sehr großen Anteil an der gezeigten Heimstärke dieser Saison haben. Dies hat vor allem das tolle Ergebnis gegen die SG Flesnburg-Handewitt noch einmal gezeigt und nicht umsonst hat Michael Biegler sein Team mehr als einmal darauf eingeschworen, "sich die Halle zu holen", um die letzten Kräfte zu mobilisieren.
Grund genug also für den Verein, im Anschluss dieser Begegnung ein wenig mit seinen Fans zu feiern und hierfür das eine oder andere Fass aufzumachen.
Diese Feier gerät allerdings auch zu einer größeren Verabschiedungsveranstaltung, denn gleich sieben Spieler werden den Verein verlassen und für ihre Leistungen im Dienste des WHV gewürdigt. Dies sind:
    Manuel Liniger
    Jan-Hendrik Behrends
    Frank Habbe
    David Katzirz
    Andreas Staszewski
    Bostjan Hribar
    Milos Putera

Für dieses Spiel (Anwurf 15:00 Uhr!) weist der Verein zusätzlich auf einige organisatorische Dinge hin. Da nahezu zeitgleich ein Fußball-Regionalligaspiel stattfindet und am Sportforum ein Zirkus gastiert, wird der VIP - Parkplatz auf den Parkplatz direkt vor die NORDFROST-Arena verlegt und an der berufsbildenden Schule an der Friedensstraße wird zusätzlicher Parkraum zur Verfügung gestellt.
Nach der Verabschiedung findet im Foyer eine kleine Fanparty statt, bei der es 50 l Freibier gibt.


Zuletzt aktualisiert am Dienstag, den 01. Juli 2008 um 19:28 Uhr  

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