HSV Hamburg als Titelaspirant in der NORDFROST-Arena

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Am kommenden Mittwoch hat der WHV ein weiteres Heimspiel gegen einen Spitzenklub der Liga. Um 20:30 Uhr ist Anwurf gegen die Hamburger, die als Tabellenzweiter von der Elbe an die Jade reisen.
Kaum ist das Siegestänzchen nach dem souveränen Erfolg gegen die GWD Minden zu Ende getanzt, klopft schon der nächste Gegner an die Haustür. Diesmal allerdings reist mit der HSV Hamburg eine Mannschaft an, die derzeit schier unbezwingbar erscheint. Mit einer tollen Serie von 15 Bundesligaspielen ohne Niederlage und einem zuletzt großartigen 33:31 Sieg in der Color-Line Arena gegen die SG Flensburg-Handewitt haben sich die Schwalb-Schützlinge den zweiten Platz erobert und sind damit neben dem THW Kiel zum heissesten Anwärter auf den Meistertitel geworden. Zwei Punkte trennen die beiden Mannschaften, die sich den Rest der Saison auf ein Fernduell um Platz Eins einrichten müssen; das Rückrundenspiel in der Ostseehalle konnten die Hamburger unentschieden gestalten. Überhaupt scheint Hamburg mittlerweile in allen Punkten in der Liga angekommen zu sein. Aus einer Mannschaft, gespickt mit Weltklassehandballern, formte Trainer Martin Schwalb in seinem zweiten Jahr an der Alster ein Spitzenteam, dass den Ansprüchen des Vereins gerecht wird und einen modernen, erfolgreichen Handball spielt. Hinzu kommt, dass auch das Hamburger Handballpublikum sein Herz für diese Mannschaft entdeckt hat und für eine volle Arena mit toller Atmosphäre sorgt.

Für den Wilhelmshavener HV, der mit dem jüngsten Erfolg ebenfalls ganz dicht vor seinem Saisonziel Klassenerhalt steht, wird es in dieser Begegnung darum gehen, so lang als möglich mitzuhalten. Kein leichtes Unterfangen, zumal auch für dieses Spiel aller Voraussicht nach auf Jacek Bedzikowski und Christian Köhrmann verzichtet werden muss. Sollte der Abwehrblock gemeinsam mit Adam Weiner allerdings ähnlich gut ins Spiel kommen wie zuletzt gegen Minden, könnte es auch für die Hamburger, die ja im übrigen wiederholt Trainingspartner des WHV waren, schwer werden, sich frühzeitig abzusetzen.
Realistisch gesehen spielt hier David gegen Goliath, aber gerade darin liegt ein gewisser Reiz in dieser Partie, denn der David WHV braucht sich nicht zu verstecken und Goliath kam schon des öfteren zu Fall.


Zuletzt aktualisiert am Dienstag, den 01. Juli 2008 um 20:04 Uhr  

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