HSV Hamburg als Titelaspirant in der NORDFROST-Arena



Geschrieben von: WHV-Webteam
Montag, den 19. März 2007 um 03:00 Uhr
Am kommenden Mittwoch hat der WHV ein weiteres
Heimspiel gegen einen Spitzenklub der Liga. Um 20:30 Uhr ist Anwurf gegen die
Hamburger, die als Tabellenzweiter von der Elbe an die Jade reisen.
Kaum ist das Siegestänzchen nach dem souveränen Erfolg
gegen die GWD Minden zu Ende getanzt, klopft schon der nächste Gegner an die
Haustür. Diesmal allerdings reist mit der HSV Hamburg eine Mannschaft an, die
derzeit schier unbezwingbar erscheint. Mit einer tollen Serie von 15
Bundesligaspielen ohne Niederlage und einem zuletzt großartigen 33:31 Sieg in
der Color-Line Arena gegen die SG Flensburg-Handewitt haben sich die
Schwalb-Schützlinge den zweiten Platz erobert und sind damit neben dem THW Kiel
zum heissesten Anwärter auf den Meistertitel geworden. Zwei Punkte trennen die
beiden Mannschaften, die sich den Rest der Saison auf ein Fernduell um Platz
Eins einrichten müssen; das Rückrundenspiel in der Ostseehalle konnten die
Hamburger unentschieden gestalten. Überhaupt scheint Hamburg mittlerweile in
allen Punkten in der Liga angekommen zu sein. Aus einer Mannschaft, gespickt mit
Weltklassehandballern, formte Trainer Martin Schwalb in seinem zweiten Jahr an
der Alster ein Spitzenteam, dass den Ansprüchen des Vereins gerecht wird und
einen modernen, erfolgreichen Handball spielt. Hinzu kommt, dass auch das
Hamburger Handballpublikum sein Herz für diese Mannschaft entdeckt hat und für
eine volle Arena mit toller Atmosphäre sorgt.
Für den Wilhelmshavener HV,
der mit dem jüngsten Erfolg ebenfalls ganz dicht vor seinem Saisonziel
Klassenerhalt steht, wird es in dieser Begegnung darum gehen, so lang als
möglich mitzuhalten. Kein leichtes Unterfangen, zumal auch für dieses Spiel
aller Voraussicht nach auf Jacek Bedzikowski und Christian Köhrmann verzichtet
werden muss. Sollte der Abwehrblock gemeinsam mit Adam Weiner allerdings ähnlich
gut ins Spiel kommen wie zuletzt gegen Minden, könnte es auch für die Hamburger,
die ja im übrigen wiederholt Trainingspartner des WHV waren, schwer werden, sich
frühzeitig abzusetzen.
Realistisch gesehen spielt hier David gegen Goliath,
aber gerade darin liegt ein gewisser Reiz in dieser Partie, denn der David WHV
braucht sich nicht zu verstecken und Goliath kam schon des öfteren zu
Fall.
Zuletzt aktualisiert am Dienstag, den 01. Juli 2008 um 20:04 Uhr
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