Hamburg eine Nummer zu gross

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Die Handballspielvereinigung Hamburg hat nun auch in Wilhelmshaven seine Visitenkarte hinterlassen und mit einer routinierten Leistung mit 23:28 auch in der Höhe verdient gewonnen. Dem WHV, der momentan von Verletzungssorgen und entsprechenden Trainingsrückständen geplagt wird, fehlten am Ende die Kräfte, ein ausgeglicheneres Ergebnis zu erzielen. Die taktiche Marschroute von Michael Biegler für dieses Spiel, bei dem Alexandros Vasilakis ebensowenig wie der verletzte Christian Köhrmann nicht nominiert war, schien zunächst aufzugehen. Zwar verpasste der WHV mit dem ersten Angriff die Möglichkeit, in Front zu gehen, konnte aber mit erfolgreichem Angriffspiel verhindern, dass die Hansestädter auf mehr als drei Tore davonzogen. Dabei beeindruckte vor allem Dusco Bilanovic, der von der HSV-Deckung nicht in den Griff gebracht wurde und in der ersten Halbzeit gleich siebenmal den Ball im gegnerischen Gehäuse unterbrachte. 12:14 stand es zur Halbzeit, alles schien offen. Mit Beginn der zweiten Hälfte konnte der WHV durch zwei Treffer von Zvonimir Bilic noch dichter heranschliessen, nach 35. Minuten stand es 14:15 und Wilhelmshaven die Chance zum Ausgleich.
Leider wurde daraus nichts und es folgte eine Demonstration der Reaktionskünste von Hamburgs Torhüter Tomas Svennson, der dem WHV für knapp zehn Minuten jedweden Torerfolg versagte und im Gegenzug zusehen durfte, wie sein Team auf 14:20 (47. Minute) davonzog, die Vorentscheidung schien gefallen. Danach begann eine hektische Phase, in der Hamburgs Routiniers den besseren Überblick behielten und einen zwischenzeitlichen 7 Tore - Vorsprung sicher zum 23:28 Endstand durchbrachten.

Einer wird sich dennoch ein wenig gefreut habe. Dusco Bilanovic, der mit acht Treffern massgeblich daran beteiligt war, dass der WHV nicht noch deutlicher ins Hintertreffen geriet. Weniger erfolgreich diesmal Oliver Köhrmann, der ja am vergangengen Mittwoch im Pokalspiel 10 Tore gegen Göppingen verbuchen konnte.



Statistik
Wilhelmshavener HV - HSV Hamburg

Wilhelmshavener HV

Matosevic, Weiner, Groß, Fegter 1, Kirschke, Schlich 1, Bilic 2, Beers, Rasmussen 4, Fathallah 1, Oliver Köhrmann 4/2, Bilanovic 8/2, Gylfason 2, Frackowiak

HSV Hamburg
Stojanovic, Svensson, Jansen 8/2, Ernelind 3/1, Agren, Knorr, Bjerre 2, Landsberg, Betrand Gille 7, Guillaume Gille 4, Karbowski, Siniak, Belaustegui 3, Hens 1

Schiedsrichter: Geipel/Helbig
Strafzeiten: WHV 4 Min./HSV 8 Min.
Zuschauer:2000
Zuletzt aktualisiert am Montag, den 07. Juli 2008 um 17:55 Uhr  

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