WHV Kurzturnier: WHV-HSG Varel

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mit_hsg_varel_ spieler_kurzturnierAm heutigen Samstagmittag standen für den WHV die letzten beiden Begegnungen im Rahmen der Vorbereitung auf dem Programm. Im eigenen Kurzturnier (2x 20 Minuten) musste sich der WHV sowohl mit dem Ligakonkurrenten HSG Varel als auch dem Regionalligisten TV Korschenbroich auseinandersetzen. Zum Abschluss traten dann die HSG und der TV aufeinander. Den Zuschauern in der leider spärlich besetzten Nordfrost Arena wurden drei spannende und packende Duelle geboten, an deren Ende der WHV als Turniersieger das Feld verließ.

Im Eröffnungsspiel standen sich zunächst der WHV und die HSG Varel gegenüber. Dieses Derby sollte dann auch das halten, was man sich von ihm erhofft hatte. Dabei hatte der WHV, der ohne Sebastian Maas, Renato Rui, Tobias Schröder, Christian Köhrmann und Andreas Staszewski antrat, und zunächst auf Rechtsaußen mit Jugendeuropameister Rene Drechsler begann, den besseren Start. Nach vier Minuten in einer von beiden Seiten von vielen Fehlern geprägten Partie führte der WHV mit 3:1, ehe dann Varel wieder herankam. So nutzte Varel die Fehlwürfe im Angriffsspiel des WHV postwendend aus und glich eine Minute später per Tempogegenstoß durch Rasmus Söby zum 3:3 aus.

Auch in der Folge sollte sich am fehlerhaften Spiel beider Teams nichts ändern. Erst Mitte der ersten Halbzeit erspielte sich dann der WHV wieder einen zwei Tore Vorsprung (7:5 11. Minute). Diesen hielt man bis zur 16. Minute n, ehe dann Varel dank eines starken Torhüters Christoph Dannigkeit wieder herankam und schließlich sechs Sekunden vor der Halbzeitpause durch Lukas Klacansky per Kempa- Trick erstmals mit 11:12 in Führung ging.

In der zweiten Halbzeit sollte dann der WHV den Zuschauern wohl die spannendste und dramatischste Halbzeit der Vorbereitung bieten. Zunächst kamen die Vareler besser aus der Kabine und nutzten die weiterhin zu vielen Fehler im Angriffsspiel des WHV aus. Zudem schwächte sich der WHV durch eine Zeitstrafe von Lasse Arvidsson, die Varel zu zwei Toren nutzte, wodurch der Vorsprung bis auf vier Tore anwuchs (11:15   23.Minute). Bis zur 25. Minute blieb es bei diesem vier Tore Vorsprung, ehe nun die Minuten des WHV kamen. Dank einer starken 6:0 Abwehr kam der WHV zu Ballgewinnen, die man zumeist am Kreis durch Lasse Arvidsson und Dominic Kelm zu Toren nutzte. So verkürzte man Tor um Tor und kam schließlich unter dem Jubel der Fans in der 31. Minute durch Dominic Kelm zum 17:17 Ausgleich. Eine Minute später sorgte Gustaf Samuelsson dann wieder für die Führung des WHV (18:17), die bis zur 33.Minute bis auf vier Tore wuchs. Somit drehte der WHV zwischen der 25.-33. Minute mit einem 8:0 Lauf die Partie, die dann jedoch noch nicht entschieden sein sollte.

Varel kämpfte sich auch dank zweier Zeitstrafen des WHV wieder heran und verkürzte in der 35. Minute nach zwei Treffern von Tim Coors durch Philip Willgerodt per Siebenmeter wieder bis auf ein Tor (21:20). In der Schlussphase sollte es weiterhin eng bleiben, aber der WHV sollte in Johan Andersson den Matchwinner haben. Zunächst erhöhte Johan in der 38. Minute per Siebenmeter auf 22:20, die Varel postwendend wieder durch Helge Janssen verkürzte (22:21). 38 Sekunden vor dem Ende der Partie sorgte schließlich der sechste Treffer von Johann zum 23:21 dafür, dass der WHV endgültig als Sieger das Feld verließ, woran auch der postwendende Treffer von Rasmus Söby nichts mehr ändern konnte, der den Endstand zum 23:22 besorgte. Damit besiegte der WHV im prestigeträchtigen Duell die HSG Varel dank eines ungeheuren Willen und Kampfgeist in der zweiten Halbzeit.

 Wilhelmshavener HV : HSG Varel   23:22   (11:12) 

WHV: Eilts (1.-20./ 5 Paraden), Rutschmann (20.-40. / 5 Paraden), Samuelsson 6, Andersson 6/3, Arvidsson 4, Binder 2, Krause 2, Drechsler 2, Kelm 1, Hesslein, Padeken

Varel: Dannigkeit (1.-40./ 12 Paraden), Söby 5, Klacansky 5, Coors 4, Janssen 3, Wilgerodt 3/2, Sörensen 1, Kalafut 1, Bötel, Schröder 

Schiedsrichter: Kropp/Siebert

Strafminuten: 6 (Andersson, Samuelsson, Arvidsson)/6 (Wilgerodt, Kalafut, Klacansky)

Siebenmeter: 5/3 (Samuelsson neben das Tor, Andersson trifft die Latte) – 3/2 (Eilts hält gegen Bötel)

Bilder vom Turnier auf Handballfoto.de Zuletzt aktualisiert am Freitag, den 05. September 2008 um 23:51 Uhr  

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