WHV-Mannschaftspr



Samstag, den 30. August 2008 um 02:36 Uhr
Am heutigen Abend fand die schon zur Tradition gewordene Mannschaftspräsentation statt. Dazu hatten sich zahlreiche WHV- Fans in der Nordseepassage eingefunden, um die von Hallensprecher Stephan Reiners moderierte Präsentation zu verfolgen. Dabei wurde, wie in den vorherigen Jahren, jeder einzelne Spieler in Form eines Interviews vorgestellt. In diesem konnte man dann über die Spieler wieder das ein oder andere interessante Detail in Erfahrung bringen.
Als erster stand Christian Köhrmann Rede und Antwort, der bekanntlich im Jahre 2007 zum Spieler der Saison gewählt wurde und in seinen bisherigen 166 Bundesligaspielen 262 Tore erzielte. Aufgrund seiner Rückennummer (23) war Christian sonst immer der letzte Spieler in der Vorstellungsreihe, aber als Kapitän kam ihm nun die Ehre zu Teil, die Präsentation zu eröffnen. Dabei ist „Chrissi“ als Kapitän zukünftig das Bindeglied zwischen Trainer-Mannschaft und Verein. Im Hinblick auf die neue Saison und eine Prognose sollte man zunächst abwarten und von Monat zu Monat schauen, da sich die neuen Spieler erst integrieren müssen. Als ehemaliger Vareler Spieler hat „Chrissi“ aber auch Erinnerungen an die Derbys, wo es aus Sicht der HSG immer darum ging, nicht gegen den WHV zu verlieren. Bei einem Sieg gab es nämlich dann immer ein kostenloses Essen für die komplette Mannschaft. In seiner Freizeit war Chrissi, auch aufgrund seiner Verletzung, hauptsächlich bei Andreas Thiel zur Physiotherapie.
Als nächstes wurde Holger Eilts vorgestellt, der als „alter Hase“ seine Erfahrung in die junge Mannschaft einbringen kann, da er schon mit Achim-Baden in der 2. Bundesliga gespielt hat. Angesprochen auf das Training antwortete Holger, dass sowohl Bastian als auch er viel mehr als die normalen Spieler trainieren müssen. Dieses liegt am neuen Torwarttrainer Vorontsov, mit denen beide neben dem normalen Training noch weitere Einheiten durchführen. Als DHB- Präsident würde daher auch Holger durchsetzen, dass die Torhüter mehr Geld als Feldspieler erhalten sollen. Auf seine Haarfärbungen angesprochen gab Holger zu bedenken, dass seine Haare nicht mehr alles mitmachen und er daher augenblicklich keine Färbung durchführt, aber wer weiß, vielleicht gibt es demnächst diesbezüglich noch etwas zu vermelden.
Als erster Neuzugang präsentierte sich nun Bastian Rutschmann, der bereits schon eine Bild-Schlagzeile: „Rutsche rettete Kröstis vor dem sicheren Abstieg“ hatte. Am Ende der Saison möchte Bastian gerne in der WZ als Überschrift lesen: „Wilhelmshaven spielt nächstes Jahr in der ersten Liga“. Zudem konnte man in Erfahrung bringen, dass Bastian gerne einen Tag lang eine Katze wäre, da diese immer schläft. In der Vorbereitung war Bastian dieser sehr nah, da neben Training, Essen und Trinken das Schlafen eine notwendige Abwechselung darstellte. Daneben hat Bastian als Hobby das Motorrad fahren und als Vorbild Michael Jordan.
Nach der Chronologie der Rückennummern folgte nun mit Gustaf Samuelsson gleich der zweite Neuzugang. So sind seine Eindrücke vom Team nur positiv, da er gute Freunde und ein gutes Team beim WHV vorgefunden hat. Einzig die Sprache ist noch ein kleines Problem, woran er aber arbeiten wird. Als besonderen Platz in Wilhelmshaven gab er abschließend die Nordfrost Arena an, was bei den Fans für Applaus sorgte.
Hennings Padekens frühzeitiger Wechsel zum WHV hatte seinen Ursprung in einer längeren Verletzungspause( 4-5 Monate) bei der HSG Varel, nach derer es schwierig war, wieder zu Einsätzen zu kommen. So kam es zu Planungen über einen Wechsel und schließlich zum Kontakt zum WHV. Nun spielt der mit einem Doppelspielrecht für die HSG Wilhelmshaven ausgestattete 22 jährige beim WHV, dem trotz der großen Belastung und dem intensiven Training das Handball spielen viel Spaß bringt. Als gefährliche Mannschaften in der 2. Liga sieht er die Ahlener SG und den TuS Nettelstedt-Lübbecke an.
Als nächstes kam mit Fabian Hesslein der vierte Neuzugang zu Wort, der in der letzten Saison auch dank 140 Toren in der Regionalliga eine tolle Saison spielte. Diese zu toppen wird aus seiner Sicht schwierig, wobei es ihm aber auch in der ersten Saison darum geht, sich sportlich weiter zu entwickeln. Im Gegensatz zum VfL Horneburg (3 Mal die Woche Training) ist das Training beim WHV mit zwei Trainingseinheiten pro Tag um einiges intensiver. Um den alten Kontakt mit Freunden nicht aufzugeben, steht in der Freizeit das Internet und Chatten bei Fabian im Vordergrund.
Die Neuzugangreihe wurde mit Sebastian Maas fortgeführt, dessen Spitzname „Atze“ daher rührt, dass mit 14 Jahren fünf Sebastians in seiner Mannschaft spielten und sein Vater ihn „Atze“ rief, wodurch sein Spitzname entstand. Augenblicklich ist Sebastian bekanntlich am Kreuzband verletzt, so dass sein Alltag nach dem Aufstehen um 7.00 Uhr von 7.30 Uhr-10.00 Uhr zum Physiotherapeuten Andreas Thiel führt, ehe dann am Abend das Training ansteht. Daher ist Sebastians vornämliches Ziel zunächst einmal wieder fit zu werden.
Johan Andersson hatte zunächst noch nichts vom WHV gehört, obwohl er die Bundesliga verfolgte hatte, aber dabei das Hauptaugenmerk auf die Topteams gelegt hatte. Der bisherige Eindruck des Linkshänders, dessen Leidenschaft auch Golf ist, ist jedoch positiv, wobei beim WHV, im Gegensatz zum ex Klub Haugaland in Norwegen, weniger Lauftraining durchgeführt wird.
Zuletzt aktualisiert am Montag, den 22. September 2008 um 16:30 Uhr
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