WHV startet in eine der wichtigsten Wochen der Saison

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Am morgigen Samstag um 15.00 Uhr geht es im ersten von drei immanent wichtigen Spielen gegen die HBW Balingen- Weilstetten um wichtige Punkte in Sachen Klassenerhalt.
Hierauf folgt dann am Mittwoch das Heimspiel gegen TuS Nettelstedt-Lübbecke, ehe die Woche am kommenden Samstag mit einem Auswärtsspiel beim Tabellenletzten TUSEM Essen endet. In diesen drei Spielen kann der WHV gegen direkte Konkurrenten um den Abstieg wichtige Zähler gewinnen, damit man sich vom derzeitigen siebzehnten Tabellenplatz und dem damit verbundenen Abstiegsplatz verabschieden kann.
Hierzu ist nun in der morgigen Partie die erste Gelegenheit. So erwartet man mit der HBW Balingen- Weilstetten den aktuellen Tabellen Vierzehnten, gegen den man zumindest in Heimspielen bisher ungeschlagen ist. Im bisherigen ersten und gleichzeitig einzigen Aufeinandertreffen konnte der WHV die heimische Nordfrost-Arena mit einem 33:26 Sieg verlassen. Ähnliches möchte man sicherlich auch aus Fansicht am morgigen Samstag erleben. Jedoch geht es, ähnlich wie dem WHV, auch für Balingen-Weilstetten in diesem Spiel um einiges, denn mit einer Niederlage würden die Schützlinge von Trainer Rolf Brack tiefer in den Abstiegskampf rutschen. Somit steht den Zuschauern ein vermutlich sehr Kampf betontes Spiel bevor.
In diesem wird sich HBW Balingen- Weilstetten mit einem Kader präsentieren, der sich speziell dadurch auszeichnet, dass er fast ausnahmslos nur aus deutschen Spielern besteht. So sind aus dem 20 Mann starken Kader 16 Spieler aus Deutschland, wobei sicherlich hieraus der deutsche Nationalspieler Martin Strobel und Daniel Brack, der mit 118 Toren beste Torschütze des HBW, herausstechen. Aber auch vor Stefan Kneer und dem starken südkoreanischen Rückraumspieler Chi Hyo Cho sollte der WHV gewarnt sein. Zudem konnte Balingen- Weilstetten in der EM-Pause mit Christian Ramota einen erfahrenen Torhüter verpflichten, der nun mit Milos Slaby das Torwartduo in Balingen bildet. Zudem zeichnet sich das Balinger-Spiel durch Schnelligkeit, vor allem im Spielaufbau und Abschluss aus, welches noch durch eine zumeist offensive Abwehrformation (5:1 oder 3:2:1) ergänzt wird. So muss der WHV, aus Sicht von Trainer Klaus-Dieter Petersen, versuchen, gegen das schnelle Spiel der Balinger gegenzuhalten und dieses erst gar nicht zur Entfaltung kommen zu lassen. Außerdem muss der WHV in der morgigen Partie speziell in der Abwehr eine gute Leistung zeigen und dadurch den Gegner vor schwierige Situationen stellen. Mit einem „dichten Abwehrbollwerk“ sollte man dann daraus resultierende Ballgewinne in Form von Tempogegenstößen nutzen. Für Klaus-Dieter Petersen ist die morgige Partie „das erste Endspiel“, bei dem sich jeder seiner Schützlinge, egal welcher gerade auf dem Feld steht, zerreißen wird, damit am Ende die beiden Punkte in Wilhelmshaven bleiben. Dabei wird der WHV neben den beiden Langzeit verletzten Jacek Bedzikowski und Holger Eilts auch auf Tobias Schröder und Oliver Köhrmann verzichten müssen, wobei letzterer gestern operiert wurde. Bei dieser Operation in Neustadt an der Saale wurden dem WHV- Spielmacher zwei Schrauben in das Daumengrundgelenk eingesetzt.
Neben dem Aspekt Klassenerhalt steht das morgige Spiel zudem auch im Zeichen des Heimdebüts sowohl von Mirza Cehajic und Sven-Sören Christophersen als auch von Klaus-Dieter Petersen. So freut sich der WHV- Coach auf sein Debüt in der Nordfrost-Arena, an die er noch vor allem aufgrund der sehr beeindruckenden Stimmung Erinnerungen hat. Sicherlich wird auch morgen wieder der „Achte Mann“ alles geben, damit am Ende hoffentlich zwei wichtige Punkte an der Nordsee bleiben und die wichtige Woche erfolgreich beginnt.

Zuletzt aktualisiert am Montag, den 30. Juni 2008 um 09:30 Uhr  

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