Heimspielauftakt des WHV gegen Bernburg

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Am morgigen Samstagabend ab 19.30 Uhr steht für den WHV das erste Heimspiel in der 2. Bundesliga-Nord auf dem Programm. Dabei wird sich den Zuschauern der SV Anhalt Bernburg präsentieren, der sicherlich nach dem verpatzen Auftakt alles daran setzen wird, seine ersten beiden Punkte an der Nordsee einzufahren.
Sicherlich fiebern alle WHV- Fans schon dem Heimauftakt entgegen, was sich auch anhand des Kartenvorverkaufs festmachen lässt. So ließ Manager Dieter Koopmann in der heutigen Pressekonferenz verlauten, dass bereits 2000 Karten für die Partie verkauft wurden. Dieses riesige Interesse ist neben der guten Platzierung des WHV in den Medien sicherlich vor allem auch der Verdienst von der neuen jungen Mannschaft unter der Führung von Trainer Klaus-Dieter Petersen, die hoffentlich morgen auch die ersten beiden Heimpunkte einfährt.

Dieses Ziel gibt auch WHV- Trainer Klaus-Dieter Petersen aus. So hat sich das Team im letzten Spiel in Bremervörde die ersten beiden Punkte erkämpft, die sie nun mit einem Heimsieg untermauern müssen. So sind diese Punkte aus Sicht des Trainers nur etwas Wert, wenn man gleich einen Heimsieg hinterher schiebt, wodurch man sich zudem ein positives Image aufbauen kann. So hat die Mannschaft den ersten Schritt zu diesem in Bremervörde gemacht, wo bekanntlich ein voller Fanbus für die nötige Unterstützung gesorgt hat und am Ende die Fans zufrieden die Heimreise angetreten haben. Ähnliches wünscht sich Klaus-Dieter Petersen auch morgen.

Dazu benötigt es eine Mannschaft, die kämpft und die Herausforderungen annimmt. Zudem ist es wichtig, dass sie mit Spaß und Einsatz den Zuschauern entgegentritt, damit gleich der Funke auf die Zuschauer überspringt. So soll auch morgen das Publikum zeigen, dass nicht, wie der Hildesheimer Trainer Gerald Oberbeck auf der Pokalpressekonferenz verlauten ließ, Hildesheim das beste Handballpublikum der 2. Liga hat, sondern dass in Wilhelmshaven das beste Handballpublikum der Liga zu Hause ist.

Unter der Woche trainierte der WHV zunächst hauptsächlich im athletischen Bereich, ehe dann gestern und heute der Gegner Bernburg auf dem Programm stand. Dieser verlor bekanntlich seine Auftaktpartie gegen den Aufsteiger VfL Bad Schwartau, wodurch die Sache laut Aussage von Klaus-Dieter Petersen schwerer geworden ist. So verglich der WHV- Trainer die Bernburger mit einem angeschlagenen Boxer, der bekanntlich am gefährlichsten ist. So profitiert der SV von der guten Jugendarbeit des SC Magdeburg, wodurch viele ehemalige Jugendspieler des SCM in den Reihen von Bernburg stehen. So spielen die Bernburger einen kompakten Handball, dessen Kennzeichen neben einer starken 6:0 bzw. 5:1 Abwehrformation zudem schnörkellos und gradlinig vorgetragener Tempohandball ist. Zudem verfügen die Bernburger über eine erfahrene Mannschaft, die sicherlich für die eine oder andere Überraschung in der Liga sorgen wird. Dabei ist Martin Wartmann der Kopf im Team von Trainers Heinz Prokop, der zudem durch weitere starke Rückraumakteure unterstützt wird. Diese sind im einzelnen Neuzugang Martin Waschul, Savjunas Kairis und die beiden ehemaligen Magdeburger Andreas Kühne und Matthias Rudow. Zudem setzt der SV seine beiden Außenspieler Alexander Weber und Nick Heinemann gut ins Spiel ein, wobei letzterer mit 181 Toren der beste Torschütze des SV in der vergangenen Saison war.

Nichts desto trotz will der WHV dort anfangen, wo man in Bremervörde aufgehört hat und Bernburg seinen Stiefel über die 60 Minuten aufzwingen, um am Ende als Sieger vom Feld zu gehen.

Zum Heimspielauftakt werden zudem 15 signierte Autogrammbälle ins Publikum geworfen, wovon zwei gesondert gezeichnet sind. So wird der glückliche Gewinner, der den Ball mit der Nummer 1 fängt, einen Segeltörn auf der Thalassa (gesponsert von der Thalassa Agentur) am 28. September machen. Der Gewinner mit dem Ball Nummer 11 kann sich über eine Wochenendfahrt mit einem Opel Meriva, gesponsert vom Autohaus Opel Schmidt, freuen. Daneben werden auch 200 Schüler der IGS und des Gymnasiums am Mühlenweg sicherlich mit ihrer Stimmung auch dazu beitragen, dass hoffentlich am Ende die ersten beiden Heimpunkte in der Nordfrost Arena bejubelt werden können.
Zuletzt aktualisiert am Montag, den 22. September 2008 um 16:30 Uhr  

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