Spitzenspiel an der Nordsee

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luebbeckeAm morgigen Freitagabend steht in der 2. Bundesliga Nord das erste Spitzenspiel auf dem Programm. So empfängt ab 19.30 Uhr der Wilhelmshavener HV den TuS Nettelstedt-Lübbecke. Dabei steht der WHV im Duell der Absteiger sicherlich vor der bisher schwersten Hürde in der noch jungen Saison.


Dabei wird sich dem WHV ein Gegner präsentieren, der aus Sicht von Manager Dieter Koopmann über einen qualitativ hochwertigen Kader verfügt und zudem mit breiter Brust in der morgigen Partie auftreten wird, da der TuS bekanntlich am Dienstag überraschend den TBV Lemgo mit 40:39 aus dem DHB-Pokal geworfen hat. Jedoch wird unser Team aus Sicht des Managers dagegen halten, um die beiden Punkte an der Nordsee zu behalten, wobei morgen ein WHV- Sieg keine Pflicht wäre.

Ähnlich sieht auch WHV- Trainer Klaus-Dieter Petersen die Ausgangslage. So wird sich eine gut vorbereitete Mannschaft dem TuS entgegen stellen, die wie schon bereits in den letzten drei Spielen unter dem Motto: „Wir schauen nur auf uns und nicht den Gegner“ in die Partie gehen. Zudem konnte aus Sicht von Klaus-Dieter Petersen am Dienstag nichts Besseres passieren, als das der TuS gegen Lemgo gewonnen hat. So benötigt man nämlich aus seiner Sicht für große Taten auch große Gegner. Den Zuschauern wird sich morgen eine Mannschaft präsentieren, die mit breiter Brust und mit 6:0 Punkten im Rücken in die Partie geht, um diese Serie fortzusetzen. Dabei hat sich das Team aus Sicht des Trainers im Monat September gut präsentiert und die geforderten sechs Punkte erreicht, so dass sein Team morgen noch das Sahnehäubchen auf einen guten Monat setzen könnte.

Jedoch trifft der WHV dabei auf einen Gegner, der aus Sicht von Klaus-Dieter Petersen in der 1. Bundesliga im unteren Bereich mitspielen könnte. Dabei bildet der linke Rückraum das Herzstück des TuS und hierbei im besonderen Michal Jurecki, der durch seine Mitspieler immer wieder in gute Schusspositionen gebracht wird. So muss der WHV gerade diese Situationen verhindern, um am Ende die Partie erfolgreich zu gestalten. Eine weitere Stärke ist die Rückraummitte mit dem sehr erfahrenen Branko Kokir und dem Neuzugang Luka Dobelsek, der schon über Champions League Erfahrung verfügt. Aber auch die beiden Außen Tim Remer und Thorir Olafsson, die beiden starken Torhüter Nikola Blazicko, Björn Burmester und der gute junge deutsche Kreisläufer Oliver Tesch, die allesamt schon in der 1. Liga gespielt haben, zeigen die Qualität des TuS auf, der nicht ohne Grund als Meisterschaftsfavorit angesehen wird. Jedoch wird der WHV morgen sein Spiel spielen, mit Elan in die Partie gehen und mit Tempohandball versuchen, den TuS zu ärgern. Dabei wird der TuS auf Nachfrage aus Sicht von Klaus-Dieter Petersen keine Konditionsprobleme wegen des Pokalspieles haben, da der Zeitraum zur Regeneration groß genug war. Zudem ist ein Spiel immer das beste Training. Es wird sich also morgen zeigen, ob der WHV oder der TuS Nettelstedt- Lübbecke seine weiße Weste beibehalten kann.

In der heutigen Pressekonferenz stellte sich zudem der neue Aufsichtsratsvorsitzende Horst Heitmann den anwesenden Pressevertretern offiziell vor. So ist der Handball als Spitzensport in Wilhelmshaven aus Sicht von Horst Heitmann unverzichtbar. Sowohl er als auch der neue Aufsichtsrat haben sich daher als Ziele gesetzt, auf einer vernünftigen Basis auch kritisch zusammen zu arbeiten, dem Management den Rücken frei zu halten und zudem bei der Suche nach neuen Sponsoren behilflich zu sein. So ist Horst Heitmann davon überzeugt, dass der Werbe- und Imagefaktor des WHV noch nicht bei allen Unternehmen und Institutionen bekannt ist, wobei heute der Sport schon als weicher Standortfaktor angesehen wird. Daher muss man diesen pflegen, was aktuell mit der jungen Mannschaft gelungen ist. Die neue Mannschaft ist nicht nur jung und sympathisch, sondern hat auch das nötige Feuer und Dynamik in den bisherigen Spielen gezeigt. Diesen Weg muss die Mannschaft auch zukünftig gehen, um weiterhin erfolgreich zu bleiben. So betonte abschließend der neue Aufsichtsratsvorsitzende, dass es sich lohnt, den Sport und hierbei im speziellen den WHV zu unterstützen.   Zuletzt aktualisiert am Samstag, den 01. November 2008 um 12:03 Uhr  

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