Segelt



Montag, den 29. September 2008 um 16:30 Uhr
Am gestrigen Sonntag unternahmen einige Spieler und Verantwortliche des Wilhelmshavener HV einen Segeltörn auf dem Großsegler Thalassa, der sie zur Großbaustelle Jade-Weser Port führte.
So hatten sich auf der mit 120 Menschen ausverkauften Thalassa im einzelnen Gustaf Samuelsson, Michael Binder, Trainer Klaus-Dieter Petersen, Mannschaftsarzt Frank Poppmann und Betreuer Thorsten Detmers eingefunden, die zusammen mit den einheimischen und vielen Urlaubern bei noch strahlendem Sonnenschein voller Vorfreude auf den Törn warteten.
Um 10.00 Uhr hieß dann unter musikalischen Klängen der Live Band an Bord Leinen los und der Weg sollte zunächst, durch die Kaiser-Wilhelm Brücke, in Richtung Seeschleuse führen. Dabei wurde man durch Jörg Hinrichs fachkundig mit Informationen über den Hafen, Schiffe und Bauwerke versorgt. Leider sollte die noch zuvor scheinende Sonne nun Platz für graue Wolken und Nebel machen, wobei uns letzter schon vor der Seeschleuse empfing. An der guten Stimmung an Bord sollte dieses jedoch nichts ändern, so dass man entweder im Salon oder an Deck mit einer Tasse Kaffee in der Hand dem Nebel trotzte. Nach der Schleusung führte der Weg schließlich durch den Marine-Stützpunkt, an der Tankerlöschbrücke von NWO vorbei zum zukünftigen Jade-Weser Port, dessen Umrisse man jedoch aufgrund des Nebels nur erahnen konnte. Weiter führte die Fahrt noch unter Motorkraft bis kurz vor den Hooksieler Hafen, ehe nun auch das Wetter ein Einsehen hatte. So klarte es in der Folge immer mehr auf und auch ein laues Lüftchen kam auf, so dass es dann doch noch zum Highlight eines jeden Segeltörns kam, nämlich dem Segel setzen, was unter Mitwirkung der anwesenden Gäste vollzogen wurde.
Nach getaner Arbeit wurde sich bei Musik mit Wurst, Kaffee und Kuchen gestärkt, ehe unter vollen Segeln langsam wieder Fahrt in Richtung Wilhelmshaven aufgenommen wurde. Am zukünftigen Jade-Weser Port entlang, dessen Ausmaße bei klarer Sicht beeindruckten, ging es schließlich wieder zur Ausgangsposition Wiesbadenbrücke. Allen Beteiligten hat dieser Segeltörn auch dank der immer netten und lustigen Worte von Organisator Peter Arnold sehr gefallen.
Dieser Meinung schlossen sich auch die Spieler und Verantwortlichen des WHV an. So hatte Mannschaftsarzt Frank Poppmann der Törn nicht nur sehr gefallen, sondern er betonte zudem, dass aus seiner Sicht der Törn sehr entspannend war, was sich bei ihm persönlich in Ruhe und keinen Telefonaten oder Terminen zeigte. Daher hätte die Fahrt ruhig noch einige Stunden dauern können, zu Mal unser Mannschaftsarzt sich auch vorstellen könnte, einmal eine Woche auf einem Segelschiff zu verbringen. Nach dem ewigen Handball und stressigen Situationen empfand auch WHV- Trainer Klaus-Dieter Petersen den Törn als Entspannung. So konnte man einmal die Seele baumeln lassen und die frische Nordseeluft genießen. Auch Gustaf Samuelsson gefiel es an Bord, zu Mal es für ihn eine Premiere war, da er bisher noch nie auf einem Segelschiff mitgefahren war. Am Ende stand aber als Fazit der Premiere: „Es hat Spaß gemacht“. Diesem schloss sich auch Michael Binder an, dem es ebenfalls sehr auf der Thalassa gefiel, wobei sicherlich nicht nur für seine kleine Tochter, sondern auch für einige Gäste das Highlight der Tour die Begegnung mit einem kleinen Schweinswal war.
Am Ende bleiben also trotz zunächst schlechtem Wetter gute Stimmung an Bord, eine tolle Erfahrung einmal Seeluft hautnah auf einem Segelschiff zu schnuppern und sicherlich ein großes Dankeschön an Organisator Peter Arnold und die immer nette Crew der Thalassa für einen tolle Törn auf der Nordsee.
Zuletzt aktualisiert am Samstag, den 01. November 2008 um 12:03 Uhr
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