Das Derby kehrt zur



Freitag, den 24. Oktober 2008 um 19:52 Uhr
Nach sechs Jahren kommt es am Sonntagnachmittag um 17.00 Uhr in einem Punktspiel wieder zum allseits beliebten Derby zwischen dem Wilhelmshavener HV und der HSG Varel. Ein Derby, welches sich in der Geschichte immer durch interessante, spannende und durch viele Emotionen gekennzeichnete Spiele ausgezeichnet hat. Ähnliches können sicherlich auch die Zuschauer am Sonntag erwarten.
Dabei stellt sich die Ausgangslage beider Teams unterschiedlich dar. So reist die HSG Varel mit einem Heimsieg gegen Bad Schwartau zum WHV, der seinerseits in den letzten beiden Spielen Niederlagen kassierte. Dabei betonte WHV- Manager Dieter Koopmann auf der heutigen Pressekonferenz, dass der WHV schon seit Saisonbeginn ohne seine „Alphatiere“ Tobias Schröder und Renato Rui agiere, welche nicht nur im Angriff, sondern auch in der Abwehr fehlen. Ohne die beiden etatmäßigen Rückraumspieler hat der WHV bisher 8 Punkte geholt, was man sich immer vergegenwärtigen sollte. Trotz alledem freut sich WHV- Manager Dieter Koopmann auf die Partie, wobei er sich zudem bei den anwesenden Pressevertretern für das im Vorfeld Geschriebene bedankte, mit dem Verweis, dass dieses auch dabei hilft, die Halle zu füllen. Apropos Halle, bisher sind für die Partie im Vorverkauf 1.835 Karten abgesetzt worden. An der Abendkasse können aber noch Karten erworben werden, wobei die Abendkasse am Sonntag bereits um 15.30 Uhr öffnet.
Mit einer ähnlichen Haltung geht auch Klaus-Dieter Petersen in die Partie gegen die HSG Varel. So freut sich die Mannschaft auf das Derby. Dabei sieht man die nächsten beiden Heimspiele als Chance, um die Dinge wieder ins positive Licht zu rücken. Damit dieses möglich wird, hat die Mannschaft in der vergangenen Woche viel gearbeitet, wozu auch einige Videoeinheiten gehörten. So möchte man sich die positiven Dinge und den Elan aus den ersten drei Saisonspielen wieder ins Gedächtnis zurückrufen, um dann mit einem positiven Anker in das Spiel zu gehen. Zudem wird sich der WHV aus Sicht von Klaus-Dieter Petersen mit einfachen Auslösehandlungen und tiefem Druckspiel gegen Varel präsentieren. Daneben wird das Team mit seiner Abwehr der HSG von Anfang an zeigen, dass sie hier zu Hause sind und willens sind, die Herausforderung des Derbys anzunehmen, um zu zeigen, dass der WHV hier oben die Nummer 1 ist. Dabei wird es aus Sicht von Klaus-Dieter Petersen auch darauf ankommen, dass die Spieler auf der Platte Selbstbewusstsein ausstrahlen und den Vergleich und die Chance annehmen, sich mit seinem Gegenüber zu messen.
Dabei wurde heute auf der Pressekonferenz bewusst nicht über die Schwächen und Stärken des Gegners geredet, da der WHV sein Spiel durchbringen muss und damit den Fans auch gleichzeitig zeigen will, dass es lohnt, den WHV zu unterstützen. Für den WHV wird es am Sonntag darum gehen, den Kampf anzunehmen, was aus Sicht von Klaus-Dieter Petersen eine Frage der Ehre ist, um dann am Ende als Sieger vom Feld zu gehen.
Mit der HSG Varel trifft man dabei auf ein Team, welches im Bezug auf den WHV Parallelen aufweist. So musste die HSG, ähnlich wie der WHV, nach der letzten Saison die Abgänge von zahlreichen Leistungsträgern und Stammspielern verkraften. So schmerzen sicherlich vor allem die Abgänge von Thomas Lammers, Arek Blacha und Christian Brecht. Jedoch waren die Vareler nicht untätig und konnten insgesamt vier neue Spieler verpflichten. So wurde der Rückraum mit Jan-Philip Willgerodt, Kai Behrend und dem Dänen Rasmus Söby verstärkt und auf Rechtsaußen kam mit Lars Sörensen ein weiterer Däne zur HSG. So haben speziell Jan-Philipp Willgerodt und Rasmus Söby bisher den Spielen ihren Stempel aufgedrückt. Alles in allem also keine leichte Aufgabe für den WHV, der aus Sicht der HSG aber in der Favoritenrolle ist.
Aus Sicht eines jeden WHV- Fans zählt sicherlich nur ein Sieg im „Spiel des Jahres“, aber auch Varel wird sicherlich alles daran setzen, um am Ende zu siegen. Am Sonntag zeigt sich also, wer zumindest bis zum Rückspiel die Nummer 1 im Nordwesten ist.
Zuletzt aktualisiert am Freitag, den 30. Januar 2009 um 22:39 Uhr
This content has been locked. You can no longer post any comment.