WHV empf



Freitag, den 21. November 2008 um 19:02 Uhr
Am morgigen Samstagabend bestreitet der Wilhelmshavener HV das dritte Spiel innerhalb von sieben Tagen. Nach zwei Auswärtspartien empfängt man am morgigen Abend ab 19.30 Uhr in der heimischen Nordfrost Arena den Dessau-Roßlauer HV.
Auf der heutigen Pressekonferenz standen zunächst einmal die beiden Auswärtspartien im Fokus. So betonte WHV- Manager Dieter Koopmann, dass man am Samstag in Lübeck zwar die bessere Mannschaft war, jedoch am Ende aufgrund der schlechten Wurfquote von den Außenpositionen (3 Tore bei 17 Versuchen) den Kürzeren gezogen hat. Am Mittwoch in Emsdetten hat man dann jedoch gezeigt, wie es geht und mit einer besseren Trefferquote einen sehenswerten Auftritt abgeliefert. Dabei hatte man aus Sicht des WHV- Managers Emsdetten von der ersten bis zur sechzigsten Minute dominiert, so dass man am Ende sehr zufrieden sein konnte. Daran hatten auch Fabian Hesslein und Christian Köhrmann großen Anteil, wobei ersterer aus Sicht von Dieter Koopmann am Mittwoch den Durchbruch geschafft hat und letzterer trotz starker Rückenschmerzen ein tolles Spiel abgeliefert hat.
Nach dem Sieg am Mittwoch geht es nun aus Sicht von WHV- Trainer Klaus-Dieter Petersen darum, gegen Dessau nachzulegen. Dabei trifft der WHV auf einen unangenehmen Gegner, der laut Klaus-Dieter Petersen einen typischen Handball der neuen Bundesländer spielt. Dieser zeichnet sich hauptsächlich durch eine knallharte 6:0 Abwehr und wurfgewaltige Rückraumspieler aus. Im Team von Trainer Peter Pysall finden sich mit Steve Baumgärtel (56 Tore) und Neuzugang Robert Lux (52 Tore) zwei Spieler dieser Kategorie, welche an einem guten Tag 15 Tore machen können und damit ein Spiel im Alleingang entscheiden können. Aber auch auf den Außenpositionen finden sich mit Christian Schöne und Patrick Heddrich zwei erfahrene Spieler, die stark im Gegenstoßspiel sind. Daher wird es morgen darauf ankommen, dass man wie schon in Emsdetten mit einer starken Abwehr agiert, die den Gegner früh bei dessen Angriffsbemühungen stört. Mit diesen Tugenden in der Abwehr muss man dann Dessau das eigene Spiel aufzwingen. Dabei wird es aus Sicht von Klaus-Dieter Petersen darauf ankommen, dass man wie in Emsdetten vorne den Ball laufen lässt, um damit die großen und schweren Spieler in der Abwehr in Bewegung zu bringen, ehe man dann gezielt abschließt. Dieses hat am Mittwoch gut funktioniert und muss auch am morgigen Samstag funktionieren, damit man am Ende als Sieger das Feld verlässt.
In Emsdetten hat aus Sicht von Klaus-Dieter Petersen sein Team die beste Saisonleistung bezüglich der Fehleranzahl (5 technische Fehler und 12 Fehlwürfe) abgeliefert. Jedoch hofft er, dass sich das Team noch steigern kann, zu Mal der Sieg im „Vorspiel“ am Mittwoch am Samstag nicht zählt. Im „Hauptspiel“ am morgigen Abend ist das Team verpflichtet, nachzulegen und dem eigenen Publikum zu zeigen, was es kann. Dabei hofft er, dass das Publikum den WHV weiterhin so toll unterstützt und die Mannschaft die gute Leistung von Mittwoch auch einmal in einem Heimspiel unter Beweis stellt. Dabei wird es darauf ankommen, dass Johan Andersson und Tobias Schröder nach dem gutem Spiel in Emsdetten ihre Leistung halten und mit derselben Power und Disziplin morgen auf das Spielfeld treten, damit man am Ende morgen die einzige Devise erfüllt, nämlich zu siegen.
Morgen wird sich also zeigen, ob der WHV den dritten Heimsieg feiern kann oder ob Dessau die Auswärtspunkte zwei und drei erringt.
Zuletzt aktualisiert am Freitag, den 30. Januar 2009 um 22:39 Uhr
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