WHV im Duell Ost- gegen Nordsee

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rostockAm Sonntagnachmittag um 16.30 Uhr steht für den WHV das dritte Spiel innerhalb von neun Tagen und gleichzeitig vorletzte Spiel im Jahr 2008 auf dem Programm. Dabei trifft man in der Scandlines Arena auf den Empor Rostock, so dass man auch daher von einem Duell Ost- gegen Nordsee sprechen kann.

Gegen den Tabellensechszehnten steht der WHV schon im Vorfeld vor einer größeren logistischen Aufgabe. So macht sich das Team bereits morgen um 12.00 Uhr auf die Reise an die Ostsee. Nach einem Vormittagstraining am Sonntag geht es dann aus Sicht von WHV- Manager Dieter Koopmann darum, die Dinge ins Positive zu ziehen. Dabei wird dem WHV, wie schon gegen Ahlen, Christian Köhrmann fehlen, der mit einem Innenbandanriss im rechten Knie erst wieder beim Rückrundenstart am 7. Februar ins Geschehen eingreifen wird. Aber auch das Spiel gegen Ahlen sollte noch einmal aufgegriffen werden, wobei Dieter Koopmann betonte, dass eigentlich beide Punkte beim WHV hätten bleiben müssen. Jedoch fehlte der Mannschaft am Ende die Stabilität, um als Sieger vom Feld zu gehen.

Dass dieses am Sonntag anders sein wird, hofft Klaus-Dieter Petersen. So ist die Partie aus seiner Sicht von der Papierform her eine klare Angelegenheit und es müssten beide Punkte von der Ost- an die Nordsee gehen, zu Mal Empor in den letzten neun Spielen ohne Punkte blieb. Jedoch muss man dabei bedenken, dass alle Partien recht knapp verloren wurden, was unser Trainer auch am letzten Sonntag hautnah erlebte, als er die Partie Rostock gegen SC Magdeburg II besuchte. Dabei präsentierte sich ihm ein bis zum Umfallen kämpfendes Team, welches zudem von sehr emotionalen und „verrückt“ hinter dem Rostocker Handball stehenden Zuschauern angefeuert wurde. Sicherlich wird dieses am Sonntag nichts anders sein, so dass sich die Aufgabe schon in einem anderen Licht zeigt.

Dabei agiert Rostock in einer offensiven 5:1 oder 4:2 Abwehr, in der man schon früh den Gegner ab der Mittellinie bei der Ballannahme stört. Daher braucht der WHV gerade die erfahrenen Spieler, welche einen sicheren und ruhigen Ball spielen, um gegen Rostock Erfolg zu haben. Zudem wird es darauf ankommen, dass man sich gegen die offensive Abwehr auch ohne Ball viel bewegt und Bälle auch in der Bewegung annimmt. Daher schmerzt umso mehr der Ausfall von Christian Köhrmann, so dass die Rückraummitte daher auf mehrere Schultern verteilt werden muss. Kopf des Teams von der Ostsee ist der Schwede Sasa Todosijevic, der als Regisseur im Rückraum das Spiel bei Empor leitet. Als Vollstrecker im Rückraum fungieren die beiden groß gewachsenen Sven Thormann und Thomas Sanftleben. In der Hinterhand hat Rostock zudem noch einige junge Spieler, die auf ihre Chance warten und auf Schwächen beim Gegner lauern.

Trotzdem geht der WHV nur mit einer Zielstellung in die Partie, nämlich am Ende als Sieger die Halle zu verlassen. So möchte man nicht nur am Sonntag, sondern auch im nächsten Heimspiel gegen Aurich positive Zeichen setzen, um vernünftig in die Winterpause zu gehen. Hierbei möchte man sich aber nicht von seinem Weg abbringen lassen, zu Mal in den kommenden fünf Spielen gegen Mannschaften aus dem unteren Drittel der Tabelle die Chance besteht, einen weiteren Schritt nach vorne zu gehen.

Für Sonntag gibt es nach Meinung vom WHV- Coach nur die eine einfache Formel: Hinfahren, siegen und damit für positive Weihnachtsstimmung in Wilhelmshaven zu sorgen.    Zuletzt aktualisiert am Donnerstag, den 30. April 2009 um 08:48 Uhr  

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