WHV- Debakel in Rostock



Sonntag, den 14. Dezember 2008 um 23:31 Uhr
Am heutigen Nachmittag trat der Wilhelmshavener HV beim Tabellensechszehnten Empor Rostock an. Am Ende stehen aus Sicht eines jeden WHV- Fans sicherlich nur zwei Worte, nämlich Enttäuschung und Debakel. Nach neun Niederlagen in Folge riss nämlich diese Serie von Rostock, die einen ungefährdeten 34:29 Sieg feierten.
Bis zur 6. Minute blieb die Partie beim Stande von 3:3 zunächst noch ausgeglichen, ehe fortan nur noch Rostock die Partie bestimmte. Mit einer guten offensiven Abwehr unterband man klug den WHV- Angriff, so dass man sich folgerichtig bis zur 9. Minute nach einem Treffer von Thomas Sanftleben auf 5:3 absetzte. Die Vorentscheidung sollte dann schon zwischen der 11.-15. Minute fallen, in der Rostock dank dreier Treffer von Sven Thormann und eines Treffers von Thomas Sanftleben und einem damit verbundenen 4:0 Lauf sich entscheidend mit fünf Toren absetzte (9:4 15.38). Dank einer guten eigenen sowie einer schlechten WHV- Abwehr hielt Empor den Vorsprung auch in den folgenden Minuten und ging über 10:5 (19. Minute), 12:7 (21.54) und 15:10 (26.14) schließlich mit dieser fünf Tore Führung beim Stande von 17:12 in die Kabine.
Auch in der zweiten Halbzeit änderte sich nichts am Spielverlauf. Empor dominierte weiterhin und baute seinen Vorsprung sogar noch weiter aus. Kurz nach der Pause sorgte wiederum ein 4:1 Lauf zwischen der 30. -34. Minute dafür, dass sich Rostock nach einem Treffer von Michael Köhler mit acht Toren absetzte (21:13) und aller spätestens jetzt war die Partie entschieden. Zwar kämpfte sich der WHV noch wieder etwas heran und kam über 21:16 (38.13) bis zur 44. Minute beim Stande von 24.20 bis auf vier Tor an Rostock heran.
Jedoch sollte es zu keiner Wende kommen. Nach einer Rostocker Auszeit erhöhte Empor gleich wieder auf 26:20 und in der Folge sorgte immer wieder Sasa Todosijevic dafür, dass der Vorsprung hielt. So traf er auch in der 52. Minute zum 29:23, in der zudem Tobias Schröder nach seiner dritten Zeitstrafe folgerichtig mit der Roten Karte frühzeitig zum Duschen geschickt wurde. Bis zum Schluss kontrollierte Empor das Spiel und acht Sekunden vor dem Ende sorgte der mit 12 Treffern beste Rostocker Spieler Sasa Todosijevic für den 32:29 Schlusspunkt.
Über 60 Minuten hatte der WHV keine Chance gehabt, das Spiel zu drehen. So erklärte WHV- Manager Dieter Koopmann, dass die Mannschaft schlecht gespielt und enttäuscht hat. So ist es daher nicht verwunderlich, dass alle in der Mannschaft sehr unzufrieden über die Niederlage sind. Erklären konnte sich der WHV- Manager diese Leistung nicht, aber trotzdem muss man im Hinblick auf das letzte Heimspiel des Jahres gegen den OHV Aurich in Ruhe weiterarbeiten.
Hoffentlich steht dann einer anderer WHV auf der Platte, der sich dann sicherlich mit einem Heimsieg aus dem Jahr 2008 verabschieden will.
Stimmen zum Spiel:
Klaus-Dieter Petersen (Trainer Wilhelmshavener HV): Ich bin sehr enttäuscht, was wir heute zu Wege gebracht haben. In der Abwehr fehlte der Kampfgeist, so dass wir zu viele Zweikämpfe verloren haben. Im Angriff haben wir uns zu früh festmachen lassen und haben zudem oft die falschen Entscheidungen getroffen. Insgesamt gesehen muss man heute sehr unzufrieden sein, zu Mal wir in den letzten Spielen vor allem in der Abwehr sehr gut gespielt haben. Die Mannschaft ist nun gefordert, am 20.Dezember dieses wieder gerade zu rücken.
Empor Rostock: WHV 34:29 (17:12)
Rostock: Lütt, Schröder, Todosijevic 12/3, Sanftleben 9, Thormann 6, Dethloff 4, Köhler 1, Höwt 1, Gruszka 1, Zemlin, Ananiadis
WHV: Eilts, Rutschmann, Andersson 9/4, Kelm 5, Schröder 4, Binder 3, Krause 3, Samuelsson 3, Arvidsson 1, Drechsler 1
Zuschauer: 550
Schiedsrichter: Thöne/Zupanovic
Strafminuten: 12 (Sanftleben zweimal, Zemlin, Köhler, Dethloff und Ananiadis)/ 8 (Schröder dreimal und Drechsler)
Siebenmeter: 3/3– 4/ 4
Besondere Vorkommnisse: Rote Karte Tobias Schröder (WHV) (dritte Zeitstrafe) 52:32)
Zuletzt aktualisiert am Donnerstag, den 30. April 2009 um 08:48 Uhr
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