WHV empf

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andertenNach dem Gastspiel beim Tabellenführer TuS Nettelstedt-Lübbecke und vor dem Duell beim Tabellenzweiten ASV Hamm steht für den WHV morgen zunächst ein Heimspiel auf dem Programm. Dabei trifft man am ungewohnten Freitagabend um 19.30 Uhr in der Nordfrost Arena auf den Tabellendreizehnten HSV Hannover.

Aufgrund der Landesmeisterschaften in Gymnastik und Tanz tritt der WHV erstmals in der Saison am Freitagabend an und empfängt einen Gegner, an den sich jeder WHV- Fan noch gut erinnern kann. So war auch auf der heutigen Pressekonferenz das Hinspiel eines der Gesprächspunkte, wo man aus Sicht von Dieter Koopmann ein bisschen ausgerutscht war, was bekanntlich am feuchten Boden in der KönickeHall lag. Folgerichtig wurde die Partie nach sechs Minuten und einer 2:4 WHV- Führung aufgrund des Bodens abgebrochen und zu Gunsten des WHV gewertet, wobei der fristgerechte Einspruch des HSV immer noch verhandelt wird. Dadurch sorgte der HSV sicherlich für die bisher kurioseste Situation der Saison, die sich morgen sicherlich nicht wiederholen wird.

Zudem war aber auch das Spiel am Samstag Thema der Pressekonferenz, wo aus Sicht von Dieter Koopmann das Team nach der Verletzung von Tobias Schröder eine sehr gute Antwort gegeben hat. So hatte der WHV- Manager zunächst gedacht, dass es Probleme geben könnte, jedoch hat das Team ein gutes Spiel abgeliefert, in dem mit etwas Glück sogar mehr drin gewesen wäre.

Ähnlich beurteilt auch Klaus-Dieter Petersen den Auftritt in Lübbecke. So hat die Mannschaft auf die unsägliche Situation die richtige Antwort gegeben. Dabei hat sie gezeigt, dass sie willens ist, in die Tasche zu greifen, um 5-10 Prozent mehr zu geben, um den Verlust von Tobias Schröder auszugleichen. Darauf wird es auch morgen ankommen, wo viel davon abhängen wird, wie die Spieler im Kopf in die Partie gehen. So müssen sie von der Körpersprache zeigen, dass sie der Herr im Haus sind und damit dem HSV entgegentreten, der ebenfalls verunsichert ist. So haben die Landeshauptstädter im Dezember sehr guten Handball gespielt, stecken aber nach der Winterpause in einem Loch und laufen ihrer Form hinterher. Trotzdem ist der HSV gefährlich, was sich an der knappen Heimniederlage im letzten Spiel gegen den VfL Bad Schwartau (24:25) festmachen lässt.

Die Stärke des HSV liegt ganz klar im Rückraum, wo mit Maciek Tluczynski (118 Tore), Claus Karpstein (103 Tore) und Milan Blagojevic (80 Tore) die drei Haupttorschützen des HSV agieren. Mit vielen Kreuz- und Stoßbewegungen baut dabei der HSV Rückraum viel Druck auf die jeweilige gegnerische Abwehr auf. Somit steht wieder einige Arbeit vor unserer Abwehrreihe, in der sicherlich schmerzlich Tobias Schröder vermisst wird. Außerdem verfügt Hannover mit Bastian Riedel über einen überdimensionalen Spieler (2,10m), der auch schon einmal aus 10 Metern Tore erzielt. Eine weitere Stärke ist die Abwehr, wo der HSV mit einer eher ungewöhnlichen 5:1 Abwehr spielt, mit der der WHV zwar die letzten Wochen nichts zu tun hatte, aber trotzdem gut darauf eingestellt ist. Somit steht unser Team vor einer schwierigen, aber lösbaren Aufgabe.

Morgen wird es aus Sicht von Klaus-Dieter Petersen darauf ankommen, dass die Mannschaft die Tugenden der letzten Wochen in die Waagschale wirft. So muss sie den Ball laufen lassen, die Außen ins Spiel bringen und die Abwehr des Gegners in Bewegung setzen. Außerdem muss sie die Wurf- und Passdisziplin hoch halten, um dadurch keine leichten Tore zuzulassen, was auch in Lübbecke über weite Strecken gelungen ist. Wenn die Mannschaft dieses umsetzt, werden wir dann ein gutes Spiel sehen, einen großen Kampf in der Halle erleben und dann die Punkte hier behalten. Bei diesem Unterfangen wird der WHV neben den beiden Langzeit verletzten Sebastian Maas (benötigt noch etwas Zeit für den Muskelaufbau) und Tobias Schröder auf Fabian Hesslein verzichten müssen, der aufgrund einer Rückenblockade ausfällt. Für vier WHV Akteure wird das Spiel morgen zudem eine besondere Partie werden. Denn nicht nur Klaus-Dieter Petersen (Norddeutscher Meister-Jugend), sondern auch Rene Drechsler, Johannes Krause und Dominic Kelm haben beim noch damaligen TSV Anderten gespielt und werden sicherlich mit einer extra Portion Motivation in die Partie gehen.

Morgen wird sich zeigen, ob die Heimserie des WHV hält oder ob der HSV einen kühlen Kopf behält und beide Punkte erringt.   Zuletzt aktualisiert am Donnerstag, den 30. April 2009 um 08:50 Uhr  

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