WHV reist zum Derby in die EWE Arena

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Für viele Fans in der Region steigt am Sonntag ab 17.00 Uhr in der EWE Arena in Oldenburg sicherlich das „Spiel des Jahres“, wobei ein jeder WHV- Fan sicherlich auf Revanche brennt. Nüchtern und in Zahlen ausgedrückt reist der WHV am 25. Spieltag als Tabellensechster zum Tabellensiebten HSG Varel und will sich sicherlich für die 29:30 Hinspielniederlage revanchieren.

Auf der heutigen Pressekonferenz betonte WHV- Manager Dieter Koopmann, dass im Vorfeld viel geschrieben und die Situation hoch geschaukelt wurde. So ist es für viele in der Region eines der wichtigsten, wenn nicht sogar das wichtigste Spiel des Jahres, was er jedoch für sich nicht bestätigen kann.

Eine etwas andere Sichtweise hat jedoch WHV- Trainer Klaus-Dieter Petersen. So findet er es in Ordnung, dass im Vorfeld die Partie solch eine große Beachtung findet. Zudem herrscht ebenfalls in der Region eine große Euphorie, was er als positiv ansieht. Diese Euphorie war auch unter der Woche in der Geschäftsstelle hautnah zu beobachten, wo für die Partie insgesamt 450 Karten abgesetzt wurden, so dass viele Wilhelmshavener das Team am Sonntag begleiten und lautstark unterstützen werden. Auch daher freut sich Klaus-Dieter Petersen auf die Partie und hofft, ähnlich wie die Mannschaft, dass die Halle am Sonntag hoffentlich in Wilhelmshavener Hand ist. Die Vorbereitung und Trainingswoche auf das Spiel war jedoch beim WHV geprägt von Krankheitsausfällen. So standen nur 10 Spieler zur Verfügung, da neben den beiden Langzeit verletzten Tobias Schröder und Sebastian Maas zudem Johan Andersson, Gustaf Samuelsson, Andreas Staszewski und Renato Rui mit Grippe ausfielen. Jedoch sieht Klaus-Dieter Petersen deswegen keine Probleme. Zum einen kennen sich beide Mannschaften in und auswendig und zudem wird, wenn die Partie am Sonntag um 17.00 Uhr angepfiffen wird, jeder auflaufen wollen, auch wenn er noch um 14.00 Uhr im Bett lag und für den WHV als auch für die mitgereisten Zuschauer alles geben. Ähnlich präsentiert sich sicherlich die Situation beim Gastgeber, wo auch jeder Spieler auf das Derby brennt.  

So trifft der WHV mit der HSG Varel auf ein starkes Team, das bisher eine sehr gute Saison gespielt hat. So sieht unser Coach vor allem drei Stärken bei der HSG. Zum einen zeichnet sich der Vareler Kader durch seine Erfahrenheit aus. Zum anderen verfügt Varel über eine sehr starke Rückraumreihe, in der vor allem Jan-Philip Willgerodt und Rasmus Söby herausragen, die im Alleingang schon eine Partie entscheiden können. Last, but not least wäre dann noch die gute Abwehrarbeit der Vareler hervorzuheben. Daraus ergeben sich dann Angriffe, die entweder in der ersten oder zweiten Welle per Tor abgeschlossen werden. So fielen bisher 50 Prozent der Tore der HSG. Die Stärken von Varel konnte der WHV am eigenen Leib erfahren, wo man bekanntlich gegen einen kompakten Gegner verdient verloren hat. Jedoch hat sich der WHV in der Zwischenzeit weiter entwickelt und reist am Sonntag mit Selbstvertrauen nach Oldenburg und will über 60 Minuten das zeigen, was man kann.

Insgesamt gesehen sieht Klaus-Dieter Petersen vor allem die mentale Vorbereitung auf die Partie als wichtigsten Faktor. Auf jeden Fall will das Team am Sonntag 60 Minuten Euphorie rüberbringen und gegen halten, da man sich mit seinem Kader nicht vor Varel verstecken muss. Daher ist die Marschrichtung auch ganz klar formuliert: Man reist nach Oldenburg, um dort zu gewinnen und will somit Revanche nehmen. In Anlehnung an den gestrigen Kinoabend des Teams und des gesehenen Filmes „Männersache“ braucht es aus Sicht des WHV- Trainers am Sonntag „Männerhandball“, um am Ende als Sieger das Feld zu verlassen. Trotzdem betonte er noch einmal, dass es am Sonntag nur um 2 Punkte geht, wobei für viele Fans es sicherlich die zwei wichtigsten Punkte der Saison sind.

Am Sonntag wird sich also zeigen, ob Varel auch das Rückspiel des Derbys gewinnt oder ob der WHV erfolgreich Revanche nehmen kann. Zuletzt aktualisiert am Donnerstag, den 30. April 2009 um 08:50 Uhr  

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