WHV empf

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hildesheimAm morgigen Samstagabend ab 19.30 Uhr bestreitet der WHV sein vorletztes Heimspiel in der Saison 2008/09. In diesem empfängt man im Nachbarschaftsduell (aus Tabellensicht) als Siebter den aktuellen Tabellenneunten der 2. Bundesliga Nord, nämlich Eintracht Hildesheim. Dabei steht morgen nicht nur die bisherige Heimbilanz von sieben Spielen ohne Niederlage auf dem Spiel, sondern der WHV möchte zudem auch eine Rechnung begleichen.

So kassierte unser Team in der bisherigen Saison gegen die Eintracht sowohl im Pokal (35:31) als auch im Hinspiel (26:25) bittere Niederlagen, so dass es aus Sicht von Klaus Dieter Petersen Zeit ist, das Blatt zu wenden. Dabei steht dem WHV- Trainer ein kompletter Kader zur Verfügung, der in der zurückliegenden Woche gut trainiert hat und hoch motiviert in die Partie gehen wird, um den ersten Sieg gegen Hildesheim zu erringen.

Mit dem Gast aus Hildesheim steht unserem Team eine schwierige, aber sicherlich nicht unlösbare Aufgabe bevor, da die Eintracht bisher nur sechs Auswärtssiege aufweist, aber darunter Siege in Lübeck beim VfL Bad Schwartau und in Hannover beim letzten WHV-Gegner TSV Hannover-Burgdorf. Daher sollte der WHV morgen vor einem jungen und neu formierten Team (acht Abhänge gegenüber sieben Zugängen zu Saisonbeginn) gewarnt sein.

Die Stärke von Hildesheim liegt zum einen am Kreis, wo mit Leif Anton der beste Torschütze der Eintracht (142Tore) spielt. Zum anderen verfügt Hildesheim mit Michael Hoffmann über einen starken Linksaussen, der nicht nur zweitbeste Torschütze des Teams ist (132 Tore), sondern bekanntlich den WHV im Pokalspiel mit 17 Toren fast im Alleingang besiegte. Aber auch der Rückraum der Eintracht mit Georgi Nikolov, Goran Jerkovic und Matthias Struck konnte in der bisherigen Saison glänzen. Dabei wird es morgen aus Sicht von Klaus-Dieter Petersen darauf ankommen, dass man den Rückraum des Gastes in den Griff bekommt und man dann mit kleinen Aktionen das Spiel zu seinen Gunsten entscheidet. Dabei wird zum einen eine gezielte Abwehrarbeit von Nöten sein, aus der man dann durch Ballgewinne leichte Tore erzielen will. Zum anderen muss der Angriff gezielt und konzentriert agieren, um dann kleine Steine aufeinander zu setzen, damit man am Ende das Feld als Sieger verlassen kann. Mit einer hoffentlich trotz der Maifeiertage vollen Nordfrost Arena hofft der WHV- Coach auf die nötige Unterstützung durch die Fans und die Fortsetzung dessen, was sich das Team in den letzten Wochen aufgebaut hat.

So wird sich morgen entscheiden, ob der WHV die Heimserie fortsetzt oder ob Hildesheim die „Festung Nordfrost Arena“ einnimmt. Zuletzt aktualisiert am Montag, den 13. Juli 2009 um 16:07 Uhr  

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