WHV siegt im ersten Test mit 34:27 gegen Leichlingen

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Am heutigen Nachmittag stand für den WHV das erste Testspiel auf dem Programm. Gegen den Leichlinger TV setzte sich unser Team nach einer Leistungssteigerung mit 34:27 durch.

Vor ca.250 Zuschauern standen in der Anfangsformation des WHV mit Ivo Warnecke, Evgeny Vorontsov und Martin Waschul gleich drei von fünf anwesenden Neuzugängen, die durch Fabian Hesslein. Christian Köhrmann, Lasse Arvidsson und Holger Eilts im Tor ergänzt wurden. Dabei rückten Evgeny Vorontsov und Martin Waschul in den Rückraum und bildeten mit Christian Köhrmann in der Mitte das Rückraumtrio des WHV.
Dem gegenüber standen auf Seiten des Leichlinger TV Benjamin Göller, Dirk Schumacher, der starke Alexander Oelze, Kiki Born, Achim Jansen, Benjamin Grunow und Marc Ross im Tor.

In einer hart geführten Partie erwischte der Gast aus Leichlingen den besseren Start und ging nach zwei Siebenmetertoren von Alexander Oelze mit 0:2 in Führung (4:55). Jedoch kam der WHV dank Evgeny Vorontsov zurück, der zunächst das erste WHV-Tor per Siebenmeter (5:23) und schließlich wiederum per Siebenmeter zum 2:2 ausglich. Jedoch setzte sich der Gast wieder mit zwei Toren ab (2:4   9:40) und hielt diesen Vorsprung bis zur 13.Minute beim Stande von 5:7. So hatte der WHV mit der starken und aggressiven 5:1 Abwehr der Leichlinger einige Probleme und produzierte zu viele leichte Fehler in Form von Abspielfehlern und Fehlwürfen. Auch in der Folge sollte sich am Angriffsspiel des WHV nicht viel ändern, was der Gast zu Nutzen wusste. So profitierte der Gast von den noch vorhandenen Abstimmungsproblemen im Angriff als auch in der Abwehr und kam durch Alexander Oelze aus dem Rückraum oder Achim Jansen von Rechtsaussen immer wieder zu leichten Toren.

Über 5:9 (16:13) baute der Gast schließlich bis zur 21. Minute seinen Vorsprung bis auf fünf Tore aus (7:12). Jedoch kämpfte sich der WHV wieder heran und zwang Leichlingen dank einer nun besser werdenden Abwehr und einem guten Oliver Krechel im Tor zu Ballverlusten. Diese nutzten der starke Evgeny Vorontsov (2 Tore), Martin Waschul und Ivo Warnecke, um den WHV in der 26. Minute wieder bis auf ein Tor (11:12) an Leichlingen heranzubringen. Jedoch setzte sich Leichlingen in der weiterhin harten und von Seiten des WHV Fehler behafteten Partie wieder auf zwei Tore ab, so dass beide Teams beim Stande von 13:15 die Seiten wechselten.

Zu Beginn der zweiten Halbzeit erwischte der WHV den besseren Start und glich in der 31. Minute zum 15:15 durch Christian Köhrmann aus. In der Folge blieb die Partie bis zur 35. Minute beim Stande von 18:18 ausgeglichen, ehe nun der WHV das Heft in die Hand nahm. Dank einer nun guten Abwehr zwang man Leichlingen zu Fehlern und nutzte diese im Angriff clever zu leichten Toren aus. So brachte zunächst Martin Waschul den WHV mit einem Knaller unter die Latte in der 36. Minute erstmals mit 19:18 in Führung, ehe dann zwischen der 38.-40. Minute Fabian Hesslein mit drei Toren in Folge die WHV- Führung auf vier Tore ausbaute (23:19).

Jedoch zeigte der Gast aus Leichlingen Moral und kämpfte sich dank des starken Alexander Oelze wieder bis auf ein Tor an den WHV heran (23:22  45:41). Jedoch sollte sich der WHV wieder leicht absetzen, woran auch eine Unterzahlsituation (Lasse Arvidsson bekam eine doppelte Zeitstrafe, womit er gleichzeitig auch die rote Karte sah (dritte Zeitstrafe)) nichts ändern sollte. So zog man zwischen der 46.-50. Minute von 24:22 auf 27:23 davon und sorgte so für eine kleine Vorentscheidung. So nutzte man dank einer weiterhin guten Abwehr mit einem guten Oliver Krechel im Tor die Leichlinger Fehler konsequent im Angriff aus und baute so bis zur 54. Minute seinen Vorsprung auf fünf Tore aus (30:25). Dabei gelang dem WHV dann auch der schönste Treffer, wobei Sebastian Maas am Kreis ein Anspiel von Fabian Hesslein von Rechtsaussen per Kempa-Trick zum 30. WHV Treffer nutzte. Am Ende siegte dann der WHV mit 34:27, wobei von den Neuzugängen vor allem Evgeny Vorontsov mit neun Toren und Oliver Krechel mit neun Paraden überzeugen konnten.

 

Stimmen zum Spiel:  

Evgeny Vorontsov (Wilhelmshavener HV): Wir haben uns heute sehr auf das Spiel gefreut, da wir das erste Mal wieder mit dem Ball spielen konnten. In der ersten Halbzeit lief das Spiel für uns noch nicht so gut. So waren wir nicht wach genug und haben den Gegner nicht unter Druck gesetzt und im Angriff zu viele technische Fehler produziert. Vor Beginn der zweiten Halbzeit haben wir uns dann aufgepuscht und sind dann härter in die Zweikämpfe gegangen. Mit der dann nötigen Aggressivität und weniger Fehlern haben wir dann die Partie gedreht. Jedoch haben wir insgesamt heute noch zu viele Fehler gemacht, was jedoch im ersten Spiel der Vorbereitung noch in Ordnung ist.  

 
Andrzej Staszewski (Co-Trainer des Wilhelmshavener HV): Heute haben wir in der Abwehr 70 Prozent unserer Leistung gezeigt, womit wir zufrieden sein können. Jedoch haben wir heute auch unsere Schwächen gesehen, wo wir uns noch verbessern müssen, so dass noch einiges zu tun ist. Heute hat in der Abwehr Martin Waschul im Innenblock gut gearbeitet und zusammen mit Lasse Arvidsson und Andreas Staszewski eine gute Abwehr gebildet. So sind sie früh rausgerückt und haben das Spiel des Gegners blockiert. Unsere 6:0 Abwehr hat heute funktioniert, obwohl uns mit Tobias Schröder ein Leistungsträger fehlte. Jedoch haben wir mit Martin Waschul einen guten Mann, der zusammen mit Tobias Schröder und Lasse Arvidsson sicherlich eine gute Abwehr bilden wird. In der zweiten Halbzeit haben wir zudem eine 4:2 Abwehr mit Ivo Warnecke und Andreas Staszewski als Vorgezogene ausprobiert, die ebenfalls funktioniert hat.

In der ersten Halbzeit fehlten uns die Tempogegenstöße und wir haben nicht schnell genug von der Abwehr in den Angriff umgestaltet. Außerdem fehlte uns im Angriff ein Konzept, was sicherlich auch daran lag, dass wir noch wenig im Training diesbezüglich gemacht haben. Trotzdem zeigte die Mannschaft Potenzial im speziellen Evgeny Vorontsov, der mit seinen Schlagwürfen aus dem rechten Rückraum und Siebenmetertoren überzeugte. In der zweiten Halbzeit haben wir dann schneller umgestaltet, mit mehr Geduld im Angriff gespielt und dadurch auch leichte Tore erzielt. Ich bin zudem zufrieden, dass wir von der 1.-60. Minute gegen einen guten Trainingspartner Tempohandball gespielt haben. Insgesamt war es ein gutes Spiel, indem wir 100 Prozent das umgesetzt haben, was wir trainiert haben. In der Vorbereitung fehlt aber immer noch etwas, aber im Team steckt viel Potenzial. Zudem war es heute toll, dass viele Zuschauer ( 200-300 Zuschauer) gekommen waren, um das Team zu unterstützen. Dieses ist wichtig für die Jungs und hilft ihnen sehr weiter.   

 
Wilhelmshavener HV : Leichlinger TV   34:27     (13:15) 

WHV: Eilts (1.-14. / 30.-44. / 4 Paraden), Krechel (15.-30. /45.-60. / 9 Paraden), Vorontsov 9/4, F. Hesslein 7, Waschul 4, Warnecke 4, Köhrmann 3, Maas 3/1, Staszewski 2/1, Arvidsson 1, T. Hesslein 1/1 

Leichlinger TV: Ross ,Reckzeh, Köß, Oelze 11/6, Göller 5, Jansen 4, Grunow 2, Schumacher 2, Buss 1, Korte 1, Schuster 1, Born

Zuschauer: ca. 250
Schiedsrichter: Kropp/Siebert
Strafminuten: 8 (Arvidsson dreimal, und Vorontsov)/10 (Göller zweimal, Oelze, Schuster und Grunow)
Siebenmeter: 9/7 (Vorontsov scheitert an Ross, Vorontsov trifft die Latte) – 6/6
Besondere Vorkommnisse: Rote Karte Arvidsson (WHV) (dritte Zeitstrafe) (45:02)

 

 
Zuletzt aktualisiert am Montag, den 27. Juli 2009 um 00:25 Uhr  

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