Montag, den 10. August 2009 um 23:24 Uhr
Nach dem vierten Platz beim am Wochenende stattgefundenen Turnier in Weiden reist der WHV am morgigen Dienstag zu einem weiteren Turnier, genauer gesagt zum Sparkassen-Handballcup, womit die Vorbereitung auf die neue Saison ihre Fortsetzung findet.
Bei dem in Bad Wildungen, Eisenach, Felsberg und Rotenburg stattfindenden Cup treten insgesamt 16 Mannschaften in vier Gruppen a vier Mannschaften gegeneinander an, wobei sich hierbei fast die gesamte Bundesliga die Klinke in die Hand gibt. So stellen nämlich die Hälfte des Teilnehmerfeldes Erstligisten aus der Toyota Handball-Bundesliga. Im Einzelnen sind dies die am letzten Wochenende beim Erima- Cup in Bremen erstplatzierte SG Flensburg-Handewitt, Rhein-Neckar Löwen, MT Melsungen, GWD Minden, HSG Wetzlar, TSV Dormagen und die beiden Aufsteiger TSV Hannover-Burgdorf und HSG Düsseldorf. Zudem zählen mit unserem WHV, dem Ligakonkurrenten TV Emsdetten und dem Südzweitligisten Bergischer HC drei Zweitligisten zum Starterfeld, die durch den Regionalligisten HSG Gensungen- Felsberg ergänzt werden. Aus dem Ausland komplettieren die polnische Mannschaft Wisla Plock, die Grashoppers Zürich aus der Schweiz und die dänische Mannschaft Nordsjaelland Handball das gut besetzte Starterfeld.
Für den Wilhelmshavener HV stehen in der Gruppe 3 in Felsberg zwei Duelle mit Erstligisten und das Duell mit dem Gastgeber aus der Regionalliga auf dem Programm. So startet man morgen um 18.15 Uhr gegen GWD Minden in das Turnier, wo es zum Wiedersehen mit unserem ehemaligen Spieler Gylfi Gylfason kommen wird. Danach steht am Mittwoch um 20.15 Uhr in Bad Wildungen das Duell gegen die MT Melsungen an, wo mit Alexandros Vasilakis in dieser Saison ebenfalls ein ex Wilhelmshavener auf Torjagd geht. Den Abschluss bildet dann am Donnerstag um 18.15 Uhr das Duell mit der Heimmannschaft der HSG Gensungen-Felsberg. Nur der Gruppensieger zieht in das Halbfinale ein, so dass der WHV aufgrund der Konstellation mit den beiden Erstligisten in der Gruppe wohl nur Außenseiterchancen hat.
Ähnlich sieht dieses auch WHV- Trainer Klaus-Dieter Petersen, für den in der Gruppe die MT Melsungen der große Favorit ist, gefolgt von Minden und dahinter dann der WHV und die HSG Gensungen- Felsberg. Jedoch reist nicht nur Klaus-Dieter Petersen sondern auch das Team mit Freude zum Turnier. So muss zunächst einmal jedes Spiel gespielt werden und dann wird man sehen, was herauskommt, wobei sicherlich die realistische Ausgangslage für Dienstag und Mittwoch den Gegner ärgern und am Donnerstag den Gegner besiegen lauten kann. Für den WHV- Trainer liegt vielmehr das Ziel darin begründet, dass man sich weiter einspielt und bei diesem Turnier Dinge durchtesten kann. So liegt daher auch der Mehrwert auf dem Kleingruppenspiel und der Kooperation unter den Mitspielern, wo sich die Mannschaft gegen starke Abwehrreihen weiter entwickeln soll.
Abschließend lassen sich die nächsten drei Tage sicherlich unter dem Motto: „Sich weiterentwickeln und das Beste herausholen“ zusammenfassen und es wird sich morgen zeigen, ob der WHV den Favoriten aus Minden ärgern kann oder ob sich die GWD am Ende doch durchsetzen wird.