Ungl

PDFDruckenE-Mail

Die junge WHV-Mannschaft erwischt einen Super-Start ins Spiel und liegt früh mit 4:1 in Führung, doch dann folgt nach einem insgesamt ausgeglichenen Spiel der Zweitliga-Konkurrenten ein unglückliches Ende für die Jadestädter.

Die Gäste aus Sachsen-Anhalt stellten sich letztendlich als harter Gegner heraus und waren keineswegs bereit, dem WHV den Einzug in die 2. Runde des DHB-Pokals leicht zu machen. Das zeigte die Mannschaft um ihren europapokalerfahrenen Spielgestalter Risto Lepp von Beginn an.


Abwechslungsreiche Anfangsphase

Der WHV geht durch ein schön heraus gespieltes Tor von Ivo Warnecke nach 33 Sekunden mit 1:0 in Führung. Nach dem postwendenden Ausgleich durch den besten Torschützen des SV Anhalt Bernburg, den Polen Michael Panfil, baut der WHV die Führung durch einen Treffer von Fabian Hesslein und derer zwei von Rene Drechsler auf 4:1 aus. Dies bringt jedoch keine Sicherheit ins junge WHV-Team.

Denn in den folgenden 7 Minuten drehen die Gäste das Spiel dank einiger Unkonzentriertheiten des WHV sowohl in der Offensive als auch in der 6:0-Abwehr und gehen in der 14. Spielminute mit 8:5 in Führung, und dies trotz zwei 2-Minuten-Strafen in dieser Phase.


Sensationeller Wurf von Ivo Warnecke sorgt für Halbzeit-Unentschieden

Nach zwischenzeitlichem 9:11-Rückstand kommt der WHV dank zweier Paraden von Oliver Krechel und Toren von Junioren-Nationalspieler Jochen Geppert und dem Neuzugang aus Aurich, Ivo Warnecke zum 11:11-Ausgleich (21.).

In der Schlussphase der 1. Hälfte kann sich keine der beiden Mannschaften mit mehr als einem Tor absetzen. Als beim 14:15 wohl schon alle Spieler und Verantwortlichen gedanklich wohl schon in der Kabine, kann Ivo Warnecke mit einem sensationellen Wurf aus 12 Metern zum 15:15 ausgleichen.


Enge 2. Halbzeit mit glücklicherem Ausgang für Bernburg

In der 2. Halbzeit entwickelt sich zunächst ein enges und spannendes Spiel. Die Führung wechselt hin und her. Jochen Geppert sorgt in der 37. Minute für eine 19:18-Führung des Gastgebers. Diese sollte leider aber auch die letzte bleiben. In der 40. Minute gehen die Gäste aus dem Osten der Republik, die in der vergangenen Saison noch zweimal unterlegen waren gegen den WHV, mit 21:20 in Führung und geben diese nicht mehr aus der Hand.

Doch die junge Truppe des WHV kämpft und bleibt dank Lasse Arvidsson - der 5 seiner 6 Tore in der 2. Hälfte erzielt und somit treffsicherster Schütze im zweiten Abschnitt ist - und zahlreicher „einfacher“ Tore (zweite Welle) von Rene Drechsler dran.

Als die Sachsen jedoch 4 Minuten vor Schluss in Person von Uwe Mäuer auf 27:30 erhöhen, scheint die Messe gelesen. Aber die von Klaus-Dieter trainierten Jungs schenken das Spiel nicht ab und können 30 Sekunden vor Schluss nochmal auf 30:31 verkürzen, ehe Risto Lepp für den freudigen Schlusspunkt aus Sicht der Gäste sorgt und das 30:32 markiert.

 


Wilhelmshavener HV : SV Anhalt Bernburg    30:32  (15:15)

WHV: Krechel, Hilbinger, Drechsler 8, Warnecke 7, Arvidsson 6, Hesslein F. 3, Geppert 2, Maas 2, Waschul 2, Barkow, Vorontsov, Hesslein T., Staszewski.

SV Anhalt Bernburg: Lux, Zwiers, Panfil 6, Weber 6, Krause 5, Mäuer 5, Lepp 4, Poplawski 4, Buchwald 2, Krug, Beyer, Pajung.



Zuschauer: 450
Schiedsrichter: Brauer / Holm
Strafminuten: 0    -  10 (zweimal Panfil, Buchwald, Poplawski, Mäuer)
Siebenmeter: 2/0  -  5/3
Besondere Vorkommnisse: Rote Karte Vorontsov (57:00; krass regelwidriges Foul)

Zuletzt aktualisiert am Montag, den 31. August 2009 um 01:40 Uhr  

This content has been locked. You can no longer post any comment.