Schwere Aufgabe f

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nordhorn Am Sonntag reist unsere WHV-Mannschaft samt Offiziellen und Betreuerstab in die Grafschaft Bentheim, um mit dem Auswärtsspiel bei der HSG Nordhorn-Lingen in die neue Saison zu starten. Eine wahrlich hohe Hürde…


Mannschaft muss die Antwort auf dem Spielfeld geben

Nach der unerwarteten Pokalniederlage gegen den SV Anhalt Bernburg letzte Woche gilt es für die jungen Spieler von „Pitti" Petersen, die passende Antwort auf dem Spielfeld zu geben. Hierbei zählt sicherlich nicht nur ein Sieg, der ohne Frage eine Überraschung wäre gegen die als Favorit einzustufende HSG.

Für WHV-Trainer zählen schon die kleinen Verbesserungen und „Schritte nach vorn", durch die sich die Mannschaft im Laufe der Saison kontinuierlich weiterentwickeln soll. Vor allem in der Abwehr darf man mit einer Steigerung im Gegensatz zum Pokalspiel rechnen. Denn man habe, so Petersen bei der Pressekonferenz, in der Woche intensiv daran gearbeitet, im Defensivbereich mit mehr Härte und Aggressivität, aber auch mehr Kommunikation untereinander zu Werke zu gehen.

In der Offensive habe man durchaus positive Ansätze und gut herausgespielte Tore gesehen, die das Potenzial der Truppe zeigten, so der WHV-Trainer Petersen weiter. Allerdings fehlte vor allem in den entscheidenden Situationen und nach Fehlwürfen die nötige Cleverness und Erfahrung, was bei dem Altersdurchschnitt und dem Fehlen der Routiniers um Holger Eilts, Tobias Schröder und „Chrissie" Köhrmann kaum verwunderte.

Nordhorn zu Hause schwer zu schlagen
Dennoch fahre man nach Nordhorn, um dort so lange wie möglich mitzuhalten und wenn möglich, mit etwas Glück, etwas Zählbares mit nach Hause zu bringen.
Die Nordhorner, denen es durch den Pokalerfolg bei der HSG Varel vor Wochenfrist mit Sicherheit nicht an Selbstvertrauen mangelt, sind ohne Frage stärker einzuschätzen als Bernburg und werden auch von „Pitti" am Ende der Saison im oberen Tabellendrittel erwartet, „falls sie von Verletzungspech verschont bleiben".

Für unseren WHV gilt es, die stabile 6:0-Abwehr des Gastgebers am Sonntag in Bewegung zu bringen und die HSG-Offensive um Spielmacher Maik Machulla in den Griff zu kriegen. Dann könnte vielleicht trotz der weiterhin nicht zur Verfügung stehenden erfahrenen Akteure Holger Eilts, Tobias Schröder und Christian Köhrmann eine Überraschung im Euregium gelingen.
Auch bei den angeschlagenen Spielern Jochen Geppert, Sebastian Maas und Andreas Staszewski steht noch nicht fest, inwieweit sie einsatzfähig sein werden.

Zum Heimspiel gegen Varel hofft der Trainer, wieder auf alle Spieler bis auf Tobias Schröder zurückgreifen zu können und so das schwere Auftaktprogramm des WHV bewältigen zu können.

Zuletzt aktualisiert am Samstag, den 05. September 2009 um 19:18 Uhr  

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