10.09. It's Derbytime in der Nordfrost-Arena!

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varelWir schreiben den 12. September im Jahr 2009. Es ist der 2. Spieltag der 2. Bundesliga Nord. Und in Wilhelmshaven treffen die beiden Erzrivalen im Weser-Ems-Gebiet schlechthin in Sachen Handball aufeinander. Es geht nicht nur um 2 Punkte.

Es geht um mehr als nur zwei Punkte
Nein! Es geht um die Ehre! Um Prestige! Um Revanche! Denn genau 174 Tage sind seit der 25:27-Niederlage des WHV in Oldenburg gegen die HSG Varel und genau 322 Tage seit der 29:30-Heimpleite in der Nordfrost-Arena ins Land gegangen. Zwei Niederlagen gegen die Vareler in einer Saison ist mindestens eine zu viel. Und deshalb können es sowohl die Spieler als auch des gesamte Umfeld inklusive die Fans des WHV kaum erwarten, es in dieser Saison besser zu machen gegen die HSG.

Und nun ist die Chance da! Vor wahrscheinlich wieder voller Halle werden die Jungs von Klaus-Dieter Petersen, die im Durchschnitt um 2 Jahre jünger sind als ihre Gegenspieler aus Varel, alles geben, um diesmal als Sieger vom Platz zu gehen und die Punkte in Wilhelmshaven zu lassen. Das wird sicher auch diese Saison nicht leicht gegen die HSG Varel, deren Team sich nach der überraschend erfolgreichen letzten Saison bestimmt auch einiges für diese Spielzeit und vor allem für die Derbys gegen den Wilhelmshavener HV vorgenommen hat.
So wollen die Vareler den inoffiziellen Titel als "Jadebusen-Meister" - zu dem sie sich nach der letzten Saison selbst erkoren hatten - auch dieses Jahr verteidigen.

Neue Spieler - Alte Rivalität

Im Vergleich zur Vorsaison hat sich natürlich sowohl beim WHV als auch bei der HSG einiges geändert innerhalb der Mannschaft. Bei der HSG Varel stehen 4 Abgängen ebenso viele Neuzugänge gegenüber, beim WHV sind es sogar 8 Spieler, die den Verein verließen und auch 8 Akteure sind neu zum Team dazugestoßen. Beim WHV sind es vor allem junge Handballer mit Perspektive, die verpflichtet wurden.

Bei der HSG Varel haben genauso wie beim WHV wichtige Stützen aus der letzten Saison den Verein verlassen. Jedoch konnten die Vareler mit Jan Molsen (SG Flensburg-Handewitt) und Vaidas Dilkas (ASV Hamm) zwei bundesligaerfahrene Profis verpflichten, die der Mannschaft sicher weiterhelfen werden. So kann man also zusammenfassend sagen, dass zwar auf beiden Seiten viele neue Spieler auf dem Spielfeld stehen werden, die Rivalität wird aber kaum geringer sein als sonst.

Unterschiedliche Vorzeichen bei beiden Klubs
Auch der Saisonstart verlief bei beiden Vereinen unterschiedlich. So hatten beide Klubs in den ersten beiden Pflichtspielen der Saison 2009/2010 kurioserweise die gleichen Gegner. Varel konnte am 1. Spieltag vor eigenem Publikum gegen den Pokalgegner des WHV, den SV Anhalt Bernburg, einen lockeren und ungefährdeten 31:24-Sieg einfahren. Der WHV musste sich allerdings dem Pokalgegner der Vareler, der HSG Nordhorn-Lingen, auswärts knapp mit 31:32 geschlagen geben. So geht das HSG-Team sicherlich mit einer guten Portion Selbstvertrauen in das Weser-Ems-Derby, auch mit den Derbysiegen aus der Saison 08/09 im Hinterkopf. Aber auch die junge WHV-Truppe konnte sich deutlich steigern in Nordhorn im Vergleich zum Pokalauftritt und hat so sehen können, dass sie auch mit den besseren Mannschaften der Liga mithalten kann.

Wir erwarten also ein enges, spannendes Derby, das unser WHV hoffentlich mit der Unterstützung seiner Fans gewinnen wird, trotz einiger angeschlagener und verletzter Spieler auf eigener Seite.





Zuletzt aktualisiert am Freitag, den 11. September 2009 um 10:56 Uhr  

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