Geschrieben von: WHV-Webteam Dienstag, den 22. September 2009 um 15:09 Uhr
„Wer die Jugend hat, hat die Zukunft.“
Das wusste schon Napoleon I. Bonaparte (französischer Kaiser am Anfang des 19. Jahrhunderts)
Mit einem Durchschnittsalter von 21,1 Jahren (handball-world.com) ist die Mannschaft des WHV nach dem 2. Team des SC Magdeburg die jüngste in der 2. Bundesliga Nord. Auch bei der Ahlener SG ist der älteste Mann auf dem Platz gerade 29 Jahre jung.
Letztendlich zählt aber nicht das Alter, sondern die Qualität der Spieler. Und die kann sich, wie in den ersten beiden Spielen gezeigt, durchaus sehen lassen. Und mit Jochen Geppert und Rene Drechsler hat man immerhin den dritt- bzw. viertbesten Schützen der deutschen Jugend-Nationalmannschaft bei der WM 2009 im Team. Auch der erst 18-jährige Torwart Oliver Krechel hat sein Potenzial, vor allem im Derby, schon angedeutet.
Und mal ganz abgesehen von den Vereinsinteressen:
Symbiose zwischen Vereinen und DHB
Dass die Handball-Bundesliga-Trainer (1. und 2. Liga) auf junge deutsche Spieler setzen, ist auch von Vorteil für den DHB und hat schon in diesem Sommer Früchte getragen.
Denn die von Martin Heuberger trainierte Junioren-Nationalmannschaft holte in diesem Sommer in Ägypten die Goldmedaille bei der Junioren-WM.
Und auch Heiner Brand ist bestimmt nicht unglücklich darüber, dass die Vereinstrainer, vielleicht auch wegen finanzieller Engpässe, jungen deutschen Talenten Spielpraxis geben und diese sich somit an Top-Niveau heranspielen können.
So spielen sowohl der ehemalige Torhüter unseres heutigen Gegners Nikolas Katsigiannis (2002-2005 bei Ahlen) als auch Johannes Bitter (2002/03 beim WHV) mittlerweile in der Toyota Handball-Bundesliga für GWD Minden bzw. für den HSV Hamburg und auch für die deutsche A-Nationalmannschaft. Es profitiert also auch die Nationalmannschaft.
Probleme im deutschen Basketball
Wenn man sich dann mal dagegen die Basketball-Nationalmannschaft anschaut und Dirk Bauermann nach seinen größten Sorgen fragt, dann ist es bestimmt die, dass seine Stammspieler entweder Bankdrücker in der BBL sind oder in der 2. bzw. sogar 3. Liga auflaufen oder sogar noch ohne Verein dastehen.
Also „Pitti“: Weiter auf die Jugend setzen und somit in die Zukunft investieren!
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