25.09. Am Sonntag nicht mehr als eine Au



Geschrieben von: WHV-Webteam
Freitag, den 25. September 2009 um 13:09 Uhr

Am Sonntag um
15:30 Uhr (vorverlegt) ist die Ahlener SG in der Nordfrost-Arena zu Gast. Eine von Experten sehr stark eingeschätzte Mannschaft, die am Ende der Saison sich sicherlich auch...
Aufstieg im Bereich des Möglichen
...am Ende der Saison im oberen Tabellendrittel wiederfinden wird. Mit dem nötigen Glück in entscheidenden Situationen ist für die Mannen von Jens Pfänder vielleicht auch mehr drin, nämlich der Aufstieg in die Toyota Handball-Bundesliga, in der ihr Trainer bereits drei Stationen (SG Solingen, TUS N-Lübbecke, TUSEM Essen) in seiner Trainerlaufbahn aufzuweisen hat.
Auch der Manager der Ahlener SG, Dietmar Kupfernagel, gibt sich nicht mit lange mit bescheidenen Zielen ab, sondern erklärt vollmundig: „Ich sage ja nicht, wir können Erster werden, aber wir wollen eine prominente Rolle spielen!" Am Ende soll bitteschön, mindestens der 4. Platz dabei rumkommen, die Platzierung also, auf der sein Verein auch vergangene Saison landete. Und dass seine Mannschaft dazu durchaus in der Lage ist, hat sie schon in diesem frühen Stadium der Spielzeit gezeigt.
Denn nach einem etwas holprigen Start mit der nicht eingeplanten Niederlage bei Dessau (29:31) kommen die Ahlener, angeführt von ihrem besten Torschützen Thomas Lammers immer besser in Fahrt. Zuletzt schlug man in der 2. Runde des DHB-Pokals im Westfalenderby den Rivalen ASV Hamm auswärts überzeugend mit 27:25. Durchaus beachtlich gegen den Tabellendritten der Vorsaison und in dieser noch ungeschlagenen Nachbarn aus Hamm. Ahlen liegt trotz der Auswärtsniederlage auf dem 6. Platz in der Tabelle; schließlich konnte man beide Heimspiele (gegen Hannover und Bernburg) klar für sich entscheiden.
WHV als klarer Außenseiter
Und so wäre ein Sieg oder überhaupt ein Punktgewinn eine große Überraschung gegen den ambitionierten Gegner aus Nordrhein-Westfalen. In der vergangenen Saison gelang dem WHV gegen die nach den beiden Aufsteigern stärkste Auswärtsmannschaft immerhin ein 27:27-Unentschieden und somit ein Teilerfolg gegen Ahlen. Im Rückspiel allerdings gab es dann eine 28:36-Klatsche in Ahlen.
Für den Wilhelmshavener HV gilt es am Wahlsonntag alles zu geben, das Unmögliche möglich zu machen und mit einem Punktgewinn die "Rote Laterne" abzugeben. Denn nach drei Niederlagen und null Punkten steht man auf dem 17. und letzten Platz in der 2. Bundesliga Nord. Je länger der ersehnte Punktgewinn auf sich warten lässt, desto größer wird natürlich der Druck auf die junge Mannschaft des WHV.
Hoffnung macht die sich langsam lichtende Verletztenliste. Denn schon in Hildesheim vor Wochenfrist konnten Holger Eilts und Sebastian Maas in den Mannschaftskader zurückkehren und ihr Saisondebüt geben. Allerdings konnten einige Spieler wegen eines grippalen Infektes nicht am Mannschaftstraining teilnehmen. Und natürlich können auch die "Zurückgekehrten" noch nicht 100%ig fit sein und so muss man hoffen, dass sie auch so der Mannschaft weiterhelfen können. Um die Ahlener zu schlagen, braucht es mit Sicherheit eine konstant starke Leistung am Sonntag, sowohl in Abwehr als auch in der Offensive.
Erst wählen, dann Handball schauen!
Wenn die Mannschaft so spielt wie in den ersten 45 Minuten im Derby gegen Varel, ist alles möglich! Für die Spieler des WHV gibt es Wiedersehen mit Ex-Kollege Gustav Samuelsson, der seit Juli für die Ahlener SG aufläuft.
Also liebe Wilhelmshavener: Geben Sie erst Ihre Stimme an Ihre Partei bei der Bundestagswahl ab und kommen Sie danach in die Nordfrost-Arena, um der WHV-Mannschaft mit Ihrer Unterstützung zur Überraschung zu verhelfen.
Zuletzt aktualisiert am Freitag, den 25. September 2009 um 13:53 Uhr
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