17.10. Endlich! Erster Saisonsieg - 26:23 gegen SCM Youngsters

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Acht Spieltage hat es gebraucht. Vier Heimspiele mussten die WHV-Fans auf einen Heimsieg ihrer Mannschaft warten. Nun hat es endlich geklappt! Trotz vier verworfener Siebenmeter bringt die Mannschaft den Erfolg sicher über die Ziellinie, das liegt vor allem an...

...einer konzentrierten Abwehr und einer geschlossenen Mannschaftsleistung. Vier Spieler des WHV kommen auf mindestens fünf Treffer in der Partie. Ein anderer Grund für den Heimerfolg: Es gab keine längere Schwächephase mit einem Lauf für den Gegner.

Turbulente Schlussphase der 1. Halbzeit
Es schien wieder so loszugehen wie in den letzten Partien. Denn die Gäste aus Magdeburg gingen in der 3. Minute durch ein Tor ihres Rechtsaußen Marc Oswald mit 1:0 in Führung. Der WHV lief somit wieder von Beginn an einem Rückstand hinterher.Evgeny Vorontsov glich zwar zum 1:1 (3.) aus, doch die SCM Youngsters konnten durch Tore ihres besten Saisontorschützen Alexander Auerbach und Sebastian Munzert erneut auf 1:3 (6.) davonziehen.

Sebastian Maas stellte den Anschluss zum 2:3 (6.) wieder her, ehe Marc Oswald mit seinem zweiten Treffer wieder den 2-Tore-Vorsprung für sein Team wieder herstellte. Die Routiniers im WHV-Rückraum "Chrissie" Köhrmann und Tobias Schröder schafften den 4:4-Ausgleich (9.). Die Elbstädter antworteten postwendend mit zwei Treffern binnen 30 Sekunden, um auf 6:4 zu erhöhen. Tobias Schröder und Rechtsaußen Evgeny Vorontsov glichen mit ihrem jeweils zweiten Torerfolg zum 6:6 (15.) für den WHV aus. Die erste WHV-Führung der Partie besorgte Christian Köhrmann mit seinem zweiten Treffer zum 7:6 (16.). Als beim Stand von 7:7 (18.) zunächst Tobias Schröder und direkt darauf Evgeny Vorontsov vom Siebenmeterpunkt verwarfen, schien sich das Schicksal wieder gegen den WHV zu wenden.

Evgeny Vorontsov warf die Truppe von "Pitti" Petersen wieder in Führung, doch kurz darauf stand der Gastgeber nach zwei 2-Minuten-Strafen plötzlich nur noch mit vier Feldspielern auf der Platte. Doch das brachte die Mannschaft des WHV an diesem Tag nicht aus dem Konzept. Sie baute durch drei diesmal erfolgreiche Siebenmeter von Christian Köhrmann und dem Last-Minute-Tor von Fabian Hesslein die Führung auf 12:9 zur Halbzeit aus.

WHV legt den Grundstein zum Sieg kurz nach der Pause
Nach der Pause legte der WHV nach, was wohl spielentscheidend war. Tobias Schröder und zweimal Fabian Hesslein besorgten die erste 4-Tore-Führung des WHV beim Stand von 15:11 (35.). Nach Gegentoren von Oswald und Auerbach, beide jeweils mit fünf Treffern in der Partie, stellten "Chrissie" Köhrmann und Tobias Schröder den Abstand beim 17:13 (38.) wieder her.

Als die Magdeburger wieder bis auf 18:16 (45.) herangekommen waren, schwächte sich das Team von Jungtrainer Christian Prokop selbst, indem Norman Flödl nach seiner dritten Zeitstrafe disqualifiziert wurde (46.). Das nutzte der WHV eiskalt aus, um durch Schröder und Maas auf 20:16 davonzuziehen. Diese Führung ließ sich der WHV nicht mehr nehmen, nicht an diesem Abend.

Evgeny Vorontsov verwandelte sicher zwei Siebenmeter, dazu trafen Rene Drechsler zwei, sowie Fabian Hesslein und Andreas Staszewski je einmal zum verdienten 26:23-Endstand. Am Ende war es sicher keine Glanzleistung, doch hart erkämpfte zwei Punkte.

Mit Selbstvertrauen an die nächsten Aufgaben

Beim WHV war Mannschaftskapitän "Chrissie" Köhrmann mit sechs Toren erfolgreichster Werfer, dahinter folgen mit je fünf Treffern Tobias Schröder und die beiden Rechtsaußen Evgeny Vorontsov und der wiedergenesene Fabian Hesslein.

Die Erleichterung war allen Beteiligten ins Gesicht beschrieben. Endlich ist die Serie von sieben Niederlagen in Folge Vergangenheit und das Team von Klaus-Dieter Petersen kann mit mehr Selbstvertrauen an die nächsten Aufgaben beim Zweitliga-Spitzenteam in Emsdetten und dem Derby gegen den VfL Edewecht in der Nordfrost-Arena am 31.10. gehen.
Zuletzt aktualisiert am Sonntag, den 18. Oktober 2009 um 01:12 Uhr  

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