20.11. 22:33-Pleite! WHV ist gegen Empor Rostock chancenlos



Geschrieben von: WHV-Webteam
Samstag, den 21. November 2009 um 03:32 Uhr
Die ersatzgeschwächten Wilhelmshavener konnten nicht für die erhoffte Überraschung in der Hansestadt Rostock sorgen. Ohne Schröder, Arvidsson und Eilts gab es nichts zu holen. An der Schiedsrichterleistung hat es diesmal jedenfalls nicht gelegen, schließlich...
...verhängte das Unparteiischen-Gespann Harms/Mahlich neun Zeitstrafen an die Rostocker, für die WHV-Spieler gab es derer drei. Der WHV bekam zudem acht Siebenmeter zugesprochen, der Gastgeber brachte es auf drei Strafwürfe. Diese Statistiken könnte man allerdings auch als fehlende Aggressivität des Teams von Klaus-Dieter Petersen interpretieren.
Ausgeglichene erste 20 Minuten
Die Gastgeber zeigten von Beginn an, wer Herr im Haus bzw. in der Scandlines-Arena ist, die von nur 785 Zuschauern besucht war. Sie gingen direkt mit 2:0 (4.) in Führung und konnten zunächst vor allem durch effektive Abwehrarbeit bestechen. Durch Moritz Barkow kam der WHV zu seinem ersten Tor im Spiel und schaffte so den Anschluss zum 2:1 (5.).
Die Mecklenburger konnten die Führung bis zum 7:5 (17.) konstant halten. Dann schaffte der WHV durch die ersten beiden erfolgreichen Siebenmeter von "Chrissie" Köhrmann den 7:7-Ausgleich (20.), nachdem zuvor Vorontsov seinen Siebenmeterversuch vergeben hatte. Ab da übernahmen die Rostocker aber wieder die Kontrolle im Spiel und konnten ihren Vorsprung erst auf 10:7 (22.) und zur Halbzeit auf 15:10 ausbauen.
Frühe Vorentscheidung zu Gunsten der Rostocker
Den Start in die 2. Halbzeit verschliefen die Akteure des WHV komplett und Rene Druszka sowie Robert Runge sorgten durch je zwei Tore für ein beruhigendes Polster aus Rostocker Sicht. Die Vorentscheidung war beim Stand von 19:10 (34.) gefallen. Der HC Empor Rostock ließ nichts mehr anbrennen, trotz zahlreicher Zeitstrafen und darausfolgenden Unterzahlsituationen.
Der WHV, mit Hilbinger für Eilts und Seidler für Arvidsson im Kader, schaffte es nicht mehr ins Spiel zurückzukommen. Ame Ende setzte es eine sehr deutliche 33:22-Pleite. Auf Rostocker Seite waren Gruszka mit sieben sowie Todosijevic und Thormann mit je fünf Treffern erfolgreichste Werfer, beim WHV kam Kapitän Christian Köhrmann auf fünf Tore, die er allesamt vom Siebenmeterpunkt erzielte.
Damit bleibt der WHV vorerst Tabellenschlusslicht und die Rostocker polieren ihre Punktebilanz auf 13:11 Punkte, bleiben aber Tabellen-10., mit Anchluss ans obere Tabellendrittel.
Zuletzt aktualisiert am Samstag, den 21. November 2009 um 03:34 Uhr
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