22.02. Sieg in Ahlen war zum Greifen nah



Geschrieben von: WHV-Webteam
Montag, den 22. Februar 2010 um 14:38 Uhr

Wenn ein Handballspiel doch nur 52 Minuten dauern würde. Hätte der Schiedsrichter das Spiel 8 Minuten früher abgepfiffen, dann wäre die Überraschung perfekt gewesen. Der WHV hätte den dritten Auswärtssieg in Folge eingefahren und den Tabellenfünften geschlagen. Aber so ist es nun einmal nicht, und um es mit...
Eine
Spiel-Zusammenfassung mit allen wichtigen Szenen auf
Videoaufnahme finden sie hier:
...Sepp Herbergers Worten auszudrücken: "Der Ball ist rund und das Spiel dauert 60 Minuten." In der 52. Minute führte der Wilhelmshavener HV noch mit 23:26. "Pitti's" Team hatte dem Favoriten bravourös Paroli geboten, doch verpasste es in der Schlussphase eben, sich selbst für die 52 Minuten tolle Arbeit zu belohnen.
WHV startet perfekt, Lob für "Pitti"
Die Mannschaft um Kapitän "Chrissie" Köhrmann hielt von Beginn des Spiels an super dagegen und glich durch ein Siebenmetertor von "Chrissie" zum 4:4 (9.) aus. Zuvor hatte Kreisläufer Lasse Arvidsson schon zweimal und Rene Drechsler einmal das Runde im Eckigen untergebracht. Der WHV bereitete den Gastgebern vor allem beim Tore werfen große Probleme, weil die Ahlener kaum einen Weg fanden die offensive 4:2-Deckung des WHV zu knacken.
So hatte der Coach der Ahlener SG nach dem Spiel dann auch ein Lob für seinen Trainerkollegen übrig: "Klaus-Dieter Petersen hat uns die ein oder andere knifflige Aufgabe gestellt." An der Lösung dieser "Aufgaben" biss sich Jens Pfänder's Team teilweise die Zähne aus. Nach der ausgeglichenen Anfangsphase kam Ahlen zu einer 7:4-Führung (11.). Doch vier Minuten später hatte der WHV schon zum 8:8 (15.) ausgeglichen und schaffte durch Lasse Arvidsson und "Chrissie" Köhrmann sogar das 8:10 (20.).
Evgeny Vorontsov erzielte den letzten WHV-Treffer in Hälfte eins zur 12:11-Gästeführung (23.). Mit einem Schlussspurt in der 1. Halbzeit erarbeitete der Ahlener SG eine Drei-Tore-Führung zum 15:12.
WHV kämpft sich zurück ins Spiel
Nach der Halbzeitpause hielt Ahlen zunächst den Drei-Tore-Vorsprung bis zum 19:16 (38.). Dann schaffte der WHV durch einen 3:0-Lauf den erneuten Ausgleich zum 19:19 (40.). Zunächst traf unser Kapitän Christian Köhrmann per Siebenmeterwurf, dann unser Kreisläufer-Youngster Moritz Barkow und zusätzlich unser erstligaerfahrener Rechtsaußen Evgeny Vorontsov.
Die Ahlener konterten und schafften wieder die Führung, zuerst zum 21:19 (42.), dann zum 22:20 (45.). Kurz darauf schaffte erst Lasse Arvidsson mit seinem siebten Tor den Anschluss zum 22:21 (45.), danach besorgte "Chrissie" Köhrmann mit zwei Treffern nacheinander den Ausgleich und die erste WHV-Führung seit der 23. Minute zum 22:23 (49.). Ahlen-Trainer Pfänder nahm eine Auszeit, doch unserem Halbrechten Rene Drechsler war's egal. Er schaffte einen Hattrick und bescherte seinem WHV die höchste Führung beim 23:26 (53.).
Die letzten knapp acht Minuten sind schnell erzählt. Ahlen kam in nicht einmal 100 Sekunden zum 26:26-Ausgleich (55.). Klaus-Dieter Petersen versuchte diesen Lauf der Gastgeber durch eine Auszeit zu stoppen, doch das klappte leider nicht. Der zurückgekehrte Ahlen-Kreisläufer Björn Wiegers erzielte das 27:26 (57.), Martin "Waschi" Waschul schaffte zwar nochmal den Ausgleich zum 27:27 (58.), doch Malte Schröder machte den Arbeitssieg Ahlens durch zwei Tore zum 29:27 (59.) perfekt, Wischniewski stellte den Endstand von 30:27 für die Ahlener SG her.
Ahlener SG - Wilhelmshavener HV 30:27 (15:12)
ASG: Peveling, Niklas Samuelsson; Rogowski (7 Tore), Gersch
(7), Schröder (6), Wischniewsi (5), Krings (2), Wiegers (2), Gustav
Samuelsson (1).
WHV: Eilts, Krechel; Arvidsson (7), Drechsler (6), Köhrmann (6), Geppert (2), Vorontsov (2), Waschul (2), Warnecke (1), Barkow (1).
Siebenmeter: ASG
(5/4) - WHV
(4/4)
Zeitstrafen: ASG (5) - WHV (4)
Zuletzt aktualisiert am Dienstag, den 23. Februar 2010 um 17:04 Uhr
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