28.02. Post Schwerin am Ende zu abgezockt

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Wilhelmshavener HV - SV Post Schwerin  25:30 (11:14)

WHV:
Eilts (14 Paraden), Krechel; Schröder (8 Tore), F.Hesslein (3), Geppert (3), Drechsler (3), Köhrmann (3), Arvidsson (2), Vorontsov (2), Maas (1), Waschul, Barkow.

SVP: Levshin (15 Paraden), Niepagen (1); Heinze (10 Tore), Anclais (6), Zufelde (4), Axelsson (4), Ladig (2), Gutmanis (2), Riediger (1), Pries (1).

Siebenmeter: WHV (4/2) - SVP (3/1)

Zeiststrafen: WHV 4 - SVP 5
Nachbericht zum "Schwerin-Spiel"

Pitti's Team läuft von Beginn einem Rückstand hinterher
Die Anfangsphase des Heimspiels gegen Post Schwerin am vergangenen Samstag war durchaus ungewöhnlich. Schließlich mussten die Zuschauer geschlagene 343 Sekunden auf das erste Tor des Abends warten. Also mehr als fünf Minuten, und der Ball schlug leider hinter "Holle" Eilts im WHV-Gehäuse ein.

Fabian Hesslein drehte den Spielstand binnen 32 Sekunden zum 2:1 (7.) und zur ersten WHV-Führung. Der an diesem Tag bicht zu stoppende Rückraumlinke der Gäste Ingo Heinze markierte mit dem ersten seiner zehn Treffer den 2:2-Ausgleich (8.). In der 10. Minute griff sich "Chrissie" Köhrmann den Rebound seines verworfenen Siebenmeters und erzielte das 4:3 zur erneuten WHV-Führung. Leider blieb es die letzte.

Bis zum 5:5 (14.) blieb der Spielstand ausgeglichen und das Spiel von zwei starken Defensiven und teils überragenden Torhütern auf beiden Seiten bestimmt. Die Torleute Eilts im WHV-Tor und Levshin im "Post-Kasten (das Wortspiel sei an dieser Stelle erlaubt) zeigten eine starke Leistung über 60 Minuten. Doch der Gast aus Schwerin zog auf 5:8 (18.), der WHV kam durch Tore von Lasse Arvidsson, Tobias Schröder (2) und Jochen Geppert wieder auf 9:10 (24.) heran, doch der Tabellendritte erarbeitete sich in Überzahl zur Halbzeitpause einen Drei-Tore-Vorsprung zum 11:14.

Beide Schlussleute auf hohem Niveau, Post-Abwehr macht den Unterschied
Besser aus der Kabine kam die Mannschaft von Klaus-Dieter Petersen. Der WHV schaffte durch zwei Tore vom Halbrechten und Junioren-Nationalspieler Rene Drechsler und einen Treffer von Sebastian Maas den Anschluss zum 14:15 (34.).

Doch immer, wenn der WHV rankam, schien Post Schwerin - eines Spitzenteams würdig - einen Gang hochzuschalten und erneut davonzuziehen. So auch diesmal. Die Gäste stellten wieder den alten Drei-Tore-Vorsprung her. Über 14:17 (36.), 15:18 (37.) kam es zum 16:19 (41.). WHV-Kapitän Christian Köhrmann verkürzte zum 17:19 (42.), doch da kam schon der nächste Rückschlag für sein Team. Es gab eine Zeitstrafe gegen Rechtsaußen Fabian Hesslein.

Doch als dann Holger Eilts im WHV-Tor zunächst mit einer tollen Parade den Siebenmeter von Schwerins Zufelde parierte und dann noch sensationell den Nachwurf entschärfte, schien wieder alles möglich. Die Schweriner jedoch nutzten die Unterzahl des WHV eiskalt aus und zogen mit zwei Treffern in Folge auf 17:21 (45.) davon. Weitere Treffer des starken Post-Rückraums um Heinze und Anclais sorgten für die Vorentscheidung zum 18:24 (49.). Auch die Auszeit von WHV-Coach Petersen brachte nicht das erwünschte Comeback, sein Team kam nicht mehr näher als auf vier Tore beim 20:24 (50.) heran.

Fazit: Starker Holger Eilts reicht nicht aus
Der SV Post Schwerin brachte den Sieg souverän und einem Tabellendritten würdig über die Zeit, Endstand: 25:30. Dem WHV sollte dennoch nicht angst und bange sein, schließlich agierte man in Abwesenheit des verletzten Ivo Warnecke ohne echten Linksaußen und bot dem Spitzenteam aus Mecklenburg-Vorpommern lange Paroli. Am Ende war die aggressivere Abwehr des Gastes wohl ausschlaggebend für den Auswärtssieg von Dirk Beuchler's Team.

Auf Seiten des WHV zeigte vor allem Holger Eilts im Tor eine beeindruckende Vorstellung, die aber genau wie die acht Tore von Tobias Schröder leider nicht zu einem Sieg reichte. Vom Kämpferischen kann man dem WHV-Team keinen Vorwurf machen, es war an diesem Abend einfach nicht mehr drin.
Zuletzt aktualisiert am Freitag, den 05. März 2010 um 17:07 Uhr  

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