Geschrieben von: Lars Stern Donnerstag, den 03. Juni 2010 um 12:28 Uhr
Am Mittwoch hat der Wilhelmshavener HV seine Sponsoren zum halbjährlichen Sponsorentreffen eingeladen. Gastredner war Füchse Berlin-Geschäftsführer Robert "Bob" Hanning in der UCI Kinowelt Wilhelmshaven. Ein ganzer Kinosaal und die Café Lounge standen den etwa 140 Gästen zur freien Verfügung. Den Anfang machte WHV-Aufsichtsratsvorsitzende Horst Heitmann mit der Begrüßung der Gäste. Heitmann bedankte sich bei den Sponsoren, bei Dieter Koopmann und allen Mitarbeitern des WHV, für die Treue und die geleistete Arbeit. Ein großer Dank ging auch an Klaus-Dieter Petersen, der einen wichtigen "Nährboden" für den Handball in Wilhelmshaven geschaffen hat. Außerdem machte Heitmann deutlich, dass der Handball in Wilhelmshaven gepflegt werden muss um weiterhin leistungsorientierten Handball in Wilhelmshaven anbieten zu können.
Wie man die Sportart Handball pflegt, machte Bob Hanning in einem ca. 35 Minuten langen Vortrag über sein Berliner-Projekt deutlich. Als Hanning in Berlin mit seinem Projekt begann, stand von 14 Spielern nur ein Profi im Aufgebot der Füchse. 300 Zuschauer im Schnitt und Gehaltsrückstände von mehreren Monaten standen an der Tagesordnung. Bob Hanning schaffte dann mit seinem Team eine breitere wirtschaftliche Basis und andere Strukturen, um den Verein in die beste Liga der Welt zu führen. Die sportliche Entwicklung der Mannschsaft war dabei oberstes Gebot. Die schwarze Null und die Berlinalisierung stehen neben dem sportlichen Bereich in seinem 3-Säulenmodell. Hanning macht ausdrücklich klar, dass der Weg vom WHV der Richtige ist. " Die Vereinen haben eine wichtige Verantwortung gegenüber unseren Jugendlichen. Wir werden der erste Verein mit einer freiwilligen Erklärung sein, die eine gewisse Anzahl an deutschen Spielern in unserer Mannschaft verspricht" sagte Bob Hanning zum Abschluss.
WHV-Geschäftsführer Wolfgang Schmitz bedankte sich bei Hanning für den tollen Vortrag und berichtete, dass er sich beim WHV sehr wohl fühlt. Schmitz hat sich nach eigenen Worten bereits sehr gut eingearbeitet und will den Handball in Wilhelmshaven weiter nach vorne bringen. "Beim WHV arbeiten momentan alle sehr ehrgeizig um das Ziel eingleisige zweite Bundesliga zu erreichen. Der WHV ist in der Stadt und im Umland ein wichtiger Faktor als Imageträger. Wir müssen versuchen im wirtschaftliche und im sportlichen Bereich das Beste zu leisten." sagte Schmitz und eröffnete gleichzeitig das Buffet.