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Drei Spiele – drei Siege: So lautet die (saisonübergreifende) Bilanz des Handball-Zweitligisten Wilhelmshavener HV gegen die HG Saarlouis. Diese Erfolgsserie wollen die Jadestädter am Sonnabend weiter ausbauen, wenn Tobias Schwolow & Co. ab 19.30 Uhr in der Halle am Stadtgarten in Saarlouis zu Gast sind.

"Das spielfreie Wochenende hat uns gut getan", sagt WHV-Trainer Christian Köhrmann vor dem Saisonendspurt. "Die Spieler sind seit Monaten hoch belastet, da kommt so eine Pause gerade recht. Wir haben die Zeit genutzt, um zu regenerieren und die Akkus wieder aufzuladen. Beides ist gelungen - wir gehen gut vorbereitet in diese Partie."

Da beide Mannschaften mitten im Abstiegskampf stecken, könnte der Ausgang der Partie durchaus richtungsweisenden Charakter haben – gleiches gilt für weitere Duelle der direkten Konkurrenz wie zum Beispiel Ferndorf gegen Essen oder Konstanz gegen Hamm. Für WHV-Trainer Christian Köhrmann ist das alles allerdings zweitrangig. "Spiele der Konkurrenz interessieren mich nicht. Wir schauen weiter nur auf uns. Wenn wir unsere Spiele gewinnen, steigen wir auch nicht ab."

Die Gastgeber haben ihre letzten fünf Heimspiele gewonnen und brennen sicherlich darauf, die kleine Negativserie gegen den WHV zu beenden. Genau das wollen die Jadestädter unbedingt verhindern und mit einem Sieg in der Tabelle am Gegner vorbeiziehen. Mit Ausnahme der Langzeitverletzten und Torhüter Markus Bokesch stehen Köhrmann morgen alle Akteure seines Kaders zur Verfügung. 

Handball-Zweitligist Wilhelmshavener HV hält weiter Kurs in Richtung Klassenerhalt: Nach den zwei Niederlagen am vergangenen Doppelspieltag setzten sich die Jadestädter am Sonnabend in der Nordfrost-Arena am Ende deutlich mit 33:27 (17:11) Toren gegen den EHV Aue durch. Ein wichtiger Sieg, weil auch alle Konkurrenten im Kampf um den Klassenerhalt gepunktet haben. Als Ligavierzehnter haben die Jadestädter weiter nur einen Punkt Vorsprung auf den ersten Abstiegsplatz.

Großen Anteil am Heimerfolg über die Thüringer hatten die WHV-Torleute Adam Weiner (12 Paraden) und Frederick Lüpke (5), die vor allem dann zur Stelle waren, als die am dringendsten gebraucht wurden. Mitte der zweiten Halbzeit – Aue hatte einen zwischenzeitlichen Sechstore-Rückstand auf einen Treffer verkürzt – brachte Lüpke sein Team wieder auf Kurs. Tobias Schwolow, Lukas Mertens und Kay Smits trafen im Gegenzug zur 25:21-Führung des WHV. Damit war die Gegenwehr der Sachsen an diesem Abend vor rund 1600 Zuschauern in der Nordfrost-Arena endgültig gebrochen.

„Das war wichtig fürs Selbstbewusstsein“, sagte der  starke Evgeny Vorontsov (8 Treffer) nach dem Abpfiff und mit Blick auf die fünf noch spielenden Begegnungen. Trainer Christian Köhrmann zeigte sich nicht nur mit der Leistung seines Teams, sondern auch mit der Unterstützung von den Rängen einverstanden: "Uns war klar, dass wir hier gegen Aue nicht einfach durchmarschieren können", sagte der WHV-Coach. "Als die Mannschaft Unterstützung von außen brauchte, waren unsere Fans da. Nur mit diesem Publikum im Rücken ist so ein Sieg überhaupt möglich."


W'havener HV – EHV Aue 33:27 (17:11)
WHV: Weiner (1. - 43./12 Paraden), Lüpke (44. - 60./5); Smits 9/3, Vorontsov 8, Schwolow 5, Mertens 4, Kalafut 4, Postel 1, Köhler 1, Kozul 1, Maas, Schweigart.
Aue: Töpfer (1. - 10., 50. - 60./4), Wetzel (11. - 49./3); Runarsson 7/1, Jungemann 5, Remke 4, Roch 4, Pechstein 3, Sigtryggsson 2, Mägi 1, Paraschiv 1, Ebert, Faith, Gunnarsson, Bornhorn.
Schiedsrichter: Fratczak/Ribeiro
Zuschauer: 1628
Siebenmeter: 3/3 – 5/1
Strafminuten: 4 – 4


Die Zweitliga-Handballer des Wilhelmshavener HV wollen nach der "Null-Runde" beim jüngsten Doppelspieltag schnell wieder in die Erfolgsspur zurück: Möglichst schon am Sonnabend mit einem Heimsieg über den EHV Aue, der ab 19.30 Uhr in der Nordfrost-Arena zu Gast ist. "Die Niederlagen gegen Emsdetten und Schwartau sind längst abgehakt", sagt WHV-Trainer Christian Köhrmann. "Wir nehmen die guten Dinge mit und müssen die schlechten Sachen einfach besser machen."

Zu den schlechten Sachsen zählte bei der Heimniederlage gegen Emsdetten – der ersten nach zuvor acht Siegen in Folge – vor allem die Abwehrarbeit. Hier zeigten sich Steffen Köhler & Co. aber schon zwei Tage später in Lübeck wieder klar verbessert. Am Sonnabend gilt es, an diese Leistung anzuknüpfen und in Verbindung mit guten Torhüterleistungen die dringend benötigten Punkte einzufahren.

Dies wird gegen die Sachsen aber sicher alles andere als einfach werden: Der EHV schoss zuletzt die HG Saarlouis mit 36:25 aus der Erzgebirgshalle und dürfte in der Arena mit entsprechend breiter Brust auflaufen. Hoffnung auf einen Heimerfolg kann der WHV aber aus dem Hinspiel ziehen, das die Jadestädter im November vergangenen Jahres mit 25:23 Toren für sich entschieden. "Damals haben wir vor allem kämpferisch überzeugt und überragend verteidigt", erinnert sich Köhrmann. "Diese Tugenden müssen wir auch im Rückspiel zeigen."

Neben den langzeitverletzten Moritz Barkow und Rene Drechsler wird auch Janik Köhler weiter fehlen. Zudem wird Torhüter Markus Bokesch aufgrund einer Augenverletzung in diesem Jahr wohl nicht mehr für die Jadestädter auflaufen. Tobias Schwolow (Grippe) und Lukas Kalafut (Schienbein-Verletzung) werden hingegen spielen können. Neben Adam Weiner wird Frederick Lüpke die Torhüterposition besetzen.