| 06.02. WHV schlägt Varel überzeugend mit 28:22 |
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Ein sensationeller Start ins neue Jahr! Naja, zumindest für den Wilhelmshavener HV. In der Oldenburger EWE-Arena zeigten sich die Schützlinge von Klaus-Dieter Petersen von ihrer besten Seite und offenbarten dabei ihr spielerisches Potenzial. Nach dem Spiel stellt sich nur noch eine Frage: Warum steht der WHV eigentlich fünf Plätze hinter der HSG Varel? Die Antwort darauf ist sicherlich der schwache Saisonstart, geschuldet den Verletzungsproblemen des WHV. WHV möchte von Beginn an das Hinspiel vergessen machen Dass sie im Hinspiel in eigener Halle unter Wert geschlagen worden waren, zeigten die Spieler des WHV von Beginn an. Schließlich war auch schon die 28:29-Hinspielpleite äußerst unglücklich zustande gekommen. Den Startschuss gab WHV-Kapitän "Chrissie" Köhrmann mit einem erfolgreichen Siebenmeter zum 0:1 (3.). Tim Coors markierte den 1:1-Ausgleich für den "Gastgeber". Das sollte allerdings auch der letzte ausgeglichene Spielstand in der gesamten Partie bleiben. Von nun an sollte der WHV das Spielgeschehen diktieren. Tore der "Rückraum-Crew" um Schröder, Drechsler und Geppert brachten den WHV mit 2:5 (10.) in Front. Selbst eine 4:6-Unterzahlsituation brachten Köhrmann & Co. nicht aus dem Konzept. Im Gegenteil, der WHV ging früh ziemlich deutlich mit 4:10 (17.) in Führung. Die Vareler konterten diesen Zwischenspurt jedoch mit einem eigenen 6:1-Lauf und kamen auf 10:11 (25.) heran. Zur Pause blieb es bei diesem Ein-Tor-Vorsprung und der WHV führte mit 14:15. Nichts kann den WHV an diesem Abend stoppen Die 2.Halbzeit begann nicht wie die 1.Hälfte aufgehört hatte. Denn vor der Pause hatte es drei Vareler Torjubel in Folge gegeben. Nach der Pause bescherten Evgeny Vorontsov und Christian Köhrmann den mitgereisten WHV-Fans zwei Torerfolge und ihrem Team eine 14:17-Führung (34.). Doch HSG-Kapitän Willgerodt brachte sein Team durch zwei Siebenmeter wieder auf 16:17 (39.) heran. Nun rechneten alle mit einem engen und spannenden Derby bis zum Schluss und einem ähnlichen Herzschlagfinale wie im Hinspiel in der Nordfrost-Arena. Doch die WHV-Akteure hatten scheinbar einen anderen Plan. Sie wollten die Nerven ihres Trainers, Managers und die ihrer Fans nicht unnötig strapazieren. Durch einen 8:2-Lauf in 14 Minuten brachten Drechsler, Waschul, Hesslein (2), Geppert, Schröder, Arvidsson und Vorontsov den WHV mit 18:25 (54.) auf die Siegerstraße. Dabei brachten auch drei Disqualifikationen das WHV-Team nicht aus der Bahn, der mannschaftlichen Geschlossenheit sei Dank. Der WHV siegte letztlich souverän und überraschend deutlich mit 22:28 in Oldenburg gegen die HSG Varel. Erstellt am Samstag, 06. Februar 2010 (1022 hits) |
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