Heimbilanz weiter aufpolieren

Mit dem Heimspiel gegen den HC Elbflorenz Dresden starten die Zweitliga-Handballer des Wilhelmshavener HV am Sonnabend ins Jahr 2018. Im Hinspiel teilten sich beide Teams beim 27:27-Remis die Punkte - bei der Neuauflauflage, die um 19.30 Uhr in der Nordfrost-Arena angepfiffen wird, peilen WHV-Trainer Christian Köhrmann und seine Jungs zwei Zähler an.

"Wir müssen schauen, dass wir im Kampf um den Klassenerhalt schnell auf die sichere Seite kommen", sagt Köhrmann vor dem ersten Pflichtspiel im neuen Jahr. "Die Konkurrenz schläft nicht, wie der überraschende 37:33-Sieg von Hagen bei Balingen-Weilstetten zeigt. Ergebnisse dieser Art wird es in der Rückrunde immer wieder geben. Umso wichtiger ist es, die Heimspiele zu setzen und auch auswärts hier und da immer wieder mal wichtige Punkte zu klauen."

Vor dem Liganeustart können die Jadestädter nach guter Vorbereitung personell aus dem Vollen schöpfen. Einzig hinter dem Einsatz von Rene Drechsler steht noch ein Fragezeichen. Der Linkshänder hatte sich beim 29:27-Testspielerfolg über Motor Zaporozhye einen Muskalfaserriss im Oberschenkel zugezogen und klagte am Donnerstag über leichte Beschwerden. Köhrmann: "Ob Rene spielen kann oder nicht, entscheidet sich erst kurz vor dem Anpfiff. Fest steht, dass wir auf jeden Fall kein Risiko eingehen werden."

Die Gäste, die bereits am Freitag mit einem 26-köpfigen Tross angereist sind, rangieren in der Tabelle einen Platz (und einen Punkt) hinter dem WHV. Auswärts haben die Dresdner, die im Sommer als Meister der 3. Liga Ost in die 2. Bundesliga aufgetsiegen sind, bislang drei Zähler geholt: Beim Unentschieden in Lübeck und beim überraschenden Sieg in Nordhorn. Bekannester Akteur in Reihen der Sachsen ist der tschechische Nationalspieler Roman Becvar, der zuletzt mit seinen Landsleuten bei der EM in Kroatien für Furore gesorgt hat.

"Wir haben uns in der Hinrunde kontinuierlich gesteigert und wollen unsere Heimbilanz weiter aufpolieren", sagt Köhrmann. "Das klappt aber nur, wenn die Jungs ihr Potenzial voll ausschöpfen und der Funke möglichst schnell auf die Tribüne überspringt. Dresden ist ein sehr starker Gegner, da können wir die Unterstützung unser Fans sehr gut gebrauchen."