Konstantin Madert Matchwinner gegen Eintracht Hagen II


Manchmal langen in einem Handballspiel zwei Zahlen, die ein Spiel sehr gut
zusammenfassen. 21 Paraden, darunter 5 gehaltene Siebenmeter, ein Mann stand
am Ende im Fokus, der mit seiner ruhigen Art in einem teils hektischen Spiel für die
Glanzlichter sorgte. Konstantin Madert stand nach 2 Monaten wieder zwischen den
Pfosten und zeigte mit seiner Leistung, dass er ein unverzichtbares Puzzleteil im
WHV Spiel ist. Ohne seine Paraden und den daraus erzielten Ballgewinnen, die im
Angriff vom starken Angriffstrio Matej Kozul, Duncan Postel und Okke Dröge zu
Toren genutzt wurden, wäre der gestrige Heimsieg nicht zu Stande gekommen.
Vor 808 Zuschauern erwischte nämlich der WHV einen schlechten Start in die Partie.
So scheiterte man nämlich an Sven Brockmeyer im Hagener Tor und die Gäste
bestraften mit schnellen Toren die WHV Fehler. So führte die Eintracht mit 0:3 (2:17),
ehe Okke Dröge den WHV erstmals auf die Anzeigentafel beim 1:3 (3:03) brachte.
Aber Hagen II führte auch dank einer offensiven Abwehr und vielen eins gegen eins
Duellen im Angriff zunächst noch nach einem Siebenmetertor von Phil Kauert (2:5
6:43). Jedoch steigerte sich nun der WHV in der Abwehr, da auch Konstantin Madert
mit Paraden ins Spiel kam. So verkürzte Duncan Postel auf 4:5 (10:50), ehe Matej
Kozul mit dem einzigen WHV Siebenmeter der Partie für den 6:6 Ausgleich sorgte
(13:12). Jonas Schweigart war es dann vergönnt, unsere Jungs erstmals in Führung
zu werfen (7:6 15:17), was aber Hagen II nicht beeindruckte. So glich die Eintracht
postwendend aus (7:7 15:38) und auch in den folgenden Minuten blieb die
temporeiche Partie ausgeglichen. Über 9:9 (18:13), 12:12 (22:50) und 14:14 (26:17)
konnte sich kein Team absetzen und auch bis zur Halbzeit sollte sich daran nichts
ändern. Beleg hierfür ist sehr schön die 27. Minute. Zunächst sorgte Tom Frangen
per Tempogegenstoß für die 15:14 Führung (27:26), aber 13 Sekunden später sorgte
per Siebenmeter Phillip Sekowski nicht nur für den Ausgleich, sondern auch für den
15:15 Halbzeitstand. Dabei hätte die Eintracht in doppelter Überzahl auch mit einer
Führung in die Kabine gehen können, aber Konstantin Madert entschärfte seinen
dritten Siebenmeter gegen die Gäste (28:29) und unterstrich damit schon jetzt seine
starke Leistung. Da der Gegenangriff des WHV nicht mit einem regelkonformen Tor
von Jonas Schweigart (Schrittfehlerpfiff) belohnt wurde, gingen beide Teams mit
einem Unentschieden in die Kabine.
Auch zu Beginn der zweiten Halbzeit blieb die Partie zunächst ausgeglichen (17:17
32:10), ehe sich der WHV langsam absetzen konnte. Dank der Paraden von
Konstantin Madert sorgte zunächst Matej Kozul für die 18:17 Führung (33:05), ehe
Tom Frangen per Tempogegenstoß für die erste zwei Tore Führung (19:17 (34:39))
sorgte, wobei das Tor noch Auswirkungen hatte. Da Tom während des Wurfes im
Gesicht getroffen wurde, musste Gegenspieler Moritz Bökenkamp mit der direkten
Roten Karte das Spielfeld verlassen. In der nun besten Phase im Spiel des WHV
sorgte man schon für die frühe Vorentscheidung im Spiel. Die Abwehr stand mit dem
starken Konstantin Madert und ließ keinen Gegentreffer mehr zu. Im Angriff wurden
die Chancen eiskalt genutzt und nach einem 3:0 Lauf führte der WHV mit 23:18
(39:26), ehe es noch besser wurde. Konstantin Madert hielt seinen vierten
Siebenmeter gegen Phil Kauert (40:04) wurde mit Konsti Konsti Rufen danach
gefeiert und vorne sorgte der starke Okke Dröge für die erste sechs Tore Führung
des WHV (24:18 40:29). Auch in den folgenden Minuten hielt der beruhigende
Vorsprung (26:20 44:10). Zwar versuchten die Gäste mit sehr offensiven
Abwehrformationen hin bis zur Manndeckung alles, kamen jedoch zunächst nur bis
auf vier Tore (26:22 46:30, 28:24 47:57), 30:26 50:19) heran. Nach wie vor behielt
nämlich der WHV die Kontrolle und zog dank eines Rückraumkrachers von Linus
Otten wieder mit fünf Toren davon (32:27 52:03). Aber Hagen II kämpfte weiter
verbissen um die Punkte und verkürzte durch Lewin Half bis auf drei Tore (32:29
53:26). Die endgültige Entscheidung folgte dann in der 55. Minute, wo Konstantin
Madert den fünften Siebenmeter an diesem Abend hielt und die Nordrost Arena zum
Beben brachte. Der WHV spielte dann die Partie souverän zu Ende und Matej Kozul
sorgte mit dem Tor zum 35:31 (58:51) für den Endstand. Am Ende feierte die
Mannschaft einen Arbeitsieg und bog wieder zurück in die Erfolgsspur. Garant dafür
an diesem Abend war unsere Nummer 16, so dass man noch einmal sagen kann:
Danke Konsti für deine Spiel entscheidenden Paraden, ohne die wir am Ende diesen
Heimsieg nicht hätten feiern können.
In einer Woche wird dann das Trio an Heimspielen komplettiert, wenn der WHV am
11.04.2026 um 18:00 Uhr auf den im Abstiegskampf befindlichen TV Bissendorf-
Holte trifft. Nach dem Remis im Hinspiel möchten unsere Jungs sicherlich im
vorletzten Heimspiel der Saison einen weiteren Heimsieg erringen.

Ihr
Tobias Manick
WHV Fanclub Jade-Seals