Nach der klaren 45:30-Auswärtsniederlage beim souveränen Tabellenführer TV Emsdetten steht am Samstagabend um 18:00 Uhr bereits das nächste wichtige Spiel auf dem Programm. Bevor man sich in der kommenden Woche mit dem Spitzenteam aus Vinnhorst messen muss, gibt nun ein direkter Tabellennachbar seine Visitenkarte in der Nordfrost Arena ab.
Nicht nur aufgrund der Tabellensituation ist dieses Heimspiel von großer Bedeutung, denn gerade gegen direkte Konkurrenten muss der WHV in der Nordfrost Arena die notwendigen Schritte raus aus dem Tabellenkeller machen. Dieser Mission stellt sich jedoch ein junges und hungriges Team: Mit der Ahlener SG kommt eine Mannschaft an die Nordsee, die ihren aktuellen Negativlauf gerne mit einem Auswärtssieg stoppen möchte. Ähnlich wie unser WHV will sich auch die ASG ein kleines Polster auf die Abstiegsränge erarbeiten. Somit dürfen sich die Zuschauer auf ein intensives und interessantes zweites Heimspiel im Jahr 2026 freuen – zumal unsere Jungs noch eine Rechnung aus dem Hinspiel offen haben.
Mit dem aktuellen Tabellenzehnten reist ein Team an, das in dieser Saison bereits bewiesen hat, wozu es in der Lage ist. So konnte die Ahlener SG nicht nur unseren WHV, sondern auch Bielefeld ärgern, befindet sich aktuell jedoch in einer schwierigen Phase. Der letzte Sieg der Mannschaft um Trainer Jakob Schwabe datiert aus dem vergangenen Jahr, als man am 22. November bei Eintracht Hagen II einen 27:24-Auswärtserfolg feiern konnte. Danach begann eine Negativserie: Zunächst unterlag man in Emsdetten mit 26:32, anschließend folgte eine deutliche 30:39-Heimniederlage gegen Spenge. Es schlossen sich zwei Auswärtsspiele an, in denen man bei Minden II mit 27:31 verlor und bei Lemgo II ein 27:27-Unentschieden erreichte. Im letzten Spiel musste sich Ahlen zu Hause dem nächsten WHV-Gegner Vinnhorst mit 29:32 geschlagen geben. Zwar holte die ASG aus den letzten fünf Spielen nur einen Punkt, doch gerade das jüngste Spiel zeigte, dass Ahlen durchaus für zwei Auswärtspunkte in Frage kommt.
Apropos Punkte: Zwei Zähler behielt Ahlen auch im Hinspiel, als man in der heimischen Friedrich-Ebert-Halle einen klaren 32:24-Erfolg feierte. Entsprechend hat der WHV hier noch eine Rechnung zu begleichen.
Besonderes Augenmerk sollte unser Team auf das Rückraumtrio David Wiencek (Rückraummitte), Maximilian Nowatzki (rechter Rückraum) und Shawn Pauly (rechter Rückraum) sowie auf Linksaußen Benedikt Bayer richten, die sich nicht nur zuletzt, sondern auch im Hinspiel durch ihre Torgefahr auszeichneten.
Somit stehen unsere Jungs vor einer schwierigen, aber keineswegs unlösbaren Aufgabe. Auch wenn Jonas Schweigart und Liam Voigt ausfallen, werden Matej, Okke, Jan Bennet, Tom und Co. wieder alles in die Waagschale werfen, um am Ende hoffentlich den wichtigen zweiten Heimsieg im Jahr 2026 zu feiern. Dafür braucht es über 60 Minuten die bekannten Tugenden: Kampfgeist, Wille und Emotionen.
Doch unsere Jungs schaffen das nicht alleine. Dafür benötigt unser WHV insbesondere auch den ACHTEN MANN. Kommen Sie zahlreich in die Nordfrost Arena und zeigen Sie mit Ihrer Unterstützung, dass Sie hinter unserem WHV stehen. Unser Minikader braucht jeden Fan – gerade jetzt benötigen die Jungs die Extra-Power von der Tribüne. Nur gemeinsam sind wir stark und zeigen, wer Herr in der Nordfrost Arena ist!
Auch wir werden euch wie immer als Einheit über 60 Minuten mit Trommeln, Klatschen und Rufen anfeuern, damit ihr die nötige Power und den Rückenwind bekommt. Denn wie jeder weiß:
„Der achte Mann auf dem Feld, das sind wir!“
Also hoffen wir, dass am Ende vielleicht doch mindestens ein Tor mehr auf der Anzeigentafel zugunsten unseres WHV steht.
Ihr
Tobias Manick