Levin Stasch Matchwinner bei Auswärtssieg in Fredenbeck

Im zweiten Spiel der Saison gelang der erste WHV Sieg und dabei drückte eine Person über 60 Minuten dem Spiel seinen Stempel auf. So erwischte Levin Stasch mit 20 Paraden einen Sahnetag und war Garant für den Auswärtssieg, ebenso wie gerade in der zweiten Halbzeit auch Christopher Braun maßgeblich dank seiner Coolness zum Sieg beitrug.

Vor 857 Zuschauern, darunter 14 WHV Fans, gelang Levin Stasch schon nach 39 Sekunden die erste Parade, wobei der Kopftreffer von Marten Franke folgerichtig mit 2 Minuten bestraft wurde. Unser Team nutze den Vorteil und zog in der Folge mit 0:2 etwas davon (3:15). In einer von beiden Abwehrreihen geprägten Partie, in der sich neben Levin Stasch auch Teo Mestrovic im VfL Tor mehrfach auszeichnen konnte, gelang Pelle Fick in der 9. Minute der erste Treffer der Gastgeber (1:3). Jedoch konterte Christopher Braun und brachte den WHV mit drei Toren in Führung (2:5 11:33), wobei unsere Jungs höher hätten führen können, jedoch eigene Fehler im Angriff diesem entgegen standen. So kam Fredenbeck wieder dank Daniel Polak bis auf ein Tor heran (4:5 15:24). Aber Marek Skwarczynski antwortete per Doppelschlag und sorgte wieder für eine zwei Tore Führung (4:7 17:36). Trotz Paraden von Levin Stasch wuchs der Vorsprung nicht, da im Angriff Abspielfehler und Fehlwürfe das Spiel prägten. Diese nutzten die Gastgeber eiskalt aus und so erzielte Linksaußen Laurenz Reiners sehr zur Freude der Geestlandhalle den 8:8 Ausgleichstreffer (22:00). Zunächst blieb die weiterhin umkämpfte Partie ausgeglichen (9:9 26:00), ehe die zu hohe Fehlerquote des WHV dazu führte, dass Jakob Ritscher vom Kreis Fredenbeck erstmals in Führung brachte (11:10 27:51). Nach einem weiteren Fehlwurf zog Fredenbeck sogar auf zwei Tore davon (12:10 28:50), ehe Christopher Braun von Rechtsaußen für den 12:11 Halbzeitstand (29:23) sorgte. Im WHV Fanblock freute man sich zwar über die Paraden von Levin Stasch, jedoch hätten unsere Jungs nicht zurückliegen müssen. Jedoch ahnte niemand, was die zweite Hälfte bieten sollte.

Den Beginn der zweiten Hälfte erwischte der WHV überhaupt nicht. Zwei Fehlwürfe bestrafte Fredenbeck mit dem 14:11 (32:03), zudem scheiterte Matej Kozul zum zweiten Mal vom Siebenmeterstrich (34:21) und Tom Frangen kassierte eine 2 Minuten Strafe (34:55). Das Spiel drohte zu kippen, aber ein Mann hatte etwas dagegen. Dank der Paraden von Levin Stasch gegen freie Würfe des VfL begleitet durch Levin Levin Sprechchöre von uns kamen unsere Jungs zurück. Mit einem 0:4 Lauf, darunter ein direkt verwandelter Freiwurf von Jan Bennet Behrends, führte der WHV nach einem Tor von Duncan Postel wieder mit 14:15 (39:00). Auch in der Folge blieb unser Team am Drücker und ein Mann im Angriff blieb nervenstark. So übernahm Christopher Braun Verantwortung, ging zum Siebenmeterpunkt und jagte zur Freude von uns den Ball durch die Beine von Teo Mestrovic zum 15:17 (45:38). Zwar kam Fredenbeck wieder heran (16:17 46:13), ehe nun jedoch die Vorentscheidung im Spiel fiel. Fredenbeck stellte im Angriff auf 7:6 um und unsere Jungs in der Abwehr brachten dank schnellen Beinen den VfL in keine guten Wurfpositionen trotz der Überzahl im Angriff. Oft übernahm der Rechtsaußen dann die Verantwortung und scheiterte am überragenden Levin Stasch, der von uns gefeiert wurde. Im Angriff spielten unsere Jungs clever und ein 0:5 Lauf, beendet durch den vierten Siebenmetertreffer vom besten Torschützen Christopher Braun (16:22 53:41), stellten die Ampel auf Auswärtssieg. Marten Franke stoppte nach 8 Minuten Torflaute den WHV Lauf beim 17:22 (54:54) und der VfL kam noch etwas heran (19:23 56:57), jedoch war das Spiel entschieden. Nach dem Treffer von Marek Skwarczynski zum 19:24 (58:39) begann dann die Party im WHV Fanblock. Unter Standing Ovations und „Auswärtssieg, Auswärtssieg“ Rufen wurde die Mannschaft über die Ziellinie gebracht, so dass 4 Sekunden vor dem Ende Liam Vogt für den 20:26 Endstand sorgte. Der Rest war dann nur noch Jubel über den ersten Auswärtssieg, wobei unter Levin Levin Sprechchören selbiger vor dem Fanblock gebührend gefeiert wurde. Nach dem gemeinsamen Abklatschen ging es dann zurück an die Nordsee, mit der Erkenntnis nur acht Gegentore in der zweiten Halbzeit kassiert zu haben und das Auswärtssiege immer noch die schönsten Siege bleiben.

In einer Woche steht dann die längste Auswärtsfahrt der Saison auf dem Programm, wenn der WHV zur 380 Kilometer entfernten ESG Gensungen Felsberg nach Hessen reist. Hier möchte der WHV sich sicherlich mit dem zweiten Auswärtssieg belohnen.

Ihr

Tobias Manick

WHV Fanclub Jade-Seals