WHV Siegesserie hält auch gegen Eintracht Hildesheim

Am gestrigen Samstagabend stand ein Spitzenspiel auf dem Programm, als unser WHV in der heimischen Nordfrost Arena auf die Eintracht aus Hildesheim traf. Die Vorzeichen vor dem Spiel waren, wie schon in Loxten, nicht gerade die Besten, da neben Jannes Hertlein und Rene Drechsler auch noch Marek Skwarczynski weiterhin ausfiel. Aber auch dank der leidenschaftlichen Unterstützung der eigenen Fans zeigte unser kleiner Kader eine grandiose Leistung, baute seine Siegesserie aus und belohnte sich endlich mit einem Sieg gegen einen der „Großen der Liga“. 

Vor 961 Zuschauern in einer stimmungsvollen Nordfrost Arena, an der neben den eigenen Fans auch der gut gefüllte Gästeblock Anteil hatte, entwickelte sich gleich eine temporeiche Partie, in der beide Angriffsreihen schnell den Abschluss suchten. So erzielte der stark spielende Tom Frangen das 1:0 für den WHV (0:58), welches sofort von Nils Greilich gekontert wurde (1:1 2:01). Auch in den folgenden Minuten blieb die Partie über 2:2 (3:19), 4:4 (5:52) und 6:6 (12:40) ausgeglichen, wobei sich sowohl Jakub Lefan im WHV Tor als auch Nils Conrad im Eintracht Tor nicht groß auszeichnen konnten. Ein weiterhin konzentriert spielender WHV Angriff sorgte dann in Person von Okke Dröge für die erste zwei Tore Führung (8:6 14:51), die auch durch Christopher Braun (9:7 17:02 zunächst gehalten wurde. Jedoch steigerte sich nun Nils Conrad im Eintracht Tor und vorne nutzte Hildesheim mit konsequenten 1:1 Durchbrüchen sehr oft nah am Schrittfehler diese Ballgewinne für den 9:9 Ausgleich (20:15) durch Leon Bahr. Jedoch beeindruckte das unseren WHV wenig und der kaum zu haltende Duncan Postel sorgte wieder für eine zwei Tore Führung (11:9 22:25). Auch in der 24. Minute führten unsere Jungs mit zwei Toren (12:10) und vieles deutete auf eine knappe WHV Halbzeitführung hin. Jedoch spielte sich nun Nils Conrad im Eintracht Tor in den Fokus. Sowohl von Links- als auch Rechtsaußen entschärfte er freie WHV Würfe und vorne nutzte die Eintracht die sich ergebenenChancen eiskalt aus. Mit einem 0:4 Lauf gekrönt durch Ben Kremen (12:14 29:55) ging nicht der WHV, sondern die Eintracht mit einer zwei Tore Führung in die Kabine, was verständlicherweise für großen Jubel im Gästeblock sorgte. Trotz des Rückstandes war der WHV voll im Spiel und die Hoffnung auf einen Sieg gegen einen „Großen der Liga“ war im WHV Fanlager groß.

Den Beginn der zweiten Halbzeit erwischte der WHV perfekt. Der nun im Tor stehende Levin Stasch war sofort zur Stelle und vorne sorgte Tom Frangen per Tempogegenstoß für den schnellen 14:14 Ausgleich (32:02). Im Gegenangriff hielt dann Levin Stasch einen Siebenmeter gegen Vincent Klepp, was für einen kurzen Jubel in der Nordfrost Arena sorgte, da Vincent Klepp den Nachwurf zum 14:15versenkte (32:47). Trotzdem war der WHV nun voll im Spiel und wiederum sorgte per Tempogegenstoß Tom Frangen für die 16:15 WHV Führung (33:32). Jedoch glich acht Sekunden später Ben Kremen wieder zum 16:16 aus. Das beeindruckte unser Team wenig und angetrieben von uns sorgte Jonas Schweigart vom Kreis wieder für eine zwei Tore Führung (18:16 35:36). Auch ein verworfener Siebenmeter von Matej Kozul (37:03) brachte unseren WHV nicht aus dem Konzept, denn der wiederum clever vom Kreis treffende Jonas Schweigart sorgte für großen Jubel beim 19:17(38:19), ehe nach einem Ballgewinn Duncan Postel für die erste drei Tore Führung ( 20:17 38:54) sorgte. Hildesheim reagierte mit einer Auszeit und einem Torwartwechsel (Leon Krka für Nils Conrad), konnte den WHV Lauf nicht stoppen, da die WHV Abwehr weiterhin leidenschaftlich gegen die anrennende Eintracht verteidigte und hinten Levin Stasch mit Paraden zur Stelle war. So wuchs der WHV Vorsprung nach einem Tor von Matej Kozul auf vier Tore (22:18 40:10) und auch in den folgenden Minuten hielt über 23:19 (41:14), 24:20 (42:18) und 25:21 (43:54) die Führung. Auch nach dem dritten Tor vom Kreis durch Jonas Schweigart (26:22 45:18) waren unsere Jungs am Drücker, aber Hildesheim kämpfte weiter verbissen. So verkürzte Ben Kremen auf 26:24 (46:49), jedoch war dann der Gegenangriff Beleg für den WHV an diesem Abend. Tom Frangen hatte sich von Linksaußen Richtung Kreis durchgetankt und warf mit vollem Einsatz aufs Eintracht Tor und wurde dabei von Menno Carstensen behindert. Lohn für den Einsatz war nicht nur das Tor zum 27:24 (47:18), sondern auch eine zwei Minuten Strafe gegen Menno Carstensen. In Überzahl sorgte Tom Frangen mit seinem sechsten Tor wieder für die vier Tore Führung des WHV (28:24 48:17), ehe nun eine Person in den Fokus rückte und die Schlussphase prägte. So sorgte nämlich Duncan Postel für das 29:25 (50:40), welches aber nach einem Durchbruch durch die WHV Abwehr von Leon Bahr beantwortet wurde (29:26 52:30). In Unterzahl traf nun Luis Buschhaus zum 29:27 (53:10) und sorgte wieder für Hoffnung im Gästeblock. Jedoch war Duncan Postel gedankenschnell und traf von der Mittellinie ins leere Gäste Tor zum 30:27 (53:15). Wiederum in Unterzahl traf Ben Kremen zum 30:28 (54:06), aber wiederantwortete Duncan Postel per Tor von der Mittellinie ins leere Eintracht Tor zum 31:28 (54:13) und brachte die Halle zum toben. Nach einem Ballgewinn der WHV Abwehr nahm Chrissi Köhrmann eine Auszeit (54:55), und Jakub Lefan rückte wieder ins WHV Tor. Clever am Kreis frei gespielt blieb Duncan Postel eiskalt und sorgte für das wichtige 32:28 (55:41). Hildesheim antwortete sofort durch Ben Kremen (32:29 55:49), aber die WHV Antwort folgte mit dem zehnten Tor vom Duncan Postel zum 33:29 (56:18). Die Halle stand und der Heimsieg war zum greifen nah, aber Hildesheim versuchte alles. Ben Kremen (33:30 56:30) und Luis Buschhaus (33:31 58:14) brachten die Gäste wieder heran, ehe der WHV seine letzte Auszeit nahm (59:07). Mit einer offensiven Abwehr provozierte Hildesheim einen Abspielfehler des WHV und kam so wieder in Ballbesitz und erspielte sich einen freien Wurf von Linksaußen. Jedoch stand Jakub Lefan goldrichtig, entschärfte den Wurf und machte den Deckel auf den Heimsieg endgültig drauf. 

Hiernach war nur noch großer Jubel in der Nordfrost Arena zu vernehmen, da man endlich gegen einen „Großen der Liga“ gewinnen konnte. Es war aber auch ein verdienter WHV Sieg, da die Abwehr wieder stark spielte und auch der Angriff, insbesondere in Person von Duncan Postel und dem in der zweiten Halbzeit nervenstarken Tom Frangen, großen Anteil an diesem Heimsieg und dem Ausbau der Siegesserie hatte.

Am nächsten Samstag, den 7. November stehen unsere Jungs wieder um 18:00 Uhrin der heimischen Nordfrost Arena auf der Platte, wenn man auf die Ahlener SG trifft. Natürlich lautet dann die klare Mission Heimsieg und die Verteidigung des dritten Platzes in der Tabelle.

Ihr 

Tobias Manick 

WHV Fanclub Jade-Seals