Am gestrigen Samstagabend gingen unsere Jungs mit der klaren Mission 1. Heimsieg in die Partie. Am Ende wurde die Mission klar erfüllt und unsere Jungs feierten mit uns gemeinsam den souveränen 33:29 Heimsieg. Garanten dafür waren zum einen eine starke auf schnellen Beinen agierende WHV Abwehr und ein Angriff, dessen Fehlerquote geringer war als zuletzt.
Vor 961 Zuschauern erwischten in einem schnellen Spiel zunächst die Gäste den besseren Start und führten mit 0:2 (1:18). Aber der WHV konterte postwendend und kam dank des guten Duncan Postel zum schnellen 2:2 Ausgleich (2:34). Zunächst blieb die Partie über 3:3 (3:31) und 4:4 (4:31) ausgeglichen, wobei die Gäste, wie erwartet, permanent mit 1:1 Aktionen versuchten, zum Torerfolg zu kommen. Hierauf hatte sich unsere Abwehr gut eingestellt und kam zu Ballgewinnen, die vorne konsequent genutzt wurden. So brachte nicht nur Matej Kozul beim 5:4 die erste WHV Führung, sondern Jan Bennet Behrends baute selbige auf zwei Tore beim 6:4 (7:58) aus. Aus WHV Sicht sollte es noch besser kommen, da auch Levin Stasch im Spiel war und mit Paraden für Ballgewinne sorgte. Angetrieben von uns baute Okke Dröge über 9:6 (11:04) die WHV Führung auf vier Tore aus (11:7 14:27). Eine zwei Minuten Strafe gegen Duncan Postel nutzten die Gäste aus, um durch Phil Kauert auf 11:9 (15:37) zu verkürzen. Jedoch blieb unser Team am Drücker und hielt über 12:9 (16:21), 13:10 (18:17) und 14:11 (19:30) eine drei Tore Führung. Nun nutzte der WHV eine zwei Minuten Strafe gegen Phil Kauert aus und kam dank des fast fehlerfreien Angriffes und des Tores von Matej Kozul zur ersten fünf Tore Führung (16:11 21:05). In einem weiterhin schnellen Spiel wuchs der WHV Vorsprung sogar auf sechs Tore an (18:12 24:36), und bis zur Pause konnten die Gäste den WHV Express auch nicht stoppen. Über 19:13 (25:30) und 20:14 (28:28) blieben unsere Jungs tonangebend, ehe der wieder starke Marek Skwarczynski den Vorsprung auf sieben Tore ausbaute (21:14 (29:04). Emil Flüs war es für die Gäste vergönnt, für den 21:15 (29:45) Halbzeitstand zu sorgen. Unter großem Jubel gingen unsere Jungs in die Kabine und selten gab es in der Nordfrost Arena wohl in einer ersten Halbzeit 21 eigene und insgesamt 36 Tore zu bestaunen.
Den Beginn der zweiten Halbzeit erwischte der WHV perfekt und zog mit einem 2:0 Lauf auf acht Tore davon (23:15 31:55). Jedoch konterten die Gäste und Philip Sekowski verkürzte auf 23:17 (33:59), ehe nun eine wilde Phase im Spiel anbrach. Beide Teams produzierten Fehler und der Angriffsmotor geriet ins Stocken. In einer doppelten Überzahl beendete Matej Kozul diese Phase und sorgte für das 24:17 (39:17), ehe in der nächsten Minute die Nordfrost Arena bebte. So traf mit seinem ersten Saisontor Levin Stasch unter tosendem Jubel quer übers Feld ins leere Hagener Tor zum 25:17 (40:12), was mit einer Hagener Auszeit beantwortet wurde. Selbige verpuffte, da der WHV weiterhin das Spiel im Griff hatte, den Vorsprung hielt (26:18 42:13), ehe Marek Skwarczynski mit dem 28:19 (44:14) die höchste WHV Führung (9 Tore) erzielte. Selbiger sorgte zudem für ein weiteres Highlight, als er mit seinem neunten Tor und einem Unterhandkracher ins Eck für das 29:21 (47:02) sorgte. Alles deutete auf einen hohen Heimsieg hin, ehe nun die schlechteste Phase im WHV Spiel einbrach. Der bisher gut spielende WHV Angriff scheiterte nun reihenweise am bisher unscheinbaren Tjorven Knackstedt im Hagener Tor und der Eintracht Angriff bestrafte mit schnellen Toren die WHV Fehler. Mit einem 0:4 Lauf kam die Eintracht bis auf vier Tore heran (29:25 52:27). Sollte die Partie kippen? Nein, denn ein Mann übernahm Verantwortung. Erste sorgte Matej Kozul per Siebenmeter für das wichtige 30:25 (53:05), traf nochmals aus dem Rückraum zum 31:26 (54:23) und spielte klug Duncan Postel an, der eiskalt am Kreis die Zeichen mit dem Tor zum 32:26 (55:52) auf Heimsieg stellte. Den Gästen blieb es nur vergönnt, mit einem 0:3 Lauf noch für Ergebniskosmetik zu sorgen (32:29). Unter Standing Ovations und „Hier regiert der WHV“ Rufen sorgte Jan Bennet Behrends eine Sekunde vor dem Ende für den 33:29 Schlusspunkt. Danach war nur noch Jubel angesagt und das Team feierte die Punkte fünf und sechs und den ersten Heimsieg mit uns.
Am nächsten Samstag stehen unsere Jungs vor einer schwierigen Hürde. So reist man am Tag der Deutschen Einheit zum Überraschungsteam TSV Anderten. Hier möchten sich ab 19:15 Uhr unsere Jungs natürlich am Ende mit dem dritten Auswärtssieg auf die Rückreise begeben, um mit viel Rückenwind in das Derby gegen Varel am 10.Oktober um 18:00 Uhr in der Nordfrost Arena zu gehen.
Ihr
Tobias Manick
WHV Fanclub Jade-Seals