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Über zwei ganz wichtige Punkte im Abstiegskampf freuten sich Spieler, Verantwortliche und Fans am Freitagabend: Im Kellerduell kämpften die Jadestädter vor rund 1300 Zuschauern in der Nordfrost-Arena den Tabellennachbarn ASV Hamm-Westfalen mit 23:21 (13:11) Toren nieder und
verbesserten sich mit nun 16 Zählern auf Tabellenplatz 14.
Aus einem starken WHV-Kollektiv ragte der junge Niederländer Kay Smits heraus: Mit zehn Toren – darunter vier Siebenmeter – war der Linkshänder bester Werfer seines Teams. Großen Anteil am Erfolg hatte aber auch Torwart-Routinier Adam Weiner, der insgesamt 15 Paraden zeigte und vor allem in der entscheidenden Schlussphase des Spiels immer wieder zur Stelle war.


Der Sieg war auf der anderen Seite aber auch teuer erkauft: Haupttorschütze Rene Drechsler verletzte sich nach drei sauberen Treffern in der Anfangsphase ohne gegnerische Einwirkung am Knie und konnte auch nach längerer Behandlungspause nicht weiterspielen. Eine genaue Diagnose der Knieverletzung steht noch aus, ein MRT-Termin findet am Montag statt. Es deutet aber vieles auf einen Kreuzbandriss hin. Damit wäre Drechsler nach Janik Köhler und Moritz Barkow schon der dritte WHV-Spieler in dieser Saison, den diese Hiobsbotschaft ereilen würde. Darüber hinaus muss der WHV ebenfalls schon seit längerer Zeit auf seinen Kapitän Steffen Köhler verzichten.
Nach ausgeglichener Anfangsphase setzte sich der WHV gegen Hamm zunächst auf 8:5 ab und lag zur Pause mit 13:11 Toren vorne. Direkt nach dem Wechsel die beste Phase der Jadestädter, die mit vier Toren in Folge auf 17:11 davonzogen. Wie so oft in dieser Saison, sorgte die klare Führung aber nicht für Ruhe im Spiel. Im Gegenteil: Der ASV stand in der Folge sehr kompakt in der Abwehr, glich in der 50. Minute zum 19:19 aus und läutete damit die spannende Schlussphase ein.


Hier bewies der WHV – trotz aller Verletzungssorgen – zum Glück den längeren Atem. Markus Bokesch parierte den Strafwurde von Björn Zintel und vorne retteten Lukas Mertens, Smits und Sebtastian Maas den knappen Sieg über die Zeit.

WHV: Weiner (15 Paraden), Bokesch (hält einen Siebenmeter), Lüpke; Smits 10/4, Schwolow 4, Kalafut 3, Drechsler 3,Mertens 2, Maas 1, Postel, Vorontsov, Kozul, Schweigart.
ASV: Storbeck (3), Doden (10); Ritterbach 3, Brosch 3, Höning 3, Zintel 3/2, Fridgeirsson 3/2, Neuhold 2, Blohme 2, Fuchs 1, Macke 1, Huesmann, Possehl, Eggert.
Zuschauer:1262
Schiedsrichter: Fratczak/Ribeiro
Strafwürfe: 4/4 – 5/4
Strafminuten: 6 - 2

Zum zweiten Teil des ersten Doppelspieltags des neuen Jahres reisen die Jadestädter am Sonntag nach Sachsen-Anhalt: Dort trifft man am Sonntag um 17 Uhr auf Aufsteiger Dessau-Roßlauer HV.
Die Dessauer unterlagen am Freitag mit 24:28 beim VfL Bad Schwartau und  rangieren in der Tabelle einen Platz und einen Punkt vor dem WHV. Im Hinspiel konnten sich die Jadestädter gegen den körperlich robusten Aufsteiger nicht behaupten und unterlagen nach schwacher Leistung in der Nordfrost-Arena mit 23:29 Toren. "Die Kraftreserven werden ausschlaggebend sein", sagte WHV-Trainer Christian Köhrmann nach der Vormittags-Trainingseinheit am Sonnabend, die sich in erster Linie der Regeneration widmete. Durch den Drechsler-Ausfall hat sich die Personalsituation beim WHV weiter verschärft. Köhrmann: "Wir werden trotzdem alles versuchen, um auch aus Dessau etwas mitzunehmen."